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		<title>What&#8217;s New? 31/05/2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2023 21:20:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das war ein total verrückter Monat, in dem ich die Veröffentlichung von <em>Blue Skies</em> in den USA, in Großbritannien und in Deutschland erlebt habe, während ich mich selbst genau in diesen Himmel gestürzt habe, dank der Bemühungen diverser Fluggesellschaften und einer Reihe äußerst befähigter Piloten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-05-2023/">What&#8217;s New? 31/05/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/06/news_283i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7120" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/06/news_283i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/06/news_283i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das war ein total verrückter Monat, in dem ich die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> in den USA, in Großbritannien und in Deutschland erlebt habe, während ich mich selbst genau in diesen Himmel gestürzt habe, dank der Bemühungen diverser Fluggesellschaften und einer Reihe äußerst befähigter Piloten (deren Hinterköpfe und Ellbogen ihr bei mir <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">auf Twitter</a> sehen könnt). Ich zolle ihnen Beifall: Sie haben uns alle am Leben erhalten. Zuerst bin ich nach St. Petersburg in Florida geflogen, zu einem sehr erfreulichen Auftritt bei Tombolo Books, dann fuhr ich mit meinem Publicity-Manager, Peter Miller, quer durch die Everglades zu einem ebenso erfreulichen Auftritt bei Books and Books in Miami, woraufhin ich nach Austin flog, wo ich im tadellosen Auditorium der Harry Ransom Bibliothek gelesen habe, in der mein Archiv zu Hause ist, in den tiefen feuer- und flutsicheren Gewölben der unverwüstlichen Kellerfestung. (Hier werden alle eingehenden Manuskripte tiefgefroren, um jegliche Insekten abzutöten, die zwischen den unschätzbar wertvollen Seiten lauern mögen.) Apropos Insekten: Auf der ganzen langen Fahrt durch die Everglades opferte sich lediglich ein einziger Käfer an der Windschutzscheibe unseres Autos. Nur einer. Ein einziges fliegendes Insekt. <em>Blue Skies</em>, in der Tat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt steht nur noch ein Auftritt in Amerika bevor, hier in meiner Heimatstadt Santa Barbara im Auditorium des S.B. Art Museum, am 20. Juli – wenn noch weitere Auftritte dazu kommen, gebe ich es hier bekannt. In der Zwischenzeit mache ich mich nächste Woche zum <a href="https://www.tcboyle.de/lesereise-2023/" rel="noopener" target="_blank">deutsch-österreichischen Teil der Tour</a> auf, der mich nach Berlin, Wien, Stuttgart, München, Altenberg und Hamburg führen wird, mit einer Vielzahl an Medien-Auftritten zwischendurch. Was ist das für ein Gefühl? Irgendwohin zu fliegen, zu welcher Zeit und aus welchen Gründen auch immer, ist stets eine erlesene Form von Folter &#8230; ABER vor einem Publikum aus Fleisch und Blut zu stehen ist aufregender denn je, besonders nach den Online-Zoom-Shows für die letzten beiden Bücher. Also bin ich bereit für all das. Definitiv.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Leider, und entsetzlicherweise, habe ich in der Zwischenzeit einen meiner engsten Freunde fürs Leben durch einen Herzinfarkt verloren. Scott Friedman war Trauzeuge bei meiner Hochzeit und ich war Trauzeuge bei seiner. Der Verlust traf mich überraschend und tat weh, aber im Leben geht es ja immer um Verlust, oder? Aus <em>Tod in Kitchawank</em>, zuerst abgedruckt im <em>New Yorker</em>: »Sie weiß, dass alles vergehen wird, alles, was wir machen, alles, was wir lieben, alles, was wir sind.« Uns bleibt die Erinnerung, und das muss uns genügen, bis unsere Erinnerungen verschwunden sind und wir ebenso.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<em>Requiescat in pace</em>, Scottie.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Mai 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-05-2023/">What&#8217;s New? 31/05/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/04/2023</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2023 21:26:18 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2023/">What&#8217;s New? 30/04/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/04/news_282i1.jpg" alt="" width="199" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7054" />In letzter Zeit ist der Himmel grau und nicht blau, genau so wie er für mich sein soll. Trotz allem schien die Sonne für uns alle am vergangenen Wochenende beim L.A. Times Festival of Books, wo ich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> zum ersten Mal vorgestellt habe (vor der Veröffentlichung sowohl der hiesigen als auch der deutschen Ausgabe Mitte Mai). Es ist immer eine Herausforderung, einen Auszug für die Lesung zu wählen, und in diesem Fall habe ich mich für die Anfangsszenen entschieden, die keiner einführenden Erklärung bedürfen und den Zuhörer sofort mitten ins Geschehen hineinreißen. Der Auszug, der in Kürze auf <a href="https://tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">www.tcboyle.com</a> veröffentlicht wird (und derzeit online auf <em>Narrative</em> erscheint) stellt die Hauptfigur, Catherine (Cat) Cullen, vor, sechsundzwanzig Jahre alt und neu in Florida, die von Kalifornien in den Sunshine State gezogen ist, um dort in einem Strandhaus zu wohnen, das ihr Verlobter nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter geerbt hat. Die beiden anderen Hauptfiguren, ihre Mutter und ihr Bruder, bleiben zurück in einer Küstenstadt, die sehr stark der ähnelt, in der ich jetzt sitze und diese Nachricht an Euch schreibe: Santa Barbara. Dieses Setup zweier konkurrierender Küsten ermöglicht es mir, meteorologische Bedingungen gegenüberzustellen (Dürren und Feuer versus Anstieg des Meeresspiegels und Überschwemmungen), und gleichzeitig zu erforschen, was es bedeutet, mit dem Klimawandel zu leben, der uns jetzt alle betrifft, egal, wo wir leben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Buch ist ein Gegenstück zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> aus dem Jahr 2000, welches ins Jahr 2026 vorausschaute und uns Dürre, Regen, Tilapia Sushi, zahme Hyänen, eine Epidemie und einige ernsthaft engagierte Umweltaktivisten bescherte. <a href="https://www.tcboyle.de/werke/blue-skies/"><em>Blue