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	<title>Jamieson Fry Archive - www.tcboyle.de</title>
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	<description>Die deutschsprachige Website über T.C. Boyle</description>
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	<title>Jamieson Fry Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 27/08/2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 21:18:48 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2022/">What&#8217;s New? 27/08/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/08/tcb-wn-270822-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-6602" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/08/tcb-wn-270822-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/08/tcb-wn-270822-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Ich dachte immer, der Ausdruck »Hundstage« bezieht sich auf die Hitze im Hochsommer, wenn alle Hunde der Stadt ausgestreckt auf ihrem Bauch liegen und unisono hecheln, doch jetzt weiß ich, dass dem nicht so ist. Laut einem Artikel, den ich in der Zeitung gelesen (und online nachgeprüft) habe, beziehen sich die Hundstage auf den Hundsstern Sirius, der jedes Jahr vom 3. Juli bis zum 11. August auf die Sonne ausgerichtet ist. Nun, das haben wir jetzt hinter uns, obwohl alle Hunde in Bakersfield immer noch hecheln, und wir zählen den Countdown bis zur Herbstsonnenwende im nächsten Monat. Es war bislang ein wunderbar kühler Sommer hier an der Küste, aber jetzt steht uns natürlich die wirklich schreckliche Zeit bevor, wenn teuflische Winde wehen und Feuersbrünste herrschen, aber jetzt – also heute, während ich dies schreibe, ist erstmal alles gut. Wir haben heute Morgen 16,5 Grad Celsius, und die Wassertemperatur ist ein wenig gefallen auf 17 Grad Celsius, so dass das Schwimmen heute recht erfrischend ausfiel.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu den Neuigkeiten: <em>The New Yorker</em> wird meine jüngste Geschichte, <em>Princess</em>, in einer der nächsten Ausgaben bringen, während die neue Sammlung von dreizehn früheren Geschichten, <em>I Walk Between the Raindrops</em>, Mitte September in die Buchläden kommt. Das Design des Buches ist einzigartig und, wie ich finde, recht attraktiv, und die Rückseite zeigt ein farbenfrohes Bild des Autors selbst (aufgenommen vor zwei Jahren von Jamieson Fry, und ja, bevor <em>Blue Skies</em> im Frühjahr erscheint, müssen wir die Zeit für eine neue Fotosession finden). In der Zwischenzeit lasse ich mich hier durch den Tag treiben, befinde mich in einem Zustand stressarmer Vergessenheit, es herrscht Gleichförmigkeit, und ich arbeite an der nächsten in der laufenden Reihe von Geschichten, während ich mit einem Auge auf den nächsten Roman schiele. Ich lasse Euch wissen, wie es weitergeht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jetzt im Augenblick kann ich meine fertigen Exemplare von <em>I Walk Between the Raindrops</em> in die Arme schließen, die gerade letzte Woche eingetroffen sind, und kann mich auf den Tag der Veröffentlichung und die Auftritte und Interviews, die damit einhergehen, freuen. Soweit COVID es zulässt, werde ich am 13. September bei Skylight Books in L.A. auftreten und im Art Museum hier in Santa Barbara am 20. Oktober, wo ich hoffentlich <em>The Shape of a Teardrop</em> zusammen mit meiner Tochter Kerrie vortragen werde, die den Part der Mutter übernimmt, während ich den treulosen Sohn spiele. Das wird ein Riesenspaß! Darüber hinaus werde ich am Samstag, den 18. Februar auf dem Savannah Book Festival sein, wo ich Euch eventuell eine Vorschau auf <em>Blues Skies</em> schon vor dem Veröffentlichungstermin im Mai geben kann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt keine Hundstage mehr für mich. Zumindest bis zum nächsten Sommer.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 27. August 2022 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
