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	<title>Wassermusik Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<title>Wassermusik Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 31/01/2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 22:36:26 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2024/">What&#8217;s New? 31/01/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7674" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/02/tcb-wn-310124-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich stehe früh auf. Das war nicht immer so – in einer Phase meines Lebens bedeutete früh gegen Mittag und ich habe nachts, in den frühen Morgenstunden, geschrieben, aber seit vielen Jahren halte ich mich an einen regelmäßigen Zeitplan, der vorsieht, dass ich um halb zwölf ins Bett gehe und um sechs Uhr morgens aufstehe. In meiner früheren Inkarnation hatte ich zwar die stillen nächtlichen Stunden zur Verfügung, ich stellte jedoch fest, dass ich nicht so viel schaffte, weil ich einigermaßen erschöpft war, denn ich hatte ja schon einen ganzen Tag hinter mir. Als ich meinen ersten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, anfing, ging ich zu den Vormittagsstunden über und wünsche mir auch nicht den vorherigen Zustand zurück. Ich erwähne das, weil ich heute Morgen schon vor dem Sonnenaufgang am Strand war, und die herrliche rosafarbene Morgendämmerung breitete sich über den Wellen aus (schaut Euch das beigefügte Foto an). Ich arbeite sieben Tage die Woche, denn mein Boss ist ein sklaventreibender Mistkerl (der außerdem zufällig der netteste Typ ist, den ich kenne). Zur Zeit bin ich zur Hälfte mit dem nächsten Roman fertig und werde Euch informieren, wenn er fertig ist und ich mich wieder Kurzgeschichten zuwenden kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Apropos Kurzgeschichten – von den neuen, die ich nach der Abgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> und vor dem neuen Roman geschrieben habe, sind zwei im <em>The New Yorker</em> erschienen (<em>Princess</em> und <em>The End Is Only A Beginning</em>), eine in <em>Esquire</em> (<em>Sanctuary</em>) und eine weitere (<em>The Maneater</em>) wird demnächst in <em>Narrative</em> veröffentlicht. Letztere ist eine Hommage an und eine Weiterentwicklung von Kenneth Andersons Jagdgeschichten aus seinen Jahren in Indien zu Beginn des letzten Jahrhunderts, Geschichten, die ich als Kind geliebt und die ich kürzlich wiederentdeckt habe, als mir jemand eine Liste der hundert besten Umweltbücher schickte, auf der Anderson auch zu finden war, da er sich nach seiner Zeit als Schlächter von Wildtieren als Anwalt für den Schutz von Wildtieren betätigte. Hier ist die erste Zeile der Geschichte: </p>
<blockquote><p><em>»Was es noch beuruhigender machte, war, dass er Hände, Füße und Kopf übrigließ, als wenn diese Körperteile, anders als alles andere auf seinem Speiseplan, ihn irgendwie erschreckten&#8230;«</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;In der Tat. Mich erschrecken sie auch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es ist Euch vielleicht aufgefallen, dass ich Euch keine Zusammenfassung des Romans, den ich gerade schreibe, geliefert habe, und das liegt daran, dass ich im Moment ein wenig davor zurückscheue. Doch bleibt dran für ein Update, wenn die Monate vorübergehen und die Geschichte sich unter meinen tanzenden Fingerspitzen verfestigt. Ein Titel, sagt Ihr? Ihr wollt einen Titel? Okay: Der Arbeitstitel lautet <em>No Direction Home</em>. Ihr wollt ein Thema? Im Großen und Ganzen dasselbe wie bei allen meinen Büchern: Das Leben, gesehen durch die Augen eines großen Menschenaffen auf dem Planeten Erde.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao erstmal.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Januar 2024 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2024/">What&#8217;s New? 31/01/2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 28/02/2019</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2019/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 08:03:14 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2019/">What&#8217;s New? 28/02/2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/03/tcb-cake.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-2819" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/03/tcb-cake.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/03/tcb-cake-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Okay, nach Deutschland zu kommen war vielleicht ein bisschen schwierig für mich, aber es hat sich gelohnt, wie Ihr auf dem Foto hier sehen könnt. Warum war das schwierig? Weil hier ein Sturm wütete und schon wieder für einen Erdrutsch sorgte, der die Weiterfahrt auf der einzigen Straße nach Süden verhinderte, dem Freeway 101 (und der auch die Eisenbahn blockierte), so dass ich nicht nach LA zum Flughafen konnte, um meinen Swiss Air-Flug nach Berlin zu erreichen. Nachdem die Polizei uns zum Umkehren gezwungen hatte, fuhren wir nach Norden zum Santa Barbara Airport, von wo es nur noch einen Flug nach LA gab, und der war natürlich ausgebucht. Dann haben wir einen Hubschrauber gemietet, doch zehn Minuten später rief der Pilot an und sagte ab; er gab an, es sei zu gefährlich durch den Sturm zu fliegen. Dann sind wir neunzig Meilen nordwärts bei Regen und Wind nach San Luis Obispo gefahren, wo wir einen United Airlines-Flug gebucht haben, der uns nach LA bringen sollte, wo wir zwei Stunden vor Abflug unseres Swiss Air-Fluges ankommen würden. Ja, schön. Klar doch. Nur war es leider so, dass der Flug nach LA vier Stunden Verspätung hatte, so dass wir dann die Nacht in einem Flughafenhotel in LA verbringen mussten, um dann am nächsten Morgen mit Lufthansa zu fliegen, was bedeutete, dass ich die Live-Radio-Show in Berlin am Nachmittag verpasste und sturmgeschockt und mit Jetlag auf die Bühne musste, vor 1.200 enthusiastischen Fans. Eine Woche später präsentierte mir mein Verleger im Hanser-Verlagshaus in München diese bedeutungsvolle Torte: #1-Bestseller auf der Liste des SPIEGEL. Die Götter haben’s genommen, die Götter haben’s gegeben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Inzwischen haben wir die zweite Woche zu Hause, nach der Tour, und es ist fast wieder alles normal. Die Termine für die Amerika-Tour purzeln auf ihre Plätze, und ich werde den Plan hier für Euch posten, wenn er endgültig feststeht. The New Yorker hat <em>Asleep At The Wheel</em> in der Ausgabe vom 11. Februar veröffentlicht, und Esquire bringt <em>What’s Love Got To Do Wih It</em> in der aktuellen (März-)Ausgabe, während ein Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/romane/das-licht/"><em>Das Licht</em></a> jetzt in <a href="https://www.narrativemagazine.com/issues/winter-2019/fiction/session-t-coraghessan-boyle" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Narrative online</a> verfügbar ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe grad erfahren, dass die Verhandlungen für <a href="https://deadline.com/2019/03/the-tortilla-curtain-series-adaptation-big-love-creators-mgm-tv-1202568057/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">eine Fernsehserie</a> von <a href="https://www.tcboyle.de/romane/america/" rel="noopener"><em>América</em></a> abgeschlossen sind und dass MGM in Kürze eine Pressemitteilung mit Details bringen wird, während ein paar andere Film-Projekte sich schon ankündigen, darunter eine Serie nach der Kurzgeschichte <em>On For The Long Haul</em> und Filme von <a href="https://www.tcboyle.de/kurzgeschichten/the-relive-box/" rel="noopener"><em>The Relive Box</em></a>, <em>Are We Not Men</em> und <a href="https://www.tcboyle.de/romane/wassermusik/" rel="noopener"><em>Wassermusik</em></a>. Was alles andere  angeht, so lese ich, schreibe ich, ruhe mich am Kaminfeuer aus mit Hund, Katze und Frau B. und lausche dem Regen – gesegnet, höflich und in keiner Weise störend  – während er beruhigend von den breiten Kupfer-Dachrinnen heruntertröpfelt und seine eigene honigsüße Wassermusik spielt.