Skies</em></a> fängt dort an, wo wir heute stehen und blickt voraus in die unmittelbare Zukunft mit Wetterkatastrophen, Insektenapokalypse, Riesensturmfluten und so weiter. Zu Beginn folgen wir Cat, die gelangweilt und ruhelos ist, während ihr Freund sich intensiv mit seinem Auto beschäftigt, und die nach etwas auf der Suche ist, das ihre Aufmerksamkeit fesselt und ihren Tag ins Gleichgewicht bringt. Sie stößt auf einen Laden namens Herps und wird von einer gewaltigen burmesischen Pythonschlange angezogen, die im Schaufenster ausgestellt ist. Ja, sie geht shoppen und betrachtet unsere ophidischen Freunde im Wesentlichen als Mode-Accessoires. Sie kauft eine junge Burma-Schlange in der Absicht, sie um den Hals zu tragen, um sowohl online (sie ist Möchtegern-Influencerin) als auch in der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit zu erregen. Eine Schlange in der Handtasche in der Eröffnungsszene eines Romans ist natürlich, wie es ein Journalist beschrieb, so etwas wie eine Pistole auf dem Kaminsims im ersten Akt eines Theaterstücks von Tschechow.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich werde einige öffentliche Auftritte für das Buch absolvieren und lasse es Euch sowohl hier als auch auf <a href="https://twitter.com/tcboyle" rel="noopener" target="_blank">Twitter</a> wissen, sobald ein endgültiger Zeitplan vorliegt. Bisher weiß ich, dass ich Mitte Mai in Miami und St. Petersburg (Florida) sein werde, auch in Austin und Santa Barbara, und in der zweiten und dritten Juniwoche in Deutschland und Österreich. Wieder einmal werde ich mich in den nicht ganz so freundlichen Himmel erheben, aber ich werde ganz bestimmt keine Schlangen, ob klein oder groß, mit ins Flugzeug nehmen. Finden das alle okay?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. April 2023 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-04-2023/">What&#8217;s New? 30/04/2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/11/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-11-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2015 22:22:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ruhig auf der alten Hacienda, und das ist für mich total in Ordnung. Kurz nach Halloween bin ich aus den Bergen heruntergekommen (es hatte zum ersten Mal ordentlich geschneit), und seitdem hab ich mich durch ein paar herrlich gelassene Tage treiben lassen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-11-2015/">What&#8217;s New? 26/11/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_197i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8463" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_197i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/12/news_197i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es ist ruhig auf der alten Hacienda, und das ist für mich total in Ordnung. Kurz nach Halloween bin ich aus den Bergen heruntergekommen (es hatte zum ersten Mal ordentlich geschneit), und seitdem hab ich mich durch ein paar herrlich gelassene Tage treiben lassen. Meine Reise nach Austin zur Lesung an der University of Texas hat Spaß gemacht, ein Tag für die Anreise, ein Tag für den Auftritt, um alte Freunde zu treffen und mein Archiv im Ransom Center zu besuchen, ein Tag zum Zurücksausen. Ausnahmsweise zeigten die Fluggesellschaften ein wenig Nachsicht mit mir und hielten ihren üblichen Sack voller Tricks unter Verschluss, so dass die Flüge, wenn sie schon nicht angenehm zu nennen waren, so doch wenigstens ein kleines bisschen weniger qualvoll als sonst waren (keine Verspätungen, keine Annullierungen, keine Leibesvisitationen, keine Hinterzimmer oder Gummischläuche). Nach der Wahnsinnshektik während der ersten Hälfte dieses Jahres mit der Nonstop-Tournee und dem darauffolgenden nervenaufreibenden Endspurt, um <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> fertigzubekommen, begrüße ich die Auszeit, obwohl ich zugeben muss, dass ich Schwierigkeiten habe, mir vorzustellen, was ich mit dem Rest meines Lebens anfangen soll. Ja, ja, ich sammle natürlich Ideen für Geschichten in der Hoffnung, dass es irgendwann »Klick« macht, aber bis dahin habe ich beschlossen, mein Leben dem Trinken am Vormittag, dem Flirten mit Cocktail-Kellnerinnen am Nachmittag und dem Glücksspiel am Abend zu widmen. Ich kann Euch sagen, es funktioniert. Und es macht eine Menge mehr Spaß als zu meditieren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten betrifft: Seit Milo meinen Twitter-Account in diese Seiten integriert hat, könnt Ihr alle den berauschenden, temporeichen Verlauf meines glamourösen Literatenlebens in Echtzeit verfolgen, obwohl es natürlich dadurch limitiert ist, dass wir aufgrund des begrenzten Platzes nicht wirklich in eine tiefgehende (oder noch nicht mal oberflächliche) Diskussion einsteigen können. Und hier kommen glücklicherweise die Messagistas auf dieser Website ins Spiel, und jawohl, wir versuchen die automatische Sperre zu umgehen, die neue Messagistas seit einigen Monaten daran gehindert hat, sich anzumelden. Meine guten Roboter befinden sich gerade im Krieg mit den Pornbots, die uns überschwemmen, sobald die Kontrollen ein wenig nachlassen. Ich zähle auf meine Technik-Truppe (Milo und Frau B.), die bald einen zufriedenstellenden Mittelweg finden werden. Darüber hinaus gibt es diesen Monat vor allem Neuigkeiten an der Filmfront. Ich habe erfahren, dass amazon vorhat, eine Kabelserie aus meinem zweiten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/budding-prospects/"><em>Grün ist die Hoffnung</em></a>, zu machen, und das Condé-Nast Entertainment weiter an seinen Plänen für einen Spielfilm von <em>Wiedererleben</em> arbeitet. Ich wünschen ihnen viel Erfolg. Genauso wie Robert Marciniak, der eine Verfilmung meines ersten Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, entwickelt. Dazu kommt, dass <em>Die Terranauten</em> vorweg schon mal einige Aufregung verursacht, obwohl es erst nach den Feiertagen herauskommen wird. Auch das werden wir dann sehen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber jetzt zurück zum Wesentlichen. Ich schreibe diesen Bericht an Thanksgiving, Frau B. ist mit Vorbereitungen beschäftigt, ich werde als Küchenhilfe fungieren, eine Menge Gäste wird erwartet, der Hund wird sich überfressen und sich in irgendeinem geheimen Hundewinkel des Hauses übergeben. Wie es sich gehört. Alles ist gut und der Feiertag schreitet voran. Und doch, wenn ich an diese Vögel denke, diese Truthähne, diese Geschöpfe, dazu bestimmt, in den tropfnassen herbstlichen Wäldern zu leben statt im Stall, im Käfig und im Schlachthof, zitiere ich Euch die ersten Zeilen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>:</p>