<hr>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-27-08-2022/">What&#8217;s New? 27/08/2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 26/04/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2015 21:52:32 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/">What&#8217;s New? 26/04/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_190i1.jpg" alt="" width="300" height="230" class="alignleft size-full wp-image-8180" />Um meine Mitstreiter von The Gratetful Dead zu zitieren: »Was war das für eine lange, seltsame Reise!« Die Fluggesellschaften haben wie immer alle Tricks angewandt, die Temperatur sank von um die dreißig Grad Celsius in Miami auf knapp über Null im windigen Mittleren Westen, und meine Koffer wurden von Station zu Station schwerer. Diät? Vergiss es. Ernährung? Viel Glück. Wie ich auf meinem neuen Twitter-Account schrieb: »Wenn man einen gesunden Menschen eine Woche lang in ein Nobelhotel steckt, bekommt er Gicht im Endstadium und schwere ›saubere Bettlakitis‹«. Und kurz darauf kommt der Tod. Großer Gott, bin ich froh über diese zweitägige Pause, über den Bagel zum Frühstück, das Müsli zu Mittag und den selbstgemachten Gemüse-Pita-Wrap zum Abendessen. Und es ist noch nicht vorbei: Morgen Tavis, gefolgt von einer Signierstunde in Chaucer’s Buchladen im guten alten Santa Barbara, und dann ab nach Colorado, um die Leute in Steamboat Springs und Denver zu unterhalten. Das alles ist für Frau Boyle ziemlich schwer zu ertragen, die ich im letzten Monat nur flüchtig gesehen habe. Sie ist zu Hause mit einem ihrer bärenstarken Söhne, zweien ihrer vier Brüder und unserem Puli, Ilka, die vor kurzem ein potentieller Filmstar geworden ist (dazu später mehr), aber das ist natürlich nur ein schwacher Trost, denn sie hat mich engagiert, um sie zu unterhalten (und für ein paar andere Dinge, wie z. B. Service, sowohl bei der Hausarbeit als auch in einem anderen, intimeren Bereich), und bei alldem war ich ziemlich nachlässig, während ich in verschiedenen Hotelbetten lag und an die Decke starrte. Beschwere ich mich etwa? Nein. Ein Hoch auf meine Presseagentin Sonya Cheuse und all die guten Menschen im Ecco Verlag, die das Buch wirklich bekannt gemacht haben und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> in der ersten Woche nach Verkaufsstart auf Platz 13 der New York Times-Liste und noch weiter oben auf vielen regionalen Listen gebracht haben, einschließlich Platz 2 in der letzten Woche und Platz 5 heute auf der Liste der L.A. Times.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ist das wichtig? Eigentlich nicht. Ich mache das nicht wegen der Zahlen, sondern weil das Schreiben von Geschichten meine größte Sucht ist und weil ich wahnsinnig gern auf der Bühne stehe und Euch diese Geschichten präsentiere. Und dennoch tätigt mein Verlag eine Investition, genau wie ich, und wir freuen uns über die riesengroße Aufmerksamkeit für das Buch – und auch über die Verkaufszahlen. Wie hier im Message Board dokumentiert wurde, lese ich dem lebhaften Publikum, das den Weg zu mir gefunden hat, meist einen von zwei Abschnitten vor: eine gekürzte Version des ersten Kapitels, in dem Sten, unfähig, sich im Zaum zu halten, einen Angreifer mit bloßen Händen tötet, und die Szene, in der Sara eingeführt wird (klickt <a href="https://www.tcboyle.com/base.html?2" target="_blank">hier</a> auf den Buchtitel <em>The Harder They Come</em>), in der sie erlebt, wie sich ihre Weltsicht von der der Polizei unterscheidet. Beide Abschnitte sind sehr unterhaltsam. Der erste stimmt die Leute auf das Drama ein; der zweite gibt Anlass zu ein paar Lachern über den Unterschied zwischen Saras Sichtweise und der Art und Weise, wie wir normale Menschen auf die Welt blicken (obwohl, wer möchte sich unter der schweren Last, die dieser überfürsorgliche Staat uns auferlegt, nicht daneben benehmen?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls wurde der Hund in meiner Abwesenheit zu einer potentiellen Film-Ikone, denn Jamieson und Kerrie sind gerade dabei, dem Buchtrailer für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> den letzten Schliff zu geben. Wie diejenigen von Euch, die das Buch gelesen haben, sicher schon ahnten, haben sie die Szene ins Bild gesetzt, in der Sara und Adam Saras Puli Kutya aus dem Tierheim befreien. Die Szene verlangt nach einem weißen Puli, aber da Pulis, egal von welcher Farbe, so selten sind wie Regentropfen in Südkalifornien, mussten sie mit Ilka, einem schwarzen, vorlieb nehmen. Natürlich hätten sie sie aus Gründen der Wahrhaftigkeit auch weiß anmalen können, aber ich kann ihre Abneigung dagegen ebenso nachvollziehen wie die künstlerische Freiheit, die sie in ihren Herzen tragen und die es ihnen erlaubt, das Werk auf ihre eigene Art und Weise freizügig zu interpretieren. Bleibt dran. Der Trailer wird bald auf einem <a href="https://vimeo.com/157421552" target="_blank">You-Tube-Kanal</a> in Eurer Nähe zu sehen sein.