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 28. Februar 2019 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. Foto: T.C. Boyle.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-28-02-2019/">What&#8217;s New? 28/02/2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 30/01/2016</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2016/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2016 22:19:19 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2016/">What&#8217;s New? 30/01/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/01/news_199i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8525" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/01/news_199i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2026/01/news_199i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das war ein Monat, der es irgendwie geschafft hat, sich so vorbeizuschleichen, dass ich es kaum mitgekriegt habe. Wie diejenigen, die mir auf Twitter folgen, wissen, habe ich etwas für mich sehr Ungewöhnliches gemacht – eine kleine Erholungsreise. Frau B. und ich haben uns, zusammen mit dem Hund, ein paar Tage an der Küste in Zentralkalifornien vergnügt, wir wohnten in einer Unterkunft direkt am kalten, kalten Ozeanstrand, wo es mir gelang, ein paar Lebewesen zu beobachten, die nicht zu meiner eigenen Spezies gehören, was mir immer Freude bereitet, aber ich habe noch nicht einmal den Versuch unternommen, mich auf einem Schaumbrett in die Wellen zu stürzen. Viel zu kalt. In Cambria machte ich, während Frau B. ihrer Leidenschaft frönte, Schätze in Trödelläden auszugraben, einen schönen Spaziergang den Berg hoch zum Cambria-Friedhof (zwei Meilen hin und zurück), wo ich las und mich sonnte und mir ziemlich sicher war, noch nicht zu den Toten zu gehören. Und dann besuchte ich letzte Woche auf Wunsch von aus Florida angereisten Freunden zum ersten Mal den Death Valley National Park (das war tatsächlich mein erster Besuch in einem Nationalpark, mea culpa). Ich bin kein Wüstenliebhaber und wusste nicht, was mich erwartete. Die Fahrt lohnte sich jedoch, ein Canyon nach dem anderen öffnete sich, Salzebenen, Borax-Lagerstätten und Ähnliches, und ich habe glücklich den Tiefpunkt meines Lebens erreicht, etwa 65 Meter unter dem Meeresspiegel. Vielleicht nichts Besonderes für Cousteau, aber für mich eine Riesensache. (Siehe das beigefügte Foto dieses dramatischen Augenblicks.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt zu den Neuigkeiten. Ich habe meinem Lektor bei Ecco die Korrekturfahnen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> zurückgeschickt, und wir haben uns vorläufig auf einen Veröffentlichungstermin im Herbst geeinigt (Wahl? Welche Wahl?). Der Hanser Verlag wird am ersten Februar eine gebundene Ausgabe meines zweiten Romans <a href="https://www.tcboyle.de/werke/gruen-ist-die-hoffnung/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a> in Dirk van Gunsterens neuer Übersetzung herausbringen und plant für Januar 2017 die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a>, während Grasset im März Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> (<em>Les vrais durs</em>) herausbringen wird. Zu diesem Zeitpunkt werde ich nach Paris schwimmen, mit dem Kajak paddeln und mit dem Fahrrad fahren, um Interviews zu geben. Ich weiß noch nicht, ob öffentliche Veranstaltungen geplant sind, aber ich werde es Euch wissen lassen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;An der Film-Front (übrigens, für diejenigen, die mit diesem Begriff nicht vertraut sind, Filme sind diese Dinge, die so farbenfroh projiziert werden und für die man früher in Lichtspieltheatern bezahlt hat, bevor Urheberrechtsverletzungen dies überflüssig machten), treibt Robert Marciniak sein gewaltiges Projekt voran, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a> zu verfilmen (ein Halleluja der Green-Screen-Technologie), hat Condé-Nast bei der Geschichte <em>Wiedererleben</em> noch mal für einen Spielfilm nachgelegt, hat Amazon die Option für eine Serie nach <a href="https://www.tcboyle.de/werke/gruen-ist-die-hoffnung/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a>; und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> macht derzeit die Runde, um zu sehen, ob jemand klug genug ist, es zu verfilmen. Auch andere Projekte schreiten voran, und ich werde versuchen, Euch darüber auf dem Laufenden zu halten, während wir uns auf dem Weg in dieses neue Jahr befinden, das sich in Bezug auf Umweltzerstörung und zwischenmenschliche Konflikte nicht wesentlich vom alten unterscheidet, aber darauf möchte ich heute Vormittag wirklich nicht eingehen – ich hebe mir meine Ängste für die neuen Kurzgeschichten auf.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Von denen ist eine fertig und eine in Arbeit. Die fertige Geschichte heißt <em>Ein Tod weniger</em> und ist eine Art Fortsetzung von <em>Der Marlbane Manchester Musser Preis</em>, da sie ein neues Abenteuer des mürrischen Protagonisten der früheren Geschichte darstellt. Das ist Neuland für mich. Davor war die einzige Fortsetzung <em>Die Affenfrau im Ruhestand</em>, die einige Jahre im Leben von Konrad vorwärts springt, dem Schimpansen mit beeindruckender Intelligenz (und sexueller Potenz) aus <em>Abstammung des Menschen</em>. Ich hoffe, die nächsten Monate mit dem Schreiben von Geschichten verbringen zu können, um die Sammlung mit dem Titel <em>The Relive Box and Other Stories</em> zu vervollständigen, die bisher die fünf Geschichten enthält, die ich geschrieben hatte, bevor ich mich in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> vertiefte: <em>Wiedererleben</em>, <em>Diebstahl und andere Sachen</em>, <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em>, <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em> und <em>Die argentinische Ameise</em> (Anmerkung des Übersetzers 2026: alle inzwischen auf Deutsch erschienen in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/sind-wir-nicht-menschen/"><em>Sind wir nicht Menschen</em></a>). Die zuletzt genannte Erzählung ist noch nicht im Druck erhältlich, ist aber für die nächste Ausgabe von <em>McSweeney&#8217;s</em> geplant. Ich schreibe also neue Geschichten und hoffe, dass genug zusammenkommen um die Sammlung zu vervollständigen, bis ich mit dem nächsten Roman anfange, dessen Bild gerade erst beginnt, in der Ferne vor meinem geistigen Auge aufzuscheinen, wie eine Fata Morgana, die über dem toten, verbrannten Wüstenboden des Death Valley schwebt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zwischendurch werde ich, wenn Ihr verzeiht, versuchen das zu tun, was mir in diesem Leben am schwersten zu fallen scheint: mich zu entspannen.