<blockquote><p><em>Über Fleisch hatte ich mir nie viel Gedanken gemacht. Es war einfach da, im Supermarkt, in der Plastikfolie; es steckte zwischen Sandwichscheiben mit Mayo und Senf und Gewürzgurken; es rauchte und spritzte auf dem Grill, bis jemand es umdrehte, und dann lag es auf dem Teller, zwischen der Kartoffel in Alufolie und den Karottenstreifen, sauber eingeschnitten und in einer Pfütze aus rotem Saft. Rind, Lamm, Schwein, Wild, triefende Hamburger und saftige Rippchen – es war mir alles einerlei, es war eben Essen, der Brennstoff des Körpers, etwas, das man kurz mit der Zunge kostete, ehe das Verdauungssystem sich darüber hermachte. Was nicht heißen soll, dass mir die damit einhergehenden Implikationen völlig unklar gewesen wären.</em> (Deutsch von Werner Richter)</p></blockquote>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun, damit ist alles gesagt, oder? Zeit, sich in die Küche und dann ins Esszimmer zu begeben, Zeit, das Glass zu heben und ein bisschen Dankbarkeit für den Überfluss zu empfinden, den dieses Leben den Glücklichsten unserer Spezies beschert, und zu denen ich mich selbst zähle. Guten Appetit!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. November 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-11-2015/">What&#8217;s New? 26/11/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/03/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 21:57:14 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/">What&#8217;s New? 31/03/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7015" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Die Abenteuer gehen weiter (das heißt, ich war wieder einmal nicht an meinem Schreibtisch und bin in dem ein oder anderen Hotel aufgewacht, nachdem das Leben auf Tour wie immer, so traurig es ist, wie das Leben zu Hause geworden ist, dieser gewidmete Ort, wo meine Finger pflichtbewusst über der Tastatur schweben und mein Kopf zur Rhapsodie des Schreibens tanzt). Vorletzte Woche fand ich mich im arktischen Chicago, wo ich für zwei festliche Abende hinaus ins Palatine und Harper College driftete. Am zweiten Abend habe ich nach einer feurigen Einführung durch Greg Herriges auf der Bühne eine Geschichte zum Besten gegeben. Das war ein plethorischer Spaß, außer dass ich nicht mehr in der Lage war, irgendwohin zu gehen, dank Temperaturen um die minus 10 Grad und stürmischer Winde, die mein mageres, unvorbereitetes Gestell beutelten, sodass allein der Weg zum Ende des Hotelparkplatzes dem ähnelte, was Schiwago auf seinem Treck durch die heulende Steppe durchmachen musste. An dem Tag, an dem ich das Flugzeug nach Austin besteigen sollte, lag die Temperatur bei geizigen minus 13 Grad, aber keine Sorge, in Austin war es zehnmal so warm (genau, und das ist nicht übertrieben). Aha, dachte ich, das ist der richtige Ort für einen kleinen Spaziergang, um diese Chicago-erfrorenen Beine zu strecken. Und so war es. Ich lief vom einen Ende des Universitätscampus zum anderen und wieder zurück, bis ich, <em>mirabile dictu</em>, tatsächlich schwitzte. Wie nett, dachte ich. Wie passend. Wie paradiesisch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Diesmal habe ich mein Archiv im Harry Ransom Center nicht besucht, aber ich war dort mit dem Direktor und einigen Mitarbeitern zum Mittagessen eingeladen. Direkt zu meiner rechten am Tisch im Sitzungssaal, wo wir aßen, saß die robuste Frau, die jetzt die zehntausende Seiten katalogisiert, die das Archiv enthält. Sie war fröhlich und ausgeglichen und schien mir nicht böse zu sein, obwohl sie in der absehbaren Zukunft täglich das ganze Material durchblättern muss, das so viele Jahre keine menschliche Hand berührt oder menschliches Auge angesehen hat. Sie hatte zwei Geschenke für mich. Das erste war eine Xerokopie von einer einzelnen Seite einer handgeschriebenen Geschichte, die bei den Arbeitsnotizen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> gefunden wurde. Soweit wir feststellen konnten, handelte es sich dabei um einen der frühen Versuche meiner Tochter in Kurzgeschichten (sehr früh: sie wäre zu der Zeit noch keine dreizehn gewesen). Das andere war ein Briefumschlag mit fünf knisternd neuen amerikanischen Geldscheinen frisch von der Bank: ein Zwanziger, ein Zwei-Dollar-Schein und drei Ein-Dollar-Scheine. Das war in der Mappe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-samurai-von-savannah/"><em>Der Samurai von Savannah</em></a> vergraben – unsere beste Erklärung ist, dass ich auf dem Rückweg von Japan (1989) Yen in Dollar umgetauscht habe und sie dann in eins meiner Notizbücher gesteckt und vergessen haben. Schön, natürlich, aber leider waren es nicht, ach, sagen wir, einige Hunderttausend in sogar noch neuen knisternden Hundert-Dollar-Scheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Meine nächste Serie funkelnder Abenteuer trug sich vergangene Woche in L.A. zu, wo ich mich in Vorbereitung darauf, meine Pflichten für eine Woche als ansässiger Autor zu leisten, in einem gewissen Hotel gegenüber von der USC einmauerte. Am Dienstagabend marschierte ich über die Bühne, am Mittwoch waren wir zu einem Konzert von Bachstücken von meinem Distinguished Professor-Kollegen Midori eingeladen, und am Donnerstag waren wir wieder eingeladen, diesmal zu einer erstaunlichen und witzigen Dichterlesung vom diesjährigen Magill-Leser, James Tate. Alles gut, alles eine Freude, aber beim besten Willen keine echte Arbeit – das heißt Schreiben. Aber jetzt ist alles klar zum Gefecht, oder ziemlich (ich habe immer noch Auftritte an meiner Alma Mater vor mir, SUNY Potsdam, und in Stanford und Sacramento), und ich freue mich darauf, mich wieder in den Roman zu stürzen, an dem ich gerade arbeite, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, von dem der erste, fünfzig Seiten lange Teil fertig ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Paris? Wer hat was von Paris gesagt? Mein langjähriger französischer Verleger, Grasset, hat gerade <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> herausgebracht (<em>Après le Carnage</em>, übersetzt von Bernard Turle), aber weil ich gerade