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was die Höhepunkte der Tournee angeht, die natürlich jetzt noch andauert, so fällt es mir schwer, auch nur ein halbes Dutzend herauszupicken, da jede einzelne der vielen Auftritte viel Freude gemacht hat und das Publikum (das seid Ihr, Leute) warm und aufgeschlossen, um nicht zu sagen angeheitert, war. All das ist gut so, und ich danke Euch allen. Aus persönlicher Sicht muss ich jedoch zwei Dinge herausgreifen. Das erste – und das beigefügte Foto aus der L.A. Times veranschaulicht das – war die Verleihung des Robert-Kirsch-Preises  für mein Gesamtwerk am vergangenen Samstag. Die Handbewegung, die ich mache, unterstreicht die Anerkennung, die ich hier Herrn und Frau Heck zolle, die den ganzen Weg von Luxemburg nach Kalifornien gepilgert sind (und das, nachdem Herr Heck erst vorletzten Monat jeden der deutschen und österreichischen Auftritte besucht hatte). Es war ein großartiger Moment für mich und sinnbildlich für all die Hingabe und Zuneigung – und ja, Liebe – die diese Website mir bringt. Die zweite Begebenheit ereignete sich vor gerade einmal drei Tagen, in Troy im Staat New York, wo meine bereits erwähnte und überragend effektive Presseagentin Sonya Cheuse dankenswerterweise eine Lesung für das Hudson Valley Community College in die Tour integriert hatte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Es war so: Mein engster Freund, mit dem ich aufgewachsen bin (ich nenne ihn kurz A.), kam am Abend vor dem Auftritt von Peekskill herauf, um mit mir abzuhängen. Wir gingen essen, und als wir danach durch die kalten, dunklen, windigen, von Mauern umgebenden Straßen von Troy zum Hotel zurückgingen, trat uns ein etwas angetrunkener, ziemlich heruntergekommener Typ in den Weg. Was wollte er? Geld, natürlich. Aber seine Aufwärmphase, um uns dann unter Druck zu setzen, bestand aus höflicher Konversation. Er schätzte uns sofort ein und sagte, indem er A. ansprach: Vater und Sohn, oder? Ich gab dem Kerl einen Tausender. Und am nächsten Tag hatte ich das große Vergnügen, A. öffentlich als meinen Vater zu bezeichnen. Und noch besser, ich durfte ihn Dad nennen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Okay. Er ist nicht so alt (eigentlich nur zwei Monate älter als ich), aber bitte, besorgt dem Mann Krücken. Eine Decke, die er über seine Knie legen kann. Ein Hörgerät, Grauer-Star-Operation, Organtransplantationen, einen Satz Golfschläger. Mein Gott. Es hat doch keinen Sinn, alt zu sein, wenn man dabei nicht ein bisschen Spaß hat. Stimmt’s, A,?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Stimmt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s erstmal. Ciao, Leute. Wir sehen uns hoch oben in den Rocky Mountains.</p>
<p>PS Mittwoch, 18:30, Bud Werner Memorial Library, Steamboat Springs. Donnerstag, 19:00, Tattered Cover, Denver.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 26. April 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-26-04-2015/">What&#8217;s New? 26/04/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 04/10/2014</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Oct 2014 21:22:51 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2014/">What&#8217;s New? 04/10/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/10/news_183i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7956" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/10/news_183i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2024/10/news_183i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Das Message Board brachte heute Morgen einen Beitrag von Mimi Carmen, in dem sie einen vor einem Jahr begonnenen Thread wieder aufnahm, der sich mit der <em>Harper’s</em>-Ausgabe vom Oktober 2013 befasste, in der meine Erzählung <em>Sic Transit</em> erschienen war. Es freute mich, dass die Geschichte erneut diskutiert wurde, ich war aber auch überrascht und nicht wenig schockiert, als ich feststellte, dass ein ganzes Jahr wie ein Kometenschweif vorbeigerauscht war. Das brachte mich unweigerlich dazu, an den Ruhm dieser Welt zu denken und wie