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. Januar 2016 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2016/">What&#8217;s New? 30/01/2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/11/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-11-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 22:22:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ruhig auf der alten Hacienda, und das ist für mich total in Ordnung. Kurz nach Halloween bin ich aus den Bergen heruntergekommen (es hatte zum ersten Mal ordentlich geschneit), und seitdem hab ich mich durch ein paar herrlich gelassene Tage treiben lassen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-11-2015/">What&#8217;s New? 26/11/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_197i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8463" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_197i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_197i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es ist ruhig auf der alten Hacienda, und das ist für mich total in Ordnung. Kurz nach Halloween bin ich aus den Bergen heruntergekommen (es hatte zum ersten Mal ordentlich geschneit), und seitdem hab ich mich durch ein paar herrlich gelassene Tage treiben lassen. Meine Reise nach Austin zur Lesung an der University of Texas hat Spaß gemacht, ein Tag für die Anreise, ein Tag für den Auftritt, um alte Freunde zu treffen und mein Archiv im Ransom Center zu besuchen, ein Tag zum Zurücksausen. Ausnahmsweise zeigten die Fluggesellschaften ein wenig Nachsicht mit mir und hielten ihren üblichen Sack voller Tricks unter Verschluss, so dass die Flüge, wenn sie schon nicht angenehm zu nennen waren, so doch wenigstens ein kleines bisschen weniger qualvoll als sonst waren (keine Verspätungen, keine Annullierungen, keine Leibesvisitationen, keine Hinterzimmer oder Gummischläuche). Nach der Wahnsinnshektik während der ersten Hälfte dieses Jahres mit der Nonstop-Tournee und dem darauffolgenden nervenaufreibenden Endspurt, um <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> fertigzubekommen, begrüße ich die Auszeit, obwohl ich zugeben muss, dass ich Schwierigkeiten habe, mir vorzustellen, was ich mit dem Rest meines Lebens anfangen soll. Ja, ja, ich sammle natürlich Ideen für Geschichten in der Hoffnung, dass es irgendwann »Klick« macht, aber bis dahin habe ich beschlossen, mein Leben dem Trinken am Vormittag, dem Flirten mit Cocktail-Kellnerinnen am Nachmittag und dem Glücksspiel am Abend zu widmen. Ich kann Euch sagen, es funktioniert. Und es macht eine Menge mehr Spaß als zu meditieren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft: Seit Milo meinen Twitter-Account in diese Seiten integriert hat, könnt Ihr alle den berauschenden, temporeichen Verlauf meines glamourösen Literatenlebens in Echtzeit verfolgen, obwohl es natürlich dadurch limitiert ist, dass wir aufgrund des begrenzten Platzes nicht wirklich in eine tiefgehende (oder noch nicht mal oberflächliche) Diskussion einsteigen können. Und hier kommen glücklicherweise die Messagistas auf dieser Website ins Spiel, und jawohl, wir versuchen die automatische Sperre zu umgehen, die neue Messagistas seit einigen Monaten daran gehindert hat, sich anzumelden. Meine guten Roboter befinden sich gerade im Krieg mit den Pornbots, die uns überschwemmen, sobald die Kontrollen ein wenig nachlassen. Ich zähle auf meine Technik-Truppe (Milo und Frau B.), die bald einen zufriedenstellenden Mittelweg finden werden. Darüber hinaus gibt es diesen Monat vor allem Neuigkeiten an der Filmfront. Ich habe erfahren, dass amazon vorhat, eine Kabelserie aus meinem zweiten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/budding-prospects/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a>, zu machen, und das Condé-Nast Entertainment weiter an seinen Plänen für einen Spielfilm von <em>Wiedererleben</em> arbeitet. Ich wünschen ihnen viel Erfolg. Genauso wie Robert Marciniak, der eine Verfilmung meines ersten Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, entwickelt. Dazu kommt, dass <em>Die Terranauten</em> vorweg schon mal einige Aufregung verursacht, obwohl es erst nach den Feiertagen herauskommen wird. Auch das werden wir dann sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber jetzt zurück zum Wesentlichen. Ich schreibe diesen Bericht an Thanksgiving, Frau B. ist mit Vorbereitungen beschäftigt, ich werde als Küchenhilfe fungieren, eine Menge Gäste wird erwartet, der Hund wird sich überfressen und sich in irgendeinem geheimen Hundewinkel des Hauses übergeben. Wie es sich gehört. Alles ist gut und der Feiertag schreitet voran. Und doch, wenn ich an diese Vögel denke, diese Truthähne, diese Geschöpfe, dazu bestimmt, in den tropfnassen herbstlichen Wäldern zu leben statt im Stall, im Käfig und im Schlachthof, zitiere ich Euch die ersten Zeilen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>:</p>
<blockquote><p><em>Über Fleisch hatte ich mir nie viel Gedanken gemacht. Es war einfach da, im Supermarkt, in der Plastikfolie; es steckte zwischen Sandwichscheiben mit Mayo und Senf und Gewürzgurken; es rauchte und spritzte auf dem Grill, bis jemand es umdrehte, und dann lag es auf dem Teller, zwischen der Kartoffel in Alufolie und den Karottenstreifen, sauber eingeschnitten und in einer Pfütze aus rotem Saft. Rind, Lamm, Schwein, Wild, triefende Hamburger und saftige Rippchen – es war mir alles einerlei, es war eben Essen, der Brennstoff des Körpers, etwas, das man kurz mit der Zunge kostete, ehe das Verdauungssystem sich darüber hermachte. Was nicht heißen soll, dass mir die damit einhergehenden Implikationen völlig unklar gewesen wären.</em> (Deutsch von Werner Richter)</p></blockquote>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun, damit ist alles gesagt, oder? Zeit, sich in die Küche und dann ins Esszimmer zu begeben, Zeit, das Glass zu heben und ein bisschen Dankbarkeit für den Überfluss zu empfinden, den dieses Leben den Glücklichsten unserer Spezies beschert, und zu denen ich mich selbst zähle. Guten Appetit!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. November 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-11-2015/">What&#8217;s New? 26/11/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/01/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2015 22:25:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Moorehead]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Hebdo]]></category>
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		<category><![CDATA[Sequoia National Forest]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das neue Jahr fängt an, sich zu entfalten, und ich merke erschreckt, dass es bis Weihnachten nur noch 329 Tage Zeit zum Einkaufen sind. Was soll man also tun? Nun, einmal wird man Socken und Unterwäsche einpacken und mit <em>Hart auf hart</em> auf Tour gehen. Laut Zeitplan werde ich mehr ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2015/">What&#8217;s New? 30/01/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/01/news_187i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8081" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/01/news_187i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/01/news_187i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das neue Jahr fängt an, sich zu entfalten, und ich merke erschreckt, dass es bis Weihnachten nur noch 329 Tage Zeit zum Einkaufen sind. Was soll man also tun? Nun, einmal wird man Socken und Unterwäsche einpacken und mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> auf Tour gehen. Laut Zeitplan, siehe unten, werde ich mehr Städte besuchen als der Weihnachtsmann, und ich bin schon allein durch das Niederschreiben der Liste eingeschüchtert. Wie immer werde ich jedoch mein Bestes geben, um Euch zu unterhalten, falls Ihr das sehr große Glück, um nicht zu sagen die Voraussicht, habt, Euch aufzumachen um mich zu erleben und die Veröffentlichung dieses meines fünfundzwanzigsten Werkes der Fiktion zu feiern. Was mich zum Mahdi führt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie viele von Euch wissen werden, verfügt die Hütte, die ich im Sequoia National Forest gemietet habe und in der ich jetzt sitze und diese Nachricht verfasse, als einen ihrer Vorzüge über eine wunderbare Bibliothek gebundener Klassiker (ich will Euch wirklich nicht mit den Nachteilen belästigen, außer dass der Holzofen in der Lage ist, das Erdgeschoss bis auf 30 Grad Celsius aufzuheizen, aber es nicht schafft, die Temperatur im ersten Stock, wo sich das Wohnzimmer, die Küche, dass