vom vielen Touren im vergangenen Jahr platt war, war ich nicht in der Lage, einen weiteren transkontinentalen/transatlantischen Flug auf mich zu nehmen, und werde deshalb Paris für die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> bei Grasset nächstes Jahr aufheben. (Auch wenn Sacramento nicht ganz dieselben Freuden bietet wie die Stadt des Lichts, liegt es, das müsst Ihr zugeben, verdammt viel näher.) In der Zwischenzeit sieht es so aus, als würde meine Geschichte <em>The Night of the Satellite</em> in der New Yorker-Ausgabe vom 8. April erscheinen (zusätzlich habe ich sie bereits für die Tablet-Ausgabe der Zeitschrift vorgemerkt), und es heißt, dass eine weitere, <em>Burning Bright</em>, jeden Tag in <em>McSweeney’s</em> dran sein müsste. Was die Erscheinungstermine von <em>Sic Transit</em> in <em>Harper’s</em> und <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em> im <em>Playboy</em> anbelangt, habe ich noch nichts gehört und keine Korrekturabzüge bekommen. Ich werde es Euch ganz sicher wissen lassen, wann diese Geschichten veröffentlicht werden sollen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu guter Letzt: Das Foto anbei, das hier in einem der ältesten Blogs des bekannten Universums zu sehen ist, wird für das Cover von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> in Betracht gezogen, voraussichtlicher Erscheinungstermin ist Oktober. Wir arbeiten noch daran, die Farben anzupassen, aber ich denke, das wird es werden. Viele von Euch werden es wiedererkennen, wenn auch in veränderter Form, vom Autorenbild auf der Rückseite von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>. Es ist hier vor zwei Jahren von Jamieson Fry gemacht worden. Danke, Jamie. </p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. März 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Jamieson Fry. </span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/01/2013</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 22:08:22 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/01/news_163i1.jpg" alt="" width="225" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6975" />Bevor wir mit den News an sich anfangen, würde ich Euch gerne ein kleines Loblied auf die südlichen Sierras singen, wo ich, mit Unterbrechungen, seit Weihnachten war. Für jemanden, der sein Winterwetter mietet, wie ich, hätte das Wetter nicht erfrischender sein können, rundum schneereich und inspirierend. Am Montagnachmittag habe ich zum Beispiel eine knapp fünf Kilometer lange Wanderung unternommen, mit dem neuen Welpen an meiner Seite, unter einem bedeckten Himmel, bei Temperaturen um die minus fünf Grad und einem strengen Wind (nach der Arbeit natürlich, wobei es sich bei der besagten Arbeit um die ersten zwei Kapitel des nächsten Romans handelt, mein 25. Werk Belletristik, das da gerade entsteht). Wir hatten ordentlich Schnee, es fing am Weihnachtsabend an zu schneien und hielt ganze vierundzwanzig Stunden an, dann folgten mehrere kleine Stürme im Lauf des nächsten Monats. Letzte Woche hat es geregnet, zwei Tage lang, die Temperatur nie unter dem Gefrierpunkt, nicht einmal nachts. Der Regen hat den Schnee verdichtet und danach setzte ein harter Frost ein, wodurch man auf der Oberfläche laufen konnte, was mir die Freiheit verschaffte, die von den Schneemobilen geschaffenen Dämme zu verlassen. Jetzt kann ich zwar nicht viel Gutes über diese Maschinen sagen, die Lärm machen, die Luft verschmutzen und weggeworfene Bierdosen (und Schlimmeres) an Orte der Wildnis bringen, aber sie machen es den Wanderern möglich, im Tiefschnee rauszukommen. Ich habe im Lauf der Jahre Geländeski und Schneeschuhe ausprobiert, aber wenn möglich – wenn die Bedingungen stimmen – gehe ich lieber zu Fuß. Und das habe ich getan, nicht nur am Montag, sondern auch mehrmals an anderen Tagen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ach, die hoch aufragenden Wälder, still bis auf das Krächzen der Raben und ihr Flügelschlagen. Die versunkene Landschaft. Die Festung der Fichten. Das Knirschen des Schnees unter deinen Schuhen. Und dann nach Hause zum Holzofen, ein Buch, ein Glas Wein und die Spaghetti-Sauce, die ich vor zwei Wochen zubereitet habe, aber die dank der Dienste des Gefrierschranks in der Hütte halbwegs genießbar geblieben ist. War mir langweilig? Sicher, nach einer Weile. Aber was für eine Idylle, solange sie anhielt! Natürlich gibt es hier prosaische Probleme wie zum Beispiel, dass wir in der zweiten Woche dieses Monats ein oder zwei Tage früher als geplant fahren mussten, weil der Energieversorger beschloss, den Strom von acht Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags wegen Leitungsarbeiten abzuschalten, als der Frost gerade einmal länger anhielt (unter null in der Nacht und nur wenig drüber am Tag – und warum konnten sie damit nicht bis Juli warten?), was sich noch durch meine Entdeckung verschlimmerte, dass wir kein Gas mehr zum Heizen und für heißes Wasser hatten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine Kleinigkeit. Wir hätten es aushalten können – wir hatten schließlich den Holzofen, und wer muss sich schon waschen, wenn man sein Gesicht einfach in den Schnee stecken kann? – aber ich hatte das Gefühl, dass es vielleicht ganz nett wäre, für ein paar Tage nach Santa Barbara ans Meer zurückzukehren. Hier war es auch kältlich, aber wir hatten Strom, Erdgas und eine ganze Stadt voll Annehmlichkeiten, einschließlich, aber nicht nur, Restaurants (vergesst die uralte Spaghetti-Sauce), Bars, Geschäfte (zu Frau Boyles Freude), Theater und Kino.