schnell er vergeht, und was ich während dieser so geschwind vergangenen Zeit getan habe. Also gut: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> ist im letzten Herbst erschienen und jetzt ist die Taschenbuch-Ausgabe da, gerade herausgekommen (was mich vor zwei Tagen hinunter nach L.A. und zu Skylight Books geführt hat, doch darüber später mehr). Ich bin in Flugzeuge gestiegen und wieder ausgestiegen. Ich habe Seidenpflanzen für die Monarchfalter gesetzt (siehe den <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-08-2014/">Eintrag vom letzten Monat</a>). Ich habe einen trockenen Winter überstanden, aber ich konnte auch mit meinem Hündchen im Schnee herumtollen (siehe den <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-16-02-2014/">Eintrag vom 16. Februar</a>), während ich im weiteren Verlauf des Jahres die unerfreuliche Beobachtung machen musste, wie der Bergsee zu einem Nichts schrumpfte. Ich schrieb fünf neue Kurzgeschichten, darunter <em>Wiedererleben</em>, welche im Januar im <em>New Yorker</em> erschien, und warte auf die Veröffentlichung der anderen vier. Als der Sommer fortschritt und ich grübelnd durch den verdorrten Wald auf meinem Berg wanderte, las ich viel und schrieb mein Notizbuch voll mit Recherchen für den nächsten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a>, der am 13. August erstmals auf meinem Computer auftauchte und jetzt das Ende des zweiten Abschnitts erreicht hat, bei etwa 50 Seiten. Das ist alles sehr schön. Aber dennoch: Wohin ist dieses Jahr entschwunden?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie viele von Euch wissen werden, feierten wir heute vor zwei Wochen mit 180 Gästen Hochzeit hier im Haus, drei von ihnen (und Ihr wisst, wer Ihr seid!) waren immer noch dabei, als die Morgendämmerung etwa um halb sieben Uhr ihre rosigen Finger über dem breiten Bauch des Pazifik ausstreckte. Kerrie und Jamieson hatten ihre Hochzeit selbst gestaltet, so als würden sie eine Filmkulisse für einen ihrer Filme entwerfen, und alles lief perfekt (oder beinahe: Nach drei Stunden, um acht Uhr abends,  platzte ein Typ vom Elektrizitätswerk in die Hochzeit und meinte, er würde den Strom wegen eines Problems in der Leitung für sechs Stunden abstellen, aber wir konnten ihn glücklicherweise davon abbringen – oder vielmehr haben wir ihn gekillt, gebraten und aufgegessen. Ich hab&#8216; noch seine Mütze, falls jemand ein Gebot abgeben möchte.) Das Motto war Schwarz und Weiß, und es war, wie soll ich sagen, fantastisch, anzusehen, wie alle Gäste sich entsprechend herausgeputzt hatten. Es war rundum ein wunderschönes und denkwürdiges Ereignis, auch wenn es dem Vater der Braut mehr als nur ein bisschen Sorgen bereitete, in dessen kostbare und streng gehütete Sphäre man eingedrungen war, wenn es auch Freunde und Familie waren. Lass los, okay? Nimm den Fuß vom Gas. <em>Sic transit</em>. Ja, klar. Aber ich räume immer noch auf.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Damit ich hier nicht ein bisschen zu griesgrämig wirke, möchte ich erwähnen, dass wir die neueste Version des Films <em>Der Vater der Braut</em> gesehen haben (ich habe ihn nur zur Hälfte geschafft, er ist wirklich zu leicht verdauliche Kost), und mir hat die Szene gefallen, wo die Frau bezüglich seiner Tochter und ihrer Hochzeit zu ihrem Mann sagt: »Es geht hier nicht um dich, es geht um sie.« Hä? Mein Gott, ich dachte, alles dreht sich um mich. Jedenfalls war es eine großartige Sache, und es hat mein angeschlagenes Herz tief berührt. Wir haben vor, das Ganze zum dreißigsten Hochzeitstag zu wiederholen (<em>Wiedererleben</em>, okay?)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun zu Skylight Books vor zwei Abenden. Richard Lange stellte Kerrie und mich vor. Kerrie las (brillant) <em>Hände</em> und ich <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em>. Dazwischen sahen wir ein Video mit zwei der neuesten Trailer von Kerrie und Jamieson, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Das wilde Kind</em></a>. Falls Ihr sie verpasst habt, als sie herauskamen, klickt einfach auf die entsprechenden Pfeile und Ihr könnt sie euch jetzt ansehen. Ich flog am Wochenende davor auch hinauf nach Seattle/Tacoma, um <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> bei der Zusammenkunft der Pacific Northwest Booksellers Association vorzustellen. Und wieder eine Woche vorher präsentierte ich hier in Santa Barbara bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung für <em>Speaking of Stories</em> die ersten beiden Szenen meiner Kurzgeschichte zum Thema Dürre <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, wodurch es mir gelang, der ausgetrockneten Psychen der Zuhörer etwas zum Nachdenken zu geben. Die Zeile, die sie wirklich packte? </p>