Hauptschlafzimmer und der Stuhl und der Schreibtisch, den ich gerade genieße, befinden, auf viel mehr als 10 Grad Celsius, allerhöchstens, zu bringen. Jedenfalls, als ich besagte Bibliothek durchstöberte, stieß ich auf eine hübsche gebundene Ausgabe von Alan Mooreheads brilliantem und unwiderstehlichem Buch <em>Der weiße Nil</em> und habe es gerade nach all den vielen Jahren erneut gelesen. Das Buch hatte ich zum ersten Mal während meiner Recherchen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a> gelesen, und ich fühle mich zurückversetzt in meine Studententage in Iowa City, als ich auf gefrorene Getreidefelder blickte und auch nicht den leisesten Hauch einer Ahnung von der Herrlichkeit der Berge in der Sierra Nevada hatte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich erwähne dies aus zwei Gründen. Der erste betrifft die Greueltaten des Islamischen Staates im Irak und in Syrien, wie auch die Morde an der Belegschaft von Charlie Hebdo Anfang des Monats. Der zweite, vergleichsweise triviale Grund ist: Ich möchte Euch versichern, dass ich viel wohlwollender gegenüber meinen Followern bin als der Mahdi damals gegenüber seinen war. Hier die Szene: 1882, der Sudan. Der Mahdi erscheint als ein prophetischer Krieger, um ein Kalifat zu errichten, Scharia-Gesetze einzuführen und Ostafrika von Ungläubigen zu befreien. Ich zitiere hier Moorehead zum Thema Verbote und Strafen:</p>
<blockquote><p><em>»Jedermann zeige Bußfertigkeit vor Gott und lasse alle schlechten und verbotenen Gewohnheiten hinter sich, wie die entwürdigenden Akte der Fleischeslust, der Gebrauch von Wein und Tabak, lügen, falsches Zeugnis ablegen, Ungehorsam gegenüber den Eltern, Räuberei, das Behalten von Dingen, die einem nicht gehören, Händeklatschen, Tanzen, ungebührliche Zeichen mit den Augen geben, Tränen und Wehklagen am Bett von Toten, beleidigende Worte, Verleumdung und die Gesellschaft fremder Frauen. Kleide deine Frauen anständig und lass sie darauf achten, nicht mit unbekannten Personen zu sprechen. Alle, die diese Prinzipien missachten, verweigern Gott und seinem Propheten den Gehorsam und sollen nach dem Gesetz bestraft werden.«</em></p></blockquote>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Strafen? <em>»Auspeitschen bis zum Tode und das Abschlagen der Hände waren die Strafen für die belanglosesten Vergehen. Hochzeitsfeiern und Festlichkeiten jeder Art wurden abgeschafft. Kein Mann durfte fluchen oder ein alkoholisches Getränk zu sich nehmen, noch nicht einmal rauchen, wenn er nicht den sofortigen Tod gewärtigen wollte. Es gab nur einen ehrbaren Weg zu sterben, und das war im Kampf im heiligen Dienste des Mahdi.«</em> Manches ändert sich nie. Und ich will nicht notwendigerweise irgendwelche Vergleiche zwischen der Herrschaft des Mahdi und der fundamentalistischen Verhängung von Scharia-Gesetzen im gegenwärtigen Kalifat, anstellen, seht es hier selbst. Kommt, mich zu treffen, meine Freunde, behaltet Eure Hände und Füße, lernt fremde Frauen (und Männer) kennen, und raucht und trinkt und klatscht in die Hände und tanzt nach Herzenslust!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Unsere Termine:</p>
<p><strong>Deutschland und Österreich, 13. bis 26. Februar:</strong>   </p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>15.02. Leipzig, Werk 2, Halle A</li>
<li>17.02, Berlin, RBB Sendesaal</li>
<li>19.02. Berlin, Literarisches Colloquium</li>
<li>21.02. Köln, litCologne</li>
<li>23.02. Tübingen, Museumslichtspiele</li>
<li>24.02. Regensburg, Ort wird noch bekanntgegeben</li>
<li>26.02. Wien, Gartenbau-Kino</li>
</ul>
<p>Die Uhrzeit wird jeweils noch bekanntgegeben.</p>
<p><strong>USA, 27. März bis 30. April:</strong></p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>27.03. Washington, D.C., Folger Library</li>
<li>31.03. Brooklyn, Bookcourt</li>
<li>01.04. Manhattan, Barnes &#038; Noble</li>
<li>02.04. Philadelphia, Free Library of Philadelphia</li>
<li>06.04. Austin, Book People</li>
<li>07.04. Cleveland, Cuyohoga Co. Public Library.</li>
<li>08.04. St. Louis, St. Louis Co. Library</li>
<li>09.04. Chicago, Chicago Public Library</li>
<li>10.04. Minneapolis, AWP Conference 2015, Minneapolis Convention Center</li>
<li>12.04. S.F., Books, Inc./Sunday at the Chapel</li>
<li>13.04. Petaluma, CA, Copperfield’s Books</li>
<li>14.04. L.A., Live Talks L.A.</li>
<li>15.04. Seattle, Town Hall Seattle</li>
<li>16.04. Portland, Powell’s Books</li>
<li>18.04. L.A. Times Festival of Books</li>
<li>20.04. Coral Gables, FL, Books &#038; Books</li>
<li>21.04. noch nicht entschieden</li>
<li>22.04. Cambridge, MA, Harvard Bookstore at the Brattle Theater</li>
<li>24.04. Troy, NY, Hudson Valley Community College</li>
<li>29.04. Steamboat Springs, CO, Steamboat Springs Library</li>
<li>30.04. Denver, Tattered Cover Bookstore</li>
</ul>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. Januar 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-01-2015/">What&#8217;s New? 30/01/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 26/04/2014</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2014 21:28:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Alphonse Heck]]></category>
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		<category><![CDATA[Keimende Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kelly Writers‘ House]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In letzter Zeit fühle ich mich, na ja, sehr <em>naturverbunden</em>, obwohl ich es nicht geschafft habe, wieder in die Berge zurückzukehren, seitdem ich diese halb verschneite und vollständig mit Wald bedeckte Gegend vor fast zwei Monaten verlassen habe (siehe die News im Februar).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/">What&#8217;s New? 26/04/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-7729" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/04/news_178i1.jpg" alt="" width="199" height="300" />In letzter Zeit fühle ich mich, na ja, sehr <em>naturverbunden</em>, obwohl ich es nicht geschafft habe, wieder in die Berge zurückzukehren, seitdem ich diese halb verschneite und vollständig mit Wald bedeckte Gegend vor fast zwei Monaten verlassen habe (siehe die <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-16-02-2014/">News im Februar</a>). Ich habe den Teich so nach und nach entschlammt, sehr zur Freude und zur geschmacklichen Erbauung der Schwarzbarsche (aller drei) und der Sonnenbarsche, der Koboldkärpflinge, der Elritzen, der Glanzfische und der Goldfische, die dort zu Hause sind, und ich habe Wolfsmilch gepflanzt, um die erste Generation an fetten, gestreiften Monarchfalter-Raupen zu ernähren, und bin immer wieder darüber erstaunt, wie schnell sie von pulsierenden, winzigkleinen gelben Punkten zu diesen großen Fressern heranwachsen. Letztendlich werden sie sich in ihren Kokons verkriechen (die mich immer an die Sternstunde der filmischen Naturschilderung, <em>Alien</em>, erinnern), dann als Schmetterlinge schlüpfen, ihr Leben mit ein wenig Nahrungsaufnahme und einer Menge Sex verbringen und ihre Eier, die nächste Generation, in den ausgelaugten Büschen ablegen, während ich zur Gärtnerei eile, um mehr Wolfsmilch herbeizuschaffen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Inzwischen habe ich die jüngste der neuen Kurzgeschichten fertig geschrieben, <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, ein weiterer meiner Ausflüge in die fikive Naturbetrachtung und eine traurige, verzeifelte Klage über unsere anhaltende Dürre, und ich werde in Kürze zur Post gehen, um das lektorierte Manuskript von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> abzuliefern, das im kommenden März in meinem neuen Verlag Ecco Harper/Collins veröffentlicht werden wird. Außerdem habe ich eine Frühlingswoche an der University of South California unterrichtet, war auch auf der L.A.Times Book Fair (Fons hat einen Link zu einem Videointerview, das ich dort gegeben habe, ins Message Board gestellt, falls es Euch interessiert) und bin nach Philadelphia gereist, um im Kelly Writers‘ House an der Penn State University zu lehren. Was das reinste Vergnügen war (auf ihrer Website könnt Ihr sehen, wie ich <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> zum Besten gebe, wenn Ihr auch daran interessiert seid).