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Das hat mich Ende Dezember und diesen glänzenden Monat des neuen Jahres, der jetzt zu Ende geht, beschäftigt. In der Zwischenzeit haben sich alle möglichen berichtenswerten Dinge zusammengebraut. Erstens sollte ich Euch alle darauf aufmerksam machen, dass ich am 16. Februar um halb zwei am Nachmittag auf dem Savannah Buch Festival in der Telfair Rotunda auftreten werde, und dass ich am 19. März am Harper College auftrete und an der Texas University in Austin am 21. Darüber hinaus habe ich meinem Verleger die redigierten Manuskripte der <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> zurückgegeben – vor und in gespannter Vorfreude auf den Erscheinungstermin im Oktober. Neue Geschichten aus dieser Sammlung erscheinen in <em>Harper’s</em> (<em>Sic Transit</em>); im <em>Playboy</em> (<em>The Marlbane Manchester Musser Award</em>) und in <em>McSweeney’s</em> (<em>Burning Bright</em>). Es ist noch zu früh für den Tourenplan, aber sobald er Gestalt annimmt – wahrscheinlich im Laufe des Sommers – veröffentliche ich ihn hier für Euch. Und zu guter Letzt habe ich gerade vom Hanser Verlag gehört, dass ich im September in Deutschland sein werde für die zeitgleiche Veröffentlichung der gebundenen Ausgabe meines neusten Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, und meines ersten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, in einer neuen Übersetzung von Dirk van Gunsteren. In Wien wird außerdem eine Feier für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> stattfinden, das zum Buch des Jahres dieser erhabenen Stadt gewählt wurde. Mehr darüber, sobald die Details eintrudeln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt, da ich wieder zu Hause im sonnigen Santa Barbara bin, muss ich mit einer ganzen Reihe Aktivitäten weitermachen, wie mich tiefer in den neuen Roman einwühlen, mich um die verschiedenen umgestürzten und verrottenden Bäume und die Erziehung des Welpens kümmern, der drei Monate alte Pulli, der mich mal wieder nach all den Jahren zu einem Vertrauten von Exkrementen gemacht hat. Braver Hund. Ganz braver Hund. Und lass uns lernen, unsere Ablagerungen draußen zu verrichten, nicht?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Januar 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 27/08/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2011/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 19:10:46 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2011/">What&#8217;s New? 27/08/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/08/news_146i1.jpg" alt="" width="300" height="200" class="alignleft size-full wp-image-5986" />Wenn ich dem Blogeintrag dieses Monats einen Titel geben würde, würde ich ihn die »Sitting on Top of the World-Ausgabe« nennen. Warum? Weil, kurz bevor ich Ende letzten Monats meine Bergfeste im Sequoia National Monument verließ, die Nachricht kam, dass der Feuerbeobachtungsturm Needles Lookout niedergebrannt ist. Anscheinend kochte der dort eingerichtete Ranger sein Frühstück, als Funken von dem Feuer dem Kamin entwichen und das Schindeldach in Brand setzten. Zu der Zeit bekämpfte der Park Service gerade ein großes Feuer im Norden, und obwohl ein Hubschrauber über dem Ausguck schwebte und einen ganzen Wassertank abwarf, war es einfach nicht genug. Das berühmte Bauwerk, vom Civilian Conservation Corps (Anm. Übersetzerin: eine von Franklin D. Roosevelt eingerichtete ABM) in den 30er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts erbaut, existiert nicht mehr. Warum erwähne ich das? Weil manche von meinen Lesern sich daran erinnern werden, dass ich damals, im Jahr 1989, nachdem ich den Wachtturm zum ersten Mal besucht hatte (eine Fünf-Meilen-Rundwanderung übrigens), <em>Sitting on Top of the World</em> (dt. <em>Auf dem Dach der Welt</em>, aus dem Sammelband <a href="https://www.tcboyle.de/werke/fleischeslust/"><em>Fleischeslust</em></a>) geschrieben habe, eine dunkel Lawrence-artige Geschichte über die Rangerin und einen sehr hartnäckigen Liebhaber, der unten wartet und wie Glut in der Nacht brennt. Aber was für eine Aussicht! Was für ein Horst! Und was für ein Verlust. Werden sie ihn wieder aufbauen? Wer weiß? Es scheint, dass wir in letzter Zeit nicht mehr viel Geld für irgendetwas anderes übrig haben als Bomben über muslimische Länder abzuwerfen. Aber ich hoffe es. Inständig.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich in meinem letzten Eintrag erwähnt habe, ging ich davon aus, dass ich auf den Festivals in Kilkenny und Edinburgh sowohl unterhalten würde und unterhalten werden würde, und ich wurde nicht enttäuscht. Ich war in Begleitung meiner Frau und meiner Kinder sowie eines meiner besten Freunde, Mitchell Burgess, der zusammen mit seiner Frau, Robin Green, <em>Bluebloods</em> geschaffen und viele Folgen von <em>The Sopranos</em> und <em>Northern Exposure</em> geschrieben hat. Wir kennen uns von unserer gemeinsamen Zeit in Iowa City, nach der wir vier gleichzeitig nach L.A. gezogen sind. In Irland konnte ich meine alte Heimat am Lough Hyne (ehemals Loch Ine) zum ersten Mal seit 24 Jahren besuchen und ich habe eine Reihe alter Freunde wieder getroffen, darunter die unerschrockenen Collinses aus Baltimore, County Cork, und Toby Wolff, der auch auf beiden Festivals aufgetreten ist. Lassen wir es dabei bewenden, dass die Umsätze der Guinness Brauerei während unseres Aufenthalts nicht zurückgegangen sind.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt, was den Trend angeht, seinen Darm in einen Plastikbeutel zu entleeren, dem ich zum ersten Mal in Richard Grants bald erscheinendem Reise-/Abenteuerbuch <em>Crazy River</em> begegnet bin (anscheinend haben die Bewohner von Dar Es Salaam auf diese Weise das Problem ihrer sanitären Einrichtungen, oder dem Mangel daran, gelöst: Sie verrichten ihre Notdurft in einem Beutel und werfen diesen Beutel in ein Feuer, das ständig auf der Müllkippe der Stadt brennt), so ist mir eine Frau begegnet, die genau das direkt neben einem großen blauen Campingwagen am Lough Hyne getan hat, im strömenden Regen. Immer auf der Hut habe ich Abstand zu ihr gehalten. Und obwohl ich es nicht wirklich weiß, nehme ich an, dass sie das Endprodukt per Fed-Express nach Dar Es Saalam schickt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was noch an Provokationen und Aufregungen? Nun ja, ich durfte in Kilkenny im Schloss auftreten und das superlativ coole Performance-Zelt auf dem Edinburgh Festival besuchen, um Musiker und Schriftsteller ihr Ding machen zu sehen, mit einer Art von Freude und Überzeugung, die man von einem Überfliegerclub erwarten könnte. Und all das aufgebaut und weggefegt wie etwas aus Tausendundeine Nacht. Es war allerdings matschig. Sehr matschig. Und ich habe den Festival-Bossen vorgeschlagen, dass wir ein Schlamm-Catchen-Event zwischen den Schriftstellern veranstalten, als Zweikampf. Ich habe sogar freiwillig angeboten, es mit jeder Schriftstellerin über achtzig aufzunehmen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ja, so ist das. Einige von Euch werde ich Ende September sehen, wenn ich auf dem New Yorker Festival bin, zusammen mit Joyce Carol Oates und George Saunders, und dort über <em>The Dark Side</em> rede, unter dem Vorsitz von Deborah Treisman. Und davor, am achtzehnten, werde ich hier in Santa Barbara sein und auf der Bühne mit dem Regisseur und dem Star von <em>The Lie</em>, Joshua Leonard, darüber reden, wie die Geschichte zu einem Film wurde. Wenn ich noch weiter vorausschaue, sehe ich, dass mein Presseagent eine Mini-Tournee für die Veröffentlichung der Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> organisiert. Das wird im März stattfinden und mich neben L.A., San Francisco, St. Louis, Kansas City und Denver in Städte bringen, die ich bei solchen Anlässen selten besuche: Tucson, Nashville und Austin. Wenigstens halten sie mich im Westen, so dass ich nicht die Strapazen einer Reise von Küste zu Küste auf mich nehmen muss. Und natürlich kann ich mir gut vorstellen, dass die Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> (geplant für 2012?) mich ganz gewiss wieder an die Ostküste bringen wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt im Moment aber sehne ich mich nach neuen Geschichten und ich gehe davon aus, dass ich sie in nicht allzu ferner Zukunft schreiben werde. Auf die Hoffnung &#8230;</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. August 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2011/">What&#8217;s New? 27/08/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 17/01/2004</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2004/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jan 2004 22:43:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor ich auf das Schicksal des alten Hundes im Neujahrssturm in den Bergen eingehe, muss ich mich von einer wirklich und wahrhaftig bedeutsamen Nachricht befreien, nämlich: die Taschenbuchausgabe von <em>Drop City</em>, eine seltene und kostbare Schönheit, geht ab 27. Januar in den Verkauf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2004/">What&#8217;s New? 17/01/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Beate Walz</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/01/news_60i1.jpg" alt="" width="196" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7664" />Bevor ich auf das Schicksal des alten Hundes im Neujahrssturm in den Bergen eingehe, muss ich mich von einer wirklich und wahrhaftig bedeutsamen Nachricht befreien, nämlich: die Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, eine seltene und kostbare Schönheit, geht ab 27. Januar in den Verkauf. Jawohl, die langerwartete und preiswerte (läppische 14$) Version kann schon bald Dir gehören. Was ich am meisten daran schätze, ist die Handlichkeit (oh, es ist ein dickes und hübsches, kleines Ding) und die dreieinhalb Seiten Lobreden von verschiedenen Zeitschriften im Vorwort. Die Kritiker und Buchrezensenten mögen es, keine Frage. Ich bin noch unschlüssig, ob wir &#8211; wegen der kürzlich aufgetretenen Differenzen in der Gruppe &#8211; zeitgleich mit der Veröffentlichung einen Wettbewerb starten, aber es ist denkbar, also bleibt dran. (Vermutlich wird es ein großes Preisausschreiben geben, bei dem es Vor-Veröffentlichungen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> zu gewinnen gibt, das in ein paar Monaten erhältlich sein wird; und danach einen alles beendenden Super-Wettstreit, um im September die Erstausgaben zu verleihen.) Andere Neuigkeiten: Ich habe gerade die Korrekturen einer neuen Story, <em>Rastrow&#8217;s Island</em>, an <em>Harper&#8217;s</em> zurückgeschickt, welche in der März-Ausgabe erscheinen wird, irgendwann im nächsten Monat, während ich auf Buchlese-Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a> bin. Zeiten und Orte der Tour sind unten aufgelistet. Und außerdem habe ich just eine weitere Kurzgeschichte für die nächste Sammelausgabe beendet, welche uns auf insgesamt fünfzehn bringt &#8211; ich werde das Buch wahrscheinlich <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a> nennen, nach der letzten Story im <em>New Yorker</em>, und ich denke, das Buch ist so ziemlich fertig, so wie es aussieht. In Ordnung, genug der Neuigkeiten. Was hat es nun mit dem kürzlich verstorbenen, beklagenswerten Hund auf sich? Er war ein guter, auf eine fast neurotische Art gerissener Köter von mürrischen 14 Jahren. Gegen 10.00 Uhr am Neujahrstag, als ich den Hund in einem grimmigen Schneesturm um den See spazieren führte, ist er verschwunden. Es gibt nur zwei Erklärungen. Die erfreulichere ist eine Entführung durch Außerirdische. Die weniger erfreulichere, aber unumgängliche ist die, dass ihn das gleiche Schicksal traf wie Mossbachers Dandy Dinmonts. Die ganze Ironie bei der Sache ist auch, dass ich ihn als Welpe davor bewahrt hatte, ein Teil der Nahrungskette der Kojoten zu werden, damals in einer finsteren Nacht vor 13 Jahren. Sie hatten ihn ziemlich schlimm zugerichtet, aber er war wendig und sie konnten nicht den Gnadenstoss anbringen, bis ich mit einem sehr langen Stock in das Geschehen eingriff. Nun, ihre Nachfolger haben offenbar den Job zu Ende gebracht. Wir betrauern ihn. Aber, natürlich, wenn du zu gehen hast, ist dieses Ende einem Hunde-Altersheim vorzuziehen, denke ich. Jedenfalls lasse ich Euch, wie folgt, die Tourdaten da:</p>
<ul style="padding-left: 30px;">
<li>01/27, 7:30 p.m.: Santa Barbara &#8211; Borders,900 State Street</li>
<li>01/29, 7:30 p.m.: Los Angeles &#8211; Barnes and Noble. #2089, The Grove, 189 Grove Drive, L.A., 90036. 323-525-0270</li>
<li>02/01, 7:00 p.m.: Dallas &#8211; The Writers&#8216; Studio. Theater Three, in conjunction with KERA Public Radio</li>
<li>02/02, 7:00 p.m.: Houston &#8211; Brazos Bookstore. 2421 Bissonnet St., 77005</li>
<li>02/03, 7:00 p.m.: Galveston &#8211; Rosenberg Library. 2310 Sealy Ave., Galveston, TX, 77550</li>
<li>02/04, 7:00 p.m.: Austin &#8211; Book People. 603 N. Lamar</li>
<li>02/09, 7:00 p.m.: San Francisco &#8211; A Clean Well-Lighted Place. 601 Van Ness, S.F.</li>
<li>02/10, 7:00 p.m.: Napa &#8211; Copperfield&#8217;s Books and Music. Offsite at the Napa Opera House</li>
<li>02/11, 7:30 p.m.: Capitola &#8211; Capitola Book Cafe. 1475 41st Ave, Capitola</li>
<li>02/24, 6:00 p.m.: Madison &#8211; University Bookstore. 711 State St.</li>
<li>02/25, 7:00 p.m.: Kansas City &#8211; Rainy Day Books. 2706 West 53rd St., Fairway, KS</li>
<li>02/26, 10:00 &#8211; 11:00 a.m.: Kansas City &#8211; The Walt Bodine Show. KCUR NPR, 10:00-11:00, live interview</li>
<li>03/01, 6:00 p.m.: Salt Lake City &#8211; Sam Weller&#8217;s Zion Books. 254 South Main</li>
<li>03/02, 7:00 p.m.: Albuquerque &#8211; Bound to Be Read. offsite at Madstone Theater</li>
<li>03/03, 7:30 p.m.: Boulder &#8211; Boulder Bookstore. 1107 Pearl St.</li>
</ul>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 14. Januar 2004 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Beate Walz. </span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-17-01-2004/">What&#8217;s New? 17/01/2004</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 09/11/2003</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-09-11-2003/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2003 22:04:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wetter. Ich wusste, ich hätte es nicht durch das Schreiben von <em>Ein Freund der Erde</em> heraufbeschwören sollen, aber schaut, wir haben es überstanden, Leute. Als ich vor drei Wochen in Deutschland war, herrschte dort tiefster Winter, und dann kam ich Heim, um zu erleben, wie hier die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-11-2003/">What&#8217;s New? 09/11/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Karsten Weyershausen</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/11/news_57i1.jpg" alt="" width="212" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7317" />Das Wetter. Ich wusste, ich hätte es nicht durch das Schreiben von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> heraufbeschwören sollen, aber schaut, wir haben es überstanden, Leute. Als ich vor drei Wochen in Deutschland war, herrschte dort tiefster Winter, und dann kam ich Heim, um zu erleben, wie hier die hochsommerlichen, heißesten Temperaturen des Jahres die ganze glühende Landschaft in Brand setzten (der Text, den viele von Euch am 29. Oktober in der <em>New York Times</em> sahen, war meine Reaktion darauf &#8211; oder zumindest etwas davon), doch trotzdem: Das Wort »Brand« wird dem Schrecken der Feuerstürme nicht gerecht. Sagen wir lieber »verkohlt« wie in <em>The landscape conflagrated</em>. Wumm! Am Ende der Woche &#8211; an Halloween &#8211; wurde ich beinahe vom Monsun getötet, der den Highway 101 erreichte, während ich von meiner Klasse an der Universität heimdüste. Wäre es nur ein Grad kälter gewesen, hätte uns der hereinbrechende Winter den größten Temperatursturz in der Geschichte Santa Barbaras beschert. Wow! Und nun? Nun ist es bewölkt, leichter Regen plätschert, und die Schnecken mögen das. Ich mag es auch. Ich mag es so sehr, dass ich heute die letzte von mehreren Geschichten, die im Herbst 2005 erscheinen werden, fertigstellen konnte, ein Jahr nach <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a> (das von den meisten meiner ausländischen Verleger schon erworben wurde, denn Übersetzungen benötigen Zeit. Übrigens heiße ich hiermit alle Ungarn und Bulgaren im Schützengraben willkommen). Die Geschichte heißt <em>Up against the Wall</em> und ich werde Euch im Message Board (von tcboyle.com) informieren, wo und wann sie erscheint. Und da wir schon vom Message Board sprechen: Wie dort schon richtig und köstlich angekündigt wurde (danke Darrell, Mott Cromby), erscheint diese Woche die erste Geschichte der neuen Kurzgeschichtensammlung im New Yorker. Sie heißt <a href="https://www.newyorker.com/magazine/2003/11/10/tooth-and-claw" rel="noopener" target="_blank"><em>Tooth and Claw</em></a> (dt. <em>Zähne und Klauen</em>). Viel Spaß damit.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber es gibt noch eine Menge, Menge mehr. Wie viele von Euch wissen, ist <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/" rel="noopener" target="_blank"><em>Drop City</em></a> unter den fünf Finalisten für den National Book Award und ich fühle mich sehr geehrt. Am 18. November werde ich mit den anderen Finalisten (auch für Lyrik, Kinderbücher und Sachbücher, glaube ich) zu einer Lesung in New York sein. Am 19. November findet die Ehrung statt. Ein paar Wochen später, am 2. Dezember, gebe ich eine kostenlose Lesung in Bakersfield, und Ende Dezember könnte ich in San Diego auftreten, um aus <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-10-2003/" rel="noopener" target="_blank"><em>DoubleTakes</em></a> zu lesen. Danach, im tiefsten Winter, werde ich für die Taschenbuchausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/" rel="noopener" target="_blank"><em>Drop City</em></a> auf eine 15-Städtetour gehen. Hier sind die Termine: 1/27: Santa Barbara; 1/29: Los Angeles; 2/1: Dallas; 2/2: Houston; 2/3: Galveston; 2/4: Austin; 2/9: San Francisco; 2/10: Napa; 2/11: Santa Cruz; 2/23: Ann Arbor; 2/24: Madison; 2/25: Kansas City; 3/1: Salt Lake City; 3/2: Albuquerque; 3/3: Boulder. Genaueres gibt&#8217;s im Message Board.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das wäre es dieses Mal, Leute. Wenn wir entschieden haben, wo die neuen Geschichten <em>The Doubtfulness of Water</em>, <em>Three Quarters of the Way to Hell</em> und die bereits erwähnte Geschichte <em>Up Against the Wall</em> erscheinen werden, informiere ich Euch. Bis dahin, Tschüss.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 09. November 2003 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Karsten Weyershausen.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-11-2003/">What&#8217;s New? 09/11/2003</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 01/11/2000</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-01-11-2000/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2000 15:33:52 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-11-2000/">What&#8217;s New? 01/11/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2869" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_0.jpg" alt="" width="300" height="225">Ich grüße Euch. Und wünsche Euch einen schönen <em>Dia de los Muertos</em>. Wie etliche von Euch Messagistas schon bemerkt haben sind wir jetzt bis oben vollgestopft mit Multimedia, und es kommt noch mehr. Ich weiß, dass einige von Euch Schwierigkeiten beim Downloaden des Videos hatten und manchmal auch beim Audio, aber seid versichert, dass meine Technologieabteilung sich umgehend darum kümmern wird (wenn erstmal die Überzuckerung aufgrund von »Süßes oder Saures« von gestern Abend überstanden ist). Jetzt zu den Neuigkeiten: Die Tournee kommt langsam zu ihrem Ende, nur noch ein offizieller Auftritt – in Austin, am nächsten Wochenende – und hier und da noch ein paar Interviews. Das hat wie immer Spaß gemacht, und das Publikum war großartig. Letzte Woche in Del Mar war das pure Vergnügen für uns alle, als die nicht-so-klare Grenze zwischen Lesung und Comedy überschritten wurde, sogar als die Außenlautsprecher Muzak absonderten und die mächtigen New York Yankees die Mets vermöbelten. Und jetzt versuche ich in mein normales Leben zurückzufinden, nach dem aufregenden Hotelessen und der ganzen öffentlichen Aufmerksamkeit, und mein normales Leben scheint hauptsächlich daraus zu bestehen, das Haus vor dem Einsturz zu bewahren. Oh, und natürlich aus Schreiben. Wieder anfangen zu schreiben nach so einer Unterbrechung ist immer schwer (ich würde liebend gern mal einen Roman in einem Rutsch schreiben), aber ich arbeite intensiv am neuen Roman und bereite mich mal wieder auf die Überwinterung vor. Was die guten Nachrichten betrifft: der <em>New Yorker</em> wird die letzte der neuen Erzählungen veröffentlichen, einen bösen (und, wie ich hoffe, mitreißenden) Teil meiner zukünftigen Autobiographie (Nekrologie?), mit dem Titel <em>Meine Witwe</em>. Er spielt in diesem Haus dreißig Jahre in der Zukunft. Außerdem hat Bloomsbury, wie wohl viele von Euch wissen, am achtzehnten Oktober <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> in Großbritannien herausgebracht (mit dem Mördercover, das eine einzelne tote Kröte auf der Straße zeigt), und die ersten Rezensionen – von <em>TLS</em>, <em>The Independent</em> und <em>The Telegraph</em> – waren hervorragend. Auch gibt es, außer den verkauften Filmrechten für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>, eine Option für die kürzlich im Esquire erschienene Erzählung (<em>Peep Hall</em>) für einen abendfüllenden Film (Einzelheiten zu allen drei Filmen später). Und die schlechte Nachricht: Nach reiflicher Überlegung hat Penguin-Putnam entschieden, keine spanischsprachige Ausgabe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> herauszubringen, da sie annehmen, das sei für sie nicht profitabel. Ich hätte es gern gesehen, dass die Übersetzung von Merino in weiten Teilen der USA erhältlich ist; vielleicht suchen wir einen anderen Verlag, der interessierter daran ist, fremdsprachige Bücher hier zu veröffentlichen. Ich werde Euch hierüber auf dem Laufenden halten, und auch über alle anderen interessanten und relevanten Entwicklungen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und in der Zwischenzeit: Freut Euch! Ich hoffe, einige der Funktionen hier verbessern zu können, wenn meine Zeit es mir erlaubt, und ich will auch versuchen,  öfter im Message Board aufzutauchen.</p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 01. November 2000 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-11-2000/">What&#8217;s New? 01/11/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 24/09/2000</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-24-09-2000/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2000 09:02:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-09-2000/">What&#8217;s New? 24/09/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-2869" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2019/08/news_0.jpg" alt="" width="300" height="225">Nachdem ich zweimal in New York war und auch in Boston, Philadelphia, Washington, Chicago, Minneapolis und Denver, und gestern noch bei der Buchmesse in Santa Barbara vorbeigeschaut habe, bin ich jetzt für einen Tag zu Hause. Ich habe ein paar von Euch Message-Boardern von Angesicht zu Angesicht getroffen, und ich muss sagen, Ihr seid genauso schön wie brilliant. Die Besprechungen für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> trudeln ein, und sie sind so weit alle wirklich sehr gut – tatsächlich sieht es so aus, als hätten die Journalisten viel Freude an dem Buch, wenn man sich die Überschriften ihrer diversen Essays, Rezensionen und Profile anschaut. Mein Lieblingskommentar ist der folgende, aus »Die fragwürdigen Freunde der Erde« von Steve Goldstein, im <em>Philadelphia Inquirer</em>: »Die Erde ist beschmutzt. Und falls Sie es nicht gemerkt haben, unter dem Titel auf dem Umschlag steht: Fiktion? Doch als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich, Boyle sei ein Softie geworden. Er hat das starke Coraghessan in seinem Namen gegen den schlappen Anfangsbuchstaben ›C‹ ausgetauscht. Vielleicht haben all die Jahre da draußen in Montecito, in denen er sich um seinen Garten gekümmert hat, seinen Raubtierinstinkt verkümmern lassen. Aber hey, das ist nur der Umschlag. Im Innern ist er immer noch der alte Tom, der Prinz der Dunkelheit.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wunderschön, Steve. Ihr wisst natürlich, dass der Kunstredakteur zwar das Cover nach meinen Vorschlägen gestaltet, aber doch das letzte Wort hat. Ich mag dieses Cover sehr, aber, wie Ihr vielleicht vermutet, war ich gegen das Wort »Fiktion?«. Es schien mir ein kleines bisschen zu plump und abgedroschen. Und T.C. statt T. Coraghessan war ebenfalls ein Vorschlag des Kunstredakteurs, und ich habe sehr gerne zugestimmt, meinen Namen auf dem Umschlag abzukürzen, da ja innen drin, wie Mr. Goldstein so klug beobachtet hat, nach wie vor die volle Ladung steckt, T. Coraghessan Boyle. Jetzt freue ich mich auf den Westküsten-Teil der Tournee, zu dem Stopps in San Francisco (morgen abend) gehören, in Portland und in Seattle, und auch in L.A. und San Diego – und in ein paar Wochen noch ein schneller Abstecher nach Austin. Obwohl Bloomsbury den Freund am 18. Oktober herausbringt, habe ich dieses Mal nicht vor, nach Großbritannien zu kommen, einfach weil die Amerika-Tournee so anstrengend war – und noch sein wird.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt noch ein paar Verkäufersprüche, sozusagen. Mein Verleger wünscht sich nichts sehnlicher, als das dieses Buch auf allen Bestsellerlisten des Landes auftaucht, und er hat die Tour auf maximalen Erfolg hin geplant. Er hätte es gern, dass meine riesige Taschenbuch-Leserschaft auf das gebundene Buch fliegt, und zwar bald, damit die Verkaufszahlen in die Höhe schnellen. Und ich wünsche mir das ebenfalls. Denkt daran, es sind bis Weihnachten nur noch 91 Tage zum Einkaufen.</p>
<hr>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 24. September 2000 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-09-2000/">What&#8217;s New? 24/09/2000</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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