<blockquote><p>»(Meine Frau) und ich badeten einmal pro Woche – in der Wanne, gemeinsam  – danach wuschen wir in der Wanne unsere Kleider und Bettlaken, bevor wir es in Eimern hinaustrugen, um die Zitrusbäume zu gießen.« (Zitat übersetzt von Dirk van Gunsteren.)</p></blockquote>
<p>Als Nächstes reise ich nach Newport News (Virginia), dort habe ich die Gelegenheit, eine Gruppe von Studenten, Englischlehrern und Bibliothekaren, meine Lieblingsmenschen, zu unterhalten und zu begeistern, dann geht es weiter zu meiner Writer-in-Residence-Stelle an der University of Southern California und dann kehre ich, wie ich inbrünstig hoffe, in meine Berge zurück, um zu sehen, wie sich die Blätter der Erlen golden färben und, Schmetterlingen gleich, im Winde flattern. Und falls Ihr euch fragt, was mit den richtigen Schmetterlingen, den Monarchfaltern, ist, für die ich die letzten paar Monate verantwortlich war, ihnen geht es großartig, danke der Nachfrage, ihre geflügelten Paarungstänze sind ein Fest für die Augen. Was will ich damit sagen? Die Welt dreht sich weiter, die Atmosphäre hält die Schwärze des Weltalls zurück, und wir leben hier auf dem Planeten Erde in einem fortwährenden Traum. Wenn er nur nicht so kurz wäre. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. Oktober 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-10-2014/">What&#8217;s New? 04/10/2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 25/08/2014</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-08-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2014 10:16:40 +0000</pubDate>
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<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Dies ist die Verpuppungsausgabe Eures freundlichen Nachbarschaftsblogs, der vorigen Monat in sein sechzehntes Jahr getreten ist, und das heutige Datum liefert auch einen Grund zum Feiern, denn heute fängt unser zweindzwanzigstes Jahr in diesem alten Haus an, das 1909 erbaut wurde, als ich noch ein kleiner Junge in kurzen Hosen war. Zweindzwanzig Jahre sind mehr, als wir je an demselben Ort gewohnt haben. In unseren gemieteten Häusern und Wohnungen in New York haben wir nie länger als ungefähr ein Jahr gelebt (einschließlich des besten, des Torhauses des Osborne Castle in Garrison). Und in Iowa City hatten wir drei Jahre eine Studentenbude und dann so etwa zwei Jahre ein gemietetes Haus. Dann ging es nach L.A., zuerst ins Gartenviertel Tujunga, wo wir fünfeinhalb Jahre ohne jegliches Nachtleben verbrachten (die Wanderungen in den San Gabriel-Bergen haben sicherlich dabei geholfen, ebenso wie der Loch Ness Monster Pub in Pasadena), danach dann ein Umzug nach Woodland Hills (dort hat mich das Wandern im Topanga Canon gerettet, ebenso die Reggae-Abende im Something’s Fishy am Ventura Boulevard), dort waren wir knapp zehn Jahre, und jetzt sind wir hier in Santa Barbara. Aber das ist keine Verpuppung, oder? Das ist das Erscheinen eines Schmetterlings, schätze ich. Der nächste Schritt? Auf den Friedhof. Falls wir so viel Glück haben.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe in einem früheren Blog schon mal erwähnt, dass ich der Natur in dieser Saison bezüglich der Monarchfalter-Population in größerem Umfang unter die Arme greife. Der hintere Teil unseres Grundstücks ist als »umweltsensibel« eingestuft worden, da er ein Lebensraum für überwinternde Schmetterlinge ist (war). Früher, bis vor vielleicht acht oder zehn Jahren, schmückten diese die Bäume im Spätherbst jeden Morgen in langen grauen Strängen, da sie sich in den kühlen Stunden der Nacht aneinander klammerten, und nachmittags flatterten sie zu Tausenden herum. In letzter Zeit ist ihre Zahl stark zurückgegangen. Ich habe Seidenpflanzen eingesetzt, um ihnen zu helfen, und das Ergebnis war eine reiche Ausbeute an fetten gefräßigen Raupen und grazilen flügelschlagenden Wesen über mindestens drei Generationen allein in diesem Sommer. Es sieht so aus, als züchte ich auch Eidechsen. Und Frösche im Teich. Ich mag das, also ein kleines Naturreservat inmitten meines Vorstadt-Bereichs zu schaffen, in dem sich die Geschöpfe nach Belieben bewegen und freien Umgang mit den Ratten pflegen können, die hier wahrscheinlich in der Überzahl sind – abgesehen von den Ameisen vielleicht.