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber zurück zur Naturverbundenheit und zu meinem geheimnisvollen Hinweis auf meine bevorstehende Reise nach Boston im <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-03-2014/">Eintrag vom letzten Monat</a>. Ich kann jetzt den Grund dafür nennen, wie das beigefügte Bild deutlich macht. Mit Freude, voller Dankbarkeit und Bescheidenheit werde ich am 7. Mai den Henry David Thoreau Preis für herausragende Naturschilderungen entgegennehmen. Besonders freue ich mich nicht nur über die Anerkennung meiner belletristischen Werke auf diesem Gebiet, (wenn wir an Naturschilderungen denken, haben wir für gewöhnlich Sachbücher im Sinn), sondern auch darüber, in die Fußstapfen zweier meiner persönlichen Helden zu treten, Peter Matthiessen und E.O. Wilson, sowie in die einer alten Freundin aus Santa Barbara, Gretel Erlich. Ich werde am 7. Mai mein Bestes geben, um alle und jeden zu unterhalten. Die Veranstaltung findet um 18:30 im Barton Theater des MIT statt und ist öffentlich. Ich hoffe, Euch dort zu sehen. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich vorlesen will, aber es gibt viele Möglichkeiten, wie <em>Ende der Nahrungskette</em>, <em>Geblendet</em> und <em>Keimende Hoffnung</em>, neben anderen. Wir werden sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls möchte ich Euch zum Abschluss die wilden Naturereignisse gestern Abend hier im von der Trockenheit geplagten Santa Barbara schildern. Wir hatten einen für diese Jahreszeit (außerhalb der Regenzeit?) recht späten Regenschauer, der etwa sechzehn Tropfen Wasser brachte, verteilt über den gesamten Bezirk. Ich stand draußen, hob mein Gesicht zum Himmel und spürte auf meinen Wangen und meiner Stirn einen ganz leichten Anflug einer Art von Niederschlag. Es könnte Regen gewesen sein. Aber vielleicht waren es auch nur die Ausscheidungen eines dort oben fliegenden Vogels. Oh, wie sind wir doch arm dran!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber ich will Euch mit einem Zitat aufmuntern, welches <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a> vorangestellt ist und das vollständige Gedicht von William Merwin <em>The Old Boast</em> darstellt:</p>
<blockquote><p><em>Listen native of a dry place<br />
From the harpist’s fingers<br />
rain</em></p></blockquote>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. April 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2014/">What&#8217;s New? 26/04/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 17/01/2014</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2014 22:03:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[County Cork]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk van Gunsteren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern habe ich also den Rest des Weihnachts-Eierlikörs getrunken (Lucerne Light, mit dem Verfallsdatum 4. Januar), nachdem ich zuerst zur Probe ausgiebig an ihm geschnüffelt und dann einen ordentlichen Schuss davon in den supergroßen Teepott gegeben hatte ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2014/">What&#8217;s New? 17/01/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/01/news_175i1.jpg" alt="" width="196" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7658" />Gestern habe ich also den Rest des Weihnachts-Eierlikörs getrunken (Lucerne Light, mit dem Verfallsdatum 4. Januar), nachdem ich zuerst zur Probe ausgiebig an ihm geschnüffelt und dann einen ordentlichen Schuss davon in den supergroßen Teepott gegeben hatte, den ich mir jeden Morgen gönne, um mein Gehirn auf Touren zu bringen, bevor ich mich an die Arbeit setze. Was die Feiertage selbst betrifft, an die erinnere ich mich ansonsten nur schwach, und das ist wohl auch gut so, trotzdem kann ich nicht umhin festzustellen, dass es nur noch 329 Tage Einkaufstage bis Weihnachten sind. Die Nachrichten, die immer wiederkehrenden Nachrichten: die Dürre. Hier in den Sierras auf 2.200 Metern Höhe liegen die Temperaturen am Tage bei etwa zehn bis fünfzehn Grad Celsius, und das bisschen Schnee, das letzten Monat gefallen ist, ist so gut wie geschmolzen und hat Pfützen hinterlassen, die nachts wieder zufrieren und trügerische Festigkeit vorgaukeln. In einem normalen Jahr haben wir hier über fünf Meter Schnee, und in einem El-Nino-Jahr ist es doppelt so viel. Dieses Jahr ist kein El-Nino-Jahr, sondern eher ein El-Viejo-Jahr, vertrocknet und zahnlos, und wir haben große, große Probleme. Der See ist verschwunden, der Fluss Tule zu einem Rinnsal geschrumpft, die Hunderte Millionen Kiefern halten kaum noch durch. Vögel sind selten geworden, die Kojoten ausgemergelt. Ungefähr die einzigen Kreaturen, die gedeihen, sind die Borkenkäfer, die hier in einem Winter leben, der zu mild ist um sie umzubringen, wobei die Bäume im Wald zu gestresst sind, um den Saft zu produzieren, der die Käfer normalerweise in Schach hält. Was tue ich dagegen? Ich bringe dem Regengott und seinem Bruder, dem Meister des Schnees, Ziegenopfer dar, verschmiere das Blut besagter Ziegen auf meinem Körper und renne acht Stunden pro Tag nackt durch den Wald, während ich die ganze Zeit aus voller Kehle uralte Regengesänge intoniere.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es funktioniert nicht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und deshalb fahre ich morgen in ein noch trockeneres Santa Barbara zurück, wo wir dann spätestens im Hochsommer unten am Butterfly-Strand unserer Kleider gegen die Felsen schlagen und unsere Zähne mit Sand putzen werden. Das ist natürlich ganz unverständlich für Euch Bewohner der feuchteren Gegenden – etwa so, als würde man versuchen, jemandem einen Schmerz zu beschreiben, der ihn nicht verspürt und auch nie verspüren wird. Hab‘ ich schon gesagt, dass ich die Sonne hasse? Dass ich alles andere als ein sonniges Gemüt habe? Dass der glücklichste Sommer meines Lebens sich in den dreieinhalb Monaten im County Cork entfaltete, als die Sonne in der ganzen Zeit genau drei Tage schien? (Nach zwei Wochen andauernden Nieselregens begegnete ich der Frau, die nebenan wohnte, als sie an der Straße ihre feuchte Post aus dem schimmeligen Briefkasten holte, und ich meinte, dass es doch ziemlich nass sei. Sie lachte auf. »Das ist doch gar nichts«, sagte sie. »Warte nur, bis es anfängt zu regnen.« Und tatsächlich, am selben Abend fing es an, und der Regen ließ seitdem nicht nach, auch als ich drei Monate später das Flugzeug bestieg, das mich zurück nach Los Angeles brachte.) Seht ihr? Das macht die Dürre mit einem. Ich fühle mich wie ein ausgehungerter Mann, der von Eclairs, Beignets und Fettpudding träumt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und doch muss das Leben weitergehen, auch wenn es darauf hinausläuft, dass wir uns Burnus und Kefije zulegen, um den Wüstensand von unseren Poren und Kehlen fernzuhalten, und die Dürre ist nur der naheliegendste Grund, weshalb ich mich <em>manana</em> nach Hause aufmache. Der eigentliche Grund, abgesehen davon, dass ich natürlich hinter Frau Boyle aufräumen muss, die es vorzog, vergangene Woche am Meer zu bleiben, ist, dass ich am Dienstag in die Sound Design Studios gehen werde, um zwei Erzählungen von Donald Barthelme für den New Yorker-Podcast aufzunehmen. Die beiden Stories gehören zu meinen Lieblingsgeschichten von Barthelme: <em>The School</em> und <em>Game</em>. Das wird mir viel Spaß machen. Und wenn ich mich recht erinnere, wird Dom Camardella, der Studioboss, Flaschen kostbaren Wassers bereithalten, so dass ich mich daran gütlich tun und damit gurgeln und meinen Gaumen und mein Gebiss damit umspülen kann. Und übrigens, da wir gerade beim Thema <em>The New Yorker</em> sind, habe ich am Montag über das antiquierte, aber gelegentlich immer noch effektive Medium Festnetztelefon erfahren, dass diese ehrwürdige Zeitschrift <em>Wiedererleben</em> veröffentlichen wird, die erste der neuen Erzählungen, die auf meinen fertigen Roman <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf Hart</em></a> folgen. Was diesen Roman betrifft, der seit Ende August fertig in der Schublade liegt, so werde ich bald seine Veröffentlichung ankündigen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu guter Letzt, für die von Euch, die für das Frühjahr Reisepläne schmieden – insbesondere für Euch Luxemburger – möchte ich sagen, dass ich am 6. März in Flagstaff und am Ende des Monats an der Penn State University auf der Bühne stehen werde, worauf ich im April beim L.A. Times Book Fest und im Mai an einem noch geheimen Ort in Neu-England auftreten werde. Dazu später mehr. Jetzt hab‘ ich jedoch erstmal meine Schreibkünste geübt, um Euch diesen Bericht zu liefern, und mein Hirn arbeitet auf Hochtouren (mit Unterstützung des zuvor erwähnten Teepotts, heute aufgepeppt durch fettfreie Milch statt durch längst abgelaufenen Eierlikör). Und das bedeutet, ich sollte mich besser an die Arbeit machen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ciao für heute.</p>
<p>P.S.Das nebenstehende Bild ist das Cover der neuen gebundenen Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a> in einer neuen Übersetzung von Dirk van Gunsteren, die im März bei Hanser herauskommt.</p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 17. Januar 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2014/">What&#8217;s New? 17/01/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/01/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-01-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 22:08:22 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/01/news_163i1.jpg" alt="" width="225" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6975" />Bevor wir mit den News an sich anfangen, würde ich Euch gerne ein kleines Loblied auf die südlichen Sierras singen, wo ich, mit Unterbrechungen, seit Weihnachten war. Für jemanden, der sein Winterwetter mietet, wie ich, hätte das Wetter nicht erfrischender sein können, rundum schneereich und inspirierend. Am Montagnachmittag habe ich zum Beispiel eine knapp fünf Kilometer lange Wanderung unternommen, mit dem neuen Welpen an meiner Seite, unter einem bedeckten Himmel, bei Temperaturen um die minus fünf Grad und einem strengen Wind (nach der Arbeit natürlich, wobei es sich bei der besagten Arbeit um die ersten zwei Kapitel des nächsten Romans handelt, mein 25. Werk Belletristik, das da gerade entsteht). Wir hatten ordentlich Schnee, es fing am Weihnachtsabend an zu schneien und hielt ganze vierundzwanzig Stunden an, dann folgten mehrere kleine Stürme im Lauf des nächsten Monats. Letzte Woche hat es geregnet, zwei Tage lang, die Temperatur nie unter dem Gefrierpunkt, nicht einmal nachts. Der Regen hat den Schnee verdichtet und danach setzte ein harter Frost ein, wodurch man auf der Oberfläche laufen konnte, was mir die Freiheit verschaffte, die von den Schneemobilen geschaffenen Dämme zu verlassen. Jetzt kann ich zwar nicht viel Gutes über diese Maschinen sagen, die Lärm machen, die Luft verschmutzen und weggeworfene Bierdosen (und Schlimmeres) an Orte der Wildnis bringen, aber sie machen es den Wanderern möglich, im Tiefschnee rauszukommen. Ich habe im Lauf der Jahre Geländeski und Schneeschuhe ausprobiert, aber wenn möglich – wenn die Bedingungen stimmen – gehe ich lieber zu Fuß. Und das habe ich getan, nicht nur am Montag, sondern auch mehrmals an anderen Tagen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ach, die hoch aufragenden Wälder, still bis auf das Krächzen der Raben und ihr Flügelschlagen. Die versunkene Landschaft. Die Festung der Fichten. Das Knirschen des Schnees unter deinen Schuhen. Und dann nach Hause zum Holzofen, ein Buch, ein Glas Wein und die Spaghetti-Sauce, die ich vor zwei Wochen zubereitet habe, aber die dank der Dienste des Gefrierschranks in der Hütte halbwegs genießbar geblieben ist. War mir langweilig? Sicher, nach einer Weile. Aber was für eine Idylle, solange sie anhielt! Natürlich gibt es hier prosaische Probleme wie zum Beispiel, dass wir in der zweiten Woche dieses Monats ein oder zwei Tage früher als geplant fahren mussten, weil der Energieversorger beschloss, den Strom von acht Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags wegen Leitungsarbeiten abzuschalten, als der Frost gerade einmal länger anhielt (unter null in der Nacht und nur wenig drüber am Tag – und warum konnten sie damit nicht bis Juli warten?), was sich noch durch meine Entdeckung verschlimmerte, dass wir kein Gas mehr zum Heizen und für heißes Wasser hatten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine Kleinigkeit. Wir hätten es aushalten können – wir hatten schließlich den Holzofen, und wer muss sich schon waschen, wenn man sein Gesicht einfach in den Schnee stecken kann? – aber ich hatte das Gefühl, dass es vielleicht ganz nett wäre, für ein paar Tage nach Santa Barbara ans Meer zurückzukehren. Hier war es auch kältlich, aber wir hatten Strom, Erdgas und eine ganze Stadt voll Annehmlichkeiten, einschließlich, aber nicht nur, Restaurants (vergesst die uralte Spaghetti-Sauce), Bars, Geschäfte (zu Frau Boyles Freude), Theater und Kino.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Das hat mich Ende Dezember und diesen glänzenden Monat des neuen Jahres, der jetzt zu Ende geht, beschäftigt. In der Zwischenzeit haben sich alle möglichen berichtenswerten Dinge zusammengebraut. Erstens sollte ich Euch alle darauf aufmerksam machen, dass ich am 16. Februar um halb zwei am Nachmittag auf dem Savannah Buch Festival in der Telfair Rotunda auftreten werde, und dass ich am 19. März am Harper College auftrete und an der Texas University in Austin am 21. Darüber hinaus habe ich meinem Verleger die redigierten Manuskripte der <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> zurückgegeben – vor und in gespannter Vorfreude auf den Erscheinungstermin im Oktober. Neue Geschichten aus dieser Sammlung erscheinen in <em>Harper’s</em> (<em>Sic Transit</em>); im <em>Playboy</em> (<em>The Marlbane Manchester Musser Award</em>) und in <em>McSweeney’s</em> (<em>Burning Bright</em>). Es ist noch zu früh für den Tourenplan, aber sobald er Gestalt annimmt – wahrscheinlich im Laufe des Sommers – veröffentliche ich ihn hier für Euch. Und zu guter Letzt habe ich gerade vom Hanser Verlag gehört, dass ich im September in Deutschland sein werde für die zeitgleiche Veröffentlichung der gebundenen Ausgabe meines neusten Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, und meines ersten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, in einer neuen Übersetzung von Dirk van Gunsteren. In Wien wird außerdem eine Feier für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> stattfinden, das zum Buch des Jahres dieser erhabenen Stadt gewählt wurde. Mehr darüber, sobald die Details eintrudeln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt, da ich wieder zu Hause im sonnigen Santa Barbara bin, muss ich mit einer ganzen Reihe Aktivitäten weitermachen, wie mich tiefer in den neuen Roman einwühlen, mich um die verschiedenen umgestürzten und verrottenden Bäume und die Erziehung des Welpens kümmern, der drei Monate alte Pulli, der mich mal wieder nach all den Jahren zu einem Vertrauten von Exkrementen gemacht hat. Braver Hund. Ganz braver Hund. Und lass uns lernen, unsere Ablagerungen draußen zu verrichten, nicht?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Januar 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/08/2012</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 21:49:18 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2012/">What&#8217;s New? 30/08/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/02/news_152i1.jpg" alt="" width="197" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6419" />Aufregende Zeiten. Ich bin gerade von einer Forschungsreise nach Nordkalifornien zurückgekommen und denke darüber nach, was als nächstes kommt, sobald <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> die Regale (oder, je nachdem, die Pads) erreicht hat und ich zurückkehre, geschafft und müde, um wieder einmal hier zu sitzen und den leeren Bildschirm anzustarren. Ich bin fast bereit, mit dem Schreiben des nächsten Romans anzufangen, aber stattdessen werde ich mich lange Zeit damit begnügen müssen, die Dinge im Kopf durchzuspielen, während ich wieder einmal meine vom Reisen abgenutzten Taschen von einem Flughafen zum nächsten schleppe. Wie ihr dem Zeitplan für die Tour entnehmen könnt, fange ich am 17. September in Tulsa an, ein praktischer Zwischenstopp auf dem Weg nach Boston und dann New York und überall sonst. Die Daten für die Tour durch Großbritannien sind nicht aufgeführt, aber hier sind sie für diejenigen unter Euch, die vorhaben, zu einigen dieser Veranstaltungen zu gehen: 07. Oktober, Cheltenham Festival, 8:30; 08. Oktober, London Waterstones, 8:15; 09. Oktober, Dublin, Dunleavy Townhall, Zeit kommt noch; 10. Oktober, University of East Anglia, 7:00; 11. Oktober, Warwick University, Zeit kommt noch. Dann geht’s weiter nach Houston, Tucson, San Diego und L.A.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich im Forum erwähnt habe, sind in der Zwischenzeit zwei neue Geschichten erschienen: <em>Birnam Wood</em> in der Ausgabe vom <em>New Yorker</em> vom 3. September und <em>The Way You Look Tonight</em> in der Septemberausgabe vom <em>Playboy</em>. In beiden geht es um Beziehungen junger Leute, die schiefgegangen sind. Außerdem bringt <em>Narrative online</em> gerade einen Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>. Als ob das nicht genug wäre, gibt es im Blog des <em>New Yorker</em> ein Interview über <em>Birnam Wood</em>, in dem Deborah Treisman die Fragen stellt, und zusätzlich eine Aufnahme desselben Texts, gelesen vom Autor, direkt hier in Santa Barbara in den Sound Design Studios, wo ich in der Vergangenheit schon öfter Aufnahmen gemacht habe. Und bevor ich es vergesse, Jamieson Fry und Kerrie Kvashay Boyle werden den Trailer zum Buch für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> in den nächsten Tagen fertig haben und veröfentlichen. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich bin wahnsinnig neugierig, was sie sich ausgedacht haben, da die letzten drei, die sie für mich gemacht haben, nicht nur genial waren, sondern auch sehr verschieden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Schluss ein Wort zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>. Wie ich auf meiner Website unter »Books« erwähne, ist das meine erste längere Erzählung in einer realistischen Art, ohne Ironie, etwas anderes als Bücher wie <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/worlds-end/"><em>World’s End</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> und so. Die Geschichten, die ich hier erzähle – von Marantha Waters und ihrer Tochter Edith in den 1880ern und 1890ern und von Elise Lester in den 1930er und 1940ern – stammen aus Tagebüchern, Memoiren und Nachrichten, und der Roman wird ausschließlich aus der Perspektive dieser drei Figuren erzählt. Ich bin zum ersten Mal bei den Recherchen für meinen letzten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, auf dieses Material gestoßen, und dann, nach einer Zeit, in der ich die ersten sechs der vierzehn Geschichten schrieb, die nächstes Jahr schließlich den vierten Band der <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> ausmachen werden, habe ich mich hingesetzt, um Marantha, Edith und Elise zu kanalisieren. Wie bei den nicht-komischen Kurzgeschichten wie <em>Chicxulub</em> oder der oben erwähnten, <em>Birnam Wood</em>, hat sich die Erzählweise von allein angeboten. Mein deutscher Übersetzer, Dirk van Gunsteren, von dem ich erst heute Morgen zum Abschluss seiner Übersetzung gehört habe, hat gesagt, dass der Roman zuerst wirkte, als hätte ihn ein anderer Autor geschrieben, aber als er in den Rhythmus der Sätze hineinkam und sich in die Figuren und ihre Nöte auf dieser vom Wind umwehten Insel vor der kalifornischen Küste vertiefte, fing er an zu sehen, wie das Buch zu meinen anderen passt, und er findet tatsächlich, dass es mein bestes sein könnte. (Was, meiner Meinung nach, eine tolle Nachricht ist.) Leser werden die Umweltthemen wiedererkennen, obwohl sie anders als in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei</em></a> ist oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> nicht im Vordergrund stehen, und sie werden auch sehen, dass <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> eine Fortsetzung meiner Erforschung der amerikanischen Sehnsucht nach Utopie ist. Viel Spaß beim Lesen. Und seid gewarnt: Das Ende könnte zu einem großen Kloß in Eurem Hals führen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Verkaufsstart? 18. September.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dann.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. August 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2012/">What&#8217;s New? 30/08/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 22/07/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-07-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2012 21:11:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich gerade aus der Küche komme, von einem Bagel und der Lektüre der Sonntagsausgaben der L.A. Times und Santa Barbara News Press, muss ich sagen, dass ich ziemlich deprimiert bin. Schon wieder war ein Verrückter unter uns, voll ausgerüstet mit einer Rüstung aus Kevlar ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-07-2012/">What&#8217;s New? 22/07/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/07/news_157i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6541" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/07/news_157i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/07/news_157i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem ich gerade aus der Küche komme, von einem Bagel und der Lektüre der Sonntagsausgaben der L.A. Times und Santa Barbara News Press, muss ich sagen, dass ich ziemlich deprimiert bin. Schon wieder war ein Verrückter unter uns, voll ausgerüstet mit einer Rüstung aus Kevlar und leicht erhältlichen Waffen und Munition, Syrien kämpft mit dem Tod, Afrika verhungert, Dürre plagt die USA und die Weltbevölkerung explodiert. Die Times bringt eine fünfteilige Serie über das Bevölkerungsproblem, ein Dilemma, über das sich Alma Boyd Takesue, die Heldin von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, Sorgen macht, und dem sich Ty Tierwater direkter annimmt, der Protagonist von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> (auch bekannt als »die menschliche Hyäne«, weil er vergeblich versucht hat, ein Trinkwasserreservoir zu vergiften). Wir sind eine produktive Art und eine maßlos erfolgreiche, aber der Planet ist endlich und unsere Zukunft sieht düster aus. Aber wartet, wartet: Es gab einen Hoffnungsschimmer in all diesen deprimierenden Nachrichten – die Behauptung, von Peter Howorth, einem lokalen Ozeanografen (lokal in Santa Barbara, heißt das), dass alle Zeichen darauf hindeuten, dass es ein El-Niño-Jahr geben wird. Das könnte überdurchschnittliche Niederschläge für diese ausgedorrte Region bedeuten – und vielleicht sogar für den Mittleren Westen, in den Fängen der schrecklichsten Dürre seiner Geschichte. Natürlich könnte das wiederum das Aus für viele Meeresbewohner bedeuten, wie mein verstorbener Freund Mike DeGruy in seinem Film über die Auswirkungen von El Niño auf solche normalerweise fröhlichen Camper wie die Seelöwen gezeigt hat, deren Beute nach Norden wandert, während der Ozean sich aufheizt. Manche gewinnen, manche verlieren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zufällig war ich während der Dürre von 1988 in Iowa. Frank Conroy, der damals im zweiten Jahr den Iowa Writers Workshop geleitet hat, hatte mich gebeten, für das Semester nach Iowa City zu kommen, um den Lehrkörper zu unterstützen, und so zog ich in ein gemietetes Haus, das einem Professor für Asienstudien gehörte, der das Jahr in Japan verbrachte (ein glücklicher Zufall, da ich damals gerade an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-samurai-von-savannah/"><em>Der Samurai von Savannah</em></a> schrieb und freien Zugang zu seinem Arbeitszimmer und seiner Bibliothek hatte). Ich kam dort mit meiner Familie Ende August an und erbte den Gemüsegarten des besagten Professors, der am Vertrocknen war. Ich hatte keine andere Wahl als ihn weiter verdorren zu lassen, da es zu dem Zeitpunkt sinnlos schien, Wasser zu verschwenden. Die Temperaturen waren hoch. Die Felder gelb. Aber der Workshop war eine Freude (in dem Semester stieß mein alter Freund und früherer Klassenkamerad Allan Gurganus zur Fakultät), die Straßen lagen im Schatten und in den ehrenhaften Bars floss kaltes Bier und Eiswürfel klirrten in Cocktailgläsern. Es hat vielleicht ein- oder zweimal geregnet, aber es kam bald der Herbst und der Bann war gebrochen. Ich reiste im Dezember ab, während ein Eissturm aufzog, und schlitterte den ganzen Weg zur Westküste zurück, möglicherweise für einen nassen Winter (daran erinnere ich mich nicht mehr genau, und aus dieser Distanz habe ich kein Verlangen, in den Wetteraufzeichnungen nachzusehen). Jedenfalls sehe ich vor meinem inneren Auge den Regen auf die Wasseroberfläche im Swimming Pool prasseln, während all die kleinen Kreaturen aus dem Wald und Busch vorsichtig daraus tranken.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt fragt Ihr vielleicht nach all diesen Abschweifungen, was es Neues gibt? Neu ist, dass die letzte der Geschichten für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, Band II der <em>Collected Stories</em>, fertig ist, und ich meine Gedanken jetzt dem nächsten Roman zuwenden werde – jetzt bereits zuwende. Ich war den Großteil der letzten zwei Monate oben in den Bergen, wo, wie ich glücklich berichten kann, nicht mehr viel an den Freeman Grove Brand erinnert, obwohl es nicht geregnet hat, zumindest nicht solange ich dort war. Die alte Waschbärin – die aus der Szene in <em>Killing</em> – klettert immer noch in den meisten Nächten die drei Stockwerke des Hauses hinauf, um sich mit Vogelfutter vollzustopfen, die brillanten Häher machen so viel Lärm wie eh und je und ein junger Rabe, so groß wie ein Truthahn, landet jeden Morgen und isst, was er kann. Die Flüsse trocknen aus und der Wasserspiegel des Sees ist niedrig, obwohl sich das Wasser auf Schwimmtemperatur aufgeheizt hat. Ich wandere durch die Wälder und lese und denke darüber nach, was als nächstes kommt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich im Forum erwähnt habe, gibt es einen neuen Filmvertrag für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, das ein deutscher Produzent für eine internationale Verfilmung gekauft hat. Bei vielen anderen Dingen bleiben die Optionen offen, darunter <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a>, die tapfer weitermachen. Es gibt nichts Neues von den Geschichten zu berichten, außer was ich schon erzählt habe: dass <em>Birnam Wood</em> bald im <em>New Yorker</em> erscheinen wird und <em>The Way You Look Tonight</em> im <em>Playboy</em> (September). In der Zwischenzeit habe ich Interviews für das Erscheinungsdatum 18. September von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, dem neuen Roman, gegeben, und ich erwarte, hier bald einen vollständigen Tourenplan zu veröffentlichen sowie eine Vorschau auf das Buch, mit einem Auszug und ein paar Worten vom Autor, dem entsprechend, was wir für jedes Buch vorgestellt haben, wofür der Beweis nur einen Klick entfernt ist. Dazu kommt, dass Jamieson und Kerrie, nachdem sie ihre Arbeit an einer Internetserie für Warner’s beendet haben, ihre Aufmerksamkeit jetzt der Verfilmung eines Buchtrailers für <em>San Miguel</em> zuwenden, den wir hier einstellen werden, sobald er seine endgültige Gestalt angenommen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Habt Spaß, bleibt gesund und tragt keine enge Kleidung, wenigstens bis die Hitze nachlässt. Falls sie das je tun wird.</p>
<p><strong>Tour Dates &#038; Cities for SAN MIGUEL</strong></p>
<p>TULSA, OK<br />
Tuesday, September 18<br />
7:00PM Talk &#038; Signing<br />
CAIN’S BALLROOM (2nd Stage)<br />
»Literary Rockstar: An Evening with T.C. Boyle«<br />
423 N Main St, Tulsa, OK 74103</p>
<p>BOSTON, MA<br />
Wednesday, September 19<br />
6:30 PM Talk &#038; Signing<br />
BOSTON PUBLIC LIBRARY<br />
700 Boylston St, Boston, MA 02116</p>
<p>NEW YORK, NY<br />
Thursday, September 20<br />
7:00P PM Talk &#038; Signing<br />
BARNES &#038; NOBLE UPPER EAST SIDE<br />
150 E 86th St, New York, NY 10028</p>
<p>WASHINGTON, DC<br />
Saturday, September 22<br />
2:30 PM &#8211; 3:30 PM Signing<br />
4:25 PM &#8211; 5:10 PM Reading<br />
NATIONAL BOOK FESTIVAL</p>
<p>SEATTLE, WA<br />
Monday, September 24<br />
7:30 PM Talk &#038; Signing<br />
SEATTLE ARTS &#038; LECTURES<br />
Meany Hall for the Performing Arts<br />
UNIVERSITY OF WASHINGTON</p>
<p>BELLINGHAM, WA<br />
Tuesday, September 25<br />
6:30 PM Radio Show,<br />
With booksigning to follow<br />
CHUCKANAUT RADIO SHOW<br />
Hosted by Village Books<br />
Community College in the Heiner Theater<br />
237 W. Kellogg Road, Bellingham, WA, 98226</p>
<p>SANTA ROSA, CA<br />
Wednesday, September 26<br />
7:00 PM Talk &#038; Signing<br />
COPPERFIELD’S BOOKS &#038; MUSIC<br />
Authors in the Village Court<br />
Outdoor Summer Series<br />
775 Village Court, Santa Rosa, CA</p>
<p>SANTA MONICA, CA<br />
Thursday, September 27<br />
6:30-7:30 PM Reception<br />
8:00PM Talk &#038; Signing<br />
LIVE TALKS LA @<br />
TRACK 16 GALLERY<br />
Smart Art Press<br />
2525 Michigan Avenue, Bldg C-1<br />
Santa Monica, CA 90404</p>
<p>SANTA BARBARA, CA<br />
Tuesday, October 2<br />
7:00 PM SIGNING<br />
CHAUCER’S BOOKSTORE<br />
3321 State Street<br />
Santa Barbara, CA 93105</p>
<p>HOUSTON, TX<br />
Monday, October 15<br />
7:30 PM Talk &#038; Signing<br />
INPRINT MARGARETT ROOT BROWN READING SERIES<br />
Hubbard Stage, Alley Theatre<br />
615 Texas Avenue, Houston, TX</p>
<p>SAN DIEGO, CA<br />
Monday, October 22<br />
7:00 PM Talk &#038; Signing<br />
UNIVERSITY OF CALIFORNIA AT SAN DIEGO<br />
REVELLE FORUM<br />
@ The Institute of the Americas<br />
10111 N. Torrey Pines Rd, La Jolla, CA</p>
<p>PASADENA, CA<br />
Tuesday, October 23<br />
6:45 PM Arrival<br />
7:00 PM Talk &#038; Signing<br />
VROMAN’S BOOKSTORE<br />
695 E Colorado Blvd, Pasadena, CA 91101</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Juli 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-07-2012/">What&#8217;s New? 22/07/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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