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Übrigens, für die, die es vielleicht nicht erkennen: Das beigefügte Foto ist der unglaubliche Kokon des Monarchfalters. Ich weiß ja, ich weiß. Er sieht so aus, als sei er aus Marzipan – oder, was wahrscheinlicher ist, aus Plastik – hergestellt in einer Fabrik in Hanshin. Aber hier ist er. Meine Frage an alle Lepidopteraphilen da draußen: warum ein so farbenfroher und damit auffälliger Kokon? Aus demselben Grund, aus dem auch die Raupe und der ausgewachsene Schmetterling bunt sind? Also um potentielle Fressfeinde daran zu erinnern, dass sie nicht gut schmecken, weil sie giftige Herzglycoside aus der Seidenpflaze enthalten? Oder wollen sie einfach nur schön sein, auch während ihrer zauberhaften Metamorphose?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nun ja, gut. Genug davon. Was gibt’s Neues? Wie ich schon letzten Monat erwähnt habe, wird <em>Harper’s</em> <em>No Slant to the Sun</em> veröffentlichen, einen Auszug, der aus dem ersten Kapitel von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> besteht, was Ecco hier am 31. März und der Hanser Verlag im Januar herausbringen wird (jawohl, die Übersetzung erscheint vor dem Original!). Ich habe kürzlich erfahren, dass ich während der letzten beiden glorreichen Februarwochen in den deutschsprachigen Ländern auf Tour sein werde. Ob ich wohl abends ein Jacket brauche? Eine weitere Neuigkeit: Die vorletzte Erzählung <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em> hat ein Zuhause gefunden, <em>Narrative</em>, das in der Vergangenheit schon Auszüge aus einigen meiner Romane gebracht hat, wird die Geschichte später in diesem Jahr, im Dezember, denke ich, veröffentlichen (zur selben Zeit wird der <em>Playboy</em> <em>Diebstahl und andere Sachen</em> bringen, und <em>McSweeney’s</em> hat <em>Die argentinische Ameise</em> versprochen. Die verbleibende Erzählung, <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em>, die wegen ihrer absoluten, uneingeschränkten Zügellosigkeit zu meinen Lieblingen in der neuen Gruppe von Geschichten gehört, wartet immer noch auf die Entscheidung eines Redakteurs, während ich das hier in die Tasten haue. Ich lasse Euch wissen, wie die Entscheidung ausfällt, sobald ich davon erfahre.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die größten Neuigkeiten sind für mich jedoch persönliche, und zwar an zwei Fronten. Erstens, und das ist am wichtigsten, habe ich erfahren, dass Kerrie und Jamieson nach einigen gemeinsamen Jahren beschlossen haben zu heiraten (ich werde Euch im nächsten Monat berichten, wie alles abläuft, denn ich möchte keine Details im Voraus preisgeben, da ich fürchte, die Kardashians könnten die Party stürmen). Zweitens, und auch das ist insofern von Bedeutung, als es mich höchstwahrscheinlich noch eine Weile vom Selbstmord abhalten wird, habe ich mit dem nächsten Roman angefangen. Er befindet sich in einem sehr frühen Stadium, Leute, und ich kann  noch gar nichts darüber erzählen, aus Angst, die mit dem Schaffensprozess verbundenen Voodoo-Kräfte freizusetzen, aber ich kann sagen, dass mich das Thema wieder zur Umweltproblematik zurückführt. Wenn es funktioniert – wenn es auf bunten Flügeln dahinsegelt wie die Monarchfalter vor meinem Fenster &#8211; lasse ich es Euch wissen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dahin ciao.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. August 2014 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 01/07/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-01-07-2013/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 21:08:10 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/06/news_168i1-vb.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7158" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/06/news_168i1-vb.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/06/news_168i1-vb-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Wenn der letzte Blogeintrag sich mit Reisen befasste und mit der Freude (und dem Frust) darüber, dem Schreibtisch, dem Computer und der Arbeit an dem aktuellen Roman zu entgehen, so muss ich jetzt ein Loblied auf die Stabilität und die Arbeit als tägliches Regime singen (das ist besser für dich als Multivitamintabletten und fettarme Milch). Ich bin am Mittwoch spät hierher zurückgekehrt nach neun Tagen Isolation in den Bergen, wo ich ohne Ablenkung durch das reale Leben in guten fünf-Stunden-Tagen an dem neuen Roman geschrieben habe, nach denen der Hund und ich uns tief in die Wälder begaben, um herumzutollen und nachzudenken, bevor wir uns auf den langen, waldigen Rückweg zur Hütte machten, wo ich mir etwas Rotwein genehmigte und sie sich für ein Nickerchen zusammenrollte. Abends nahm ich einen Löffel von dem riesigen Topf Marinara-Soße, den ich am ersten Tag gemacht habe (serviert auf gedünstetem Spinat und Pasta), setzte mich dann an den See, um ein Buch zu lesen und die Moskitos zu füttern, bis die Nacht anbrach, woraufhin ein alter Videofilm auf dem Programm stand, dann eine Runde um den See mit dem Köter, und dann bin ich ins Bett gefallen, wo der Vollmond mich durch die Fenster, die von der Decke bis zum Boden reichen, in ein silbernes Licht tauchte. Es war schön. Sehr schön. Ich habe jetzt mehr als ein Drittel des Buches fertig und schon vor Augen, wie sich zukünftige Szenen abspielen. Kurz gesagt: Ich bin zufrieden. Und glücklich.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Aber natürlich ist Glück in Anbetracht der Lebensbedingungen auf diesem Planeten immer getrübt. Trüben wir es jetzt, indem wir von der Dürre sprechen, die uns Kalifornier im Griff hält. Sie tritt am deutlichsten auf meinem Berg zutage, wo der See (menschengemacht und mehr als 200 Meter lang) jetzt so wenig Wasser hat, wie ich es noch nie gesehen habe. Schwimmen ist für mich nicht drin, außer ich will mir den Bauch am Grund aufschürfen, was ich nicht tue, und kein Raum zu atmen für die Lebewesen im Wasser, die Gefahr laufen, diesen Winter festzufrieren, wenn die niedrigen Temperaturen sich gegen den Regen durchsetzen. Flüsse trocknen aus. Der Wald ist Zündholz. Ein Vorteil ist, dass die Enten anscheinend prächtig gedeihen, die erste der beiden Familien hat fünf Küken, die zweite elf. Und ja, ich weiß, Küken schmecken gut, und ich bin sicher, dass mehr als nur einige wenige von ihnen Opfer der Kojoten, Wiesel und Habichte werden, aber noch ist alles in Ordnung im Entenland.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Veröffentlichungen und Tour-News angeht, habe ich gehört, dass die neueste Kurzgeschichte, <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em>, jetzt in der aktuellen Ausgabe vom <em>Playboy</em> erschienen ist. Ich habe noch kein Autorenexemplar bekommen, aber ein paar der Forummitglieder haben sich die Zeitschrift gekauft und sich die Geschichte einverleibt. Es gab bereits einige Diskussionen darüber im Forum, wodurch ich überhaupt entdeckt habe, dass die Geschichte veröffentlicht worden ist. Viel Spaß damit. Ich habe auch gehört, dass wir einen weiteren Termin zur deutschen Lesereise hinzugefügt haben, der auf das »Eine Stadt, ein Buch«-Programm in Wien im September folgt. Der Termin ist in der ehrenwerten – und riesigen und einladenden – Muffathalle in München und wird am Samstag, den 21. September, stattfinden (zusätzlich zu den Terminen in Hamburg, Berlin, Stuttgart und Köln in der Woche davor). Wir sehen uns dort, Leute. </p>
<p>P.S. Das Foto anbei zeigt den Buchrücken und die Rückseite von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>. Das ergänzt den Schutzumschlag, dessen Vorderseite – mit dem Jamieson-Fry-Foto des Autors – ich mit dem <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/">Blogeintrag vom 31. März</a> veröffentlicht habe und die Ihr Euch hier anschauen könnt.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 01. Juli 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-01-07-2013/">What&#8217;s New? 01/07/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/03/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/</link>
		
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 21:57:14 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/">What&#8217;s New? 31/03/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7015" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Die Abenteuer gehen weiter (das heißt, ich war wieder einmal nicht an meinem Schreibtisch und bin in dem ein oder anderen Hotel aufgewacht, nachdem das Leben auf Tour wie immer, so traurig es ist, wie das Leben zu Hause geworden ist, dieser gewidmete Ort, wo meine Finger pflichtbewusst über der Tastatur schweben und mein Kopf zur Rhapsodie des Schreibens tanzt). Vorletzte Woche fand ich mich im arktischen Chicago, wo ich für zwei festliche Abende hinaus ins Palatine und Harper College driftete. Am zweiten Abend habe ich nach einer feurigen Einführung durch Greg Herriges auf der Bühne eine Geschichte zum Besten gegeben. Das war ein plethorischer Spaß, außer dass ich nicht mehr in der Lage war, irgendwohin zu gehen, dank Temperaturen um die minus 10 Grad und stürmischer Winde, die mein mageres, unvorbereitetes Gestell beutelten, sodass allein der Weg zum Ende des Hotelparkplatzes dem ähnelte, was Schiwago auf seinem Treck durch die heulende Steppe durchmachen musste. An dem Tag, an dem ich das Flugzeug nach Austin besteigen sollte, lag die Temperatur bei geizigen minus 13 Grad, aber keine Sorge, in Austin war es zehnmal so warm (genau, und das ist nicht übertrieben). Aha, dachte ich, das ist der richtige Ort für einen kleinen Spaziergang, um diese Chicago-erfrorenen Beine zu strecken. Und so war es. Ich lief vom einen Ende des Universitätscampus zum anderen und wieder zurück, bis ich, <em>mirabile dictu</em>, tatsächlich schwitzte. Wie nett, dachte ich. Wie passend. Wie paradiesisch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Diesmal habe ich mein Archiv im Harry Ransom Center nicht besucht, aber ich war dort mit dem Direktor und einigen Mitarbeitern zum Mittagessen eingeladen. Direkt zu meiner rechten am Tisch im Sitzungssaal, wo wir aßen, saß die robuste Frau, die jetzt die zehntausende Seiten katalogisiert, die das Archiv enthält. Sie war fröhlich und ausgeglichen und schien mir nicht böse zu sein, obwohl sie in der absehbaren Zukunft täglich das ganze Material durchblättern muss, das so viele Jahre keine menschliche Hand berührt oder menschliches Auge angesehen hat. Sie hatte zwei Geschenke für mich. Das erste war eine Xerokopie von einer einzelnen Seite einer handgeschriebenen Geschichte, die bei den Arbeitsnotizen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> gefunden wurde. Soweit wir feststellen konnten, handelte es sich dabei um einen der frühen Versuche meiner Tochter in Kurzgeschichten (sehr früh: sie wäre zu der Zeit noch keine dreizehn gewesen). Das andere war ein Briefumschlag mit fünf knisternd neuen amerikanischen Geldscheinen frisch von der Bank: ein Zwanziger, ein Zwei-Dollar-Schein und drei Ein-Dollar-Scheine. Das war in der Mappe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-samurai-von-savannah/"><em>Der Samurai von Savannah</em></a> vergraben – unsere beste Erklärung ist, dass ich auf dem Rückweg von Japan (1989) Yen in Dollar umgetauscht habe und sie dann in eins meiner Notizbücher gesteckt und vergessen haben. Schön, natürlich, aber leider waren es nicht, ach, sagen wir, einige Hunderttausend in sogar noch neuen knisternden Hundert-Dollar-Scheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Meine nächste Serie funkelnder Abenteuer trug sich vergangene Woche in L.A. zu, wo ich mich in Vorbereitung darauf, meine Pflichten für eine Woche als ansässiger Autor zu leisten, in einem gewissen Hotel gegenüber von der USC einmauerte. Am Dienstagabend marschierte ich über die Bühne, am Mittwoch waren wir zu einem Konzert von Bachstücken von meinem Distinguished Professor-Kollegen Midori eingeladen, und am Donnerstag waren wir wieder eingeladen, diesmal zu einer erstaunlichen und witzigen Dichterlesung vom diesjährigen Magill-Leser, James Tate. Alles gut, alles eine Freude, aber beim besten Willen keine echte Arbeit – das heißt Schreiben. Aber jetzt ist alles klar zum Gefecht, oder ziemlich (ich habe immer noch Auftritte an meiner Alma Mater vor mir, SUNY Potsdam, und in Stanford und Sacramento), und ich freue mich darauf, mich wieder in den Roman zu stürzen, an dem ich gerade arbeite, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, von dem der erste, fünfzig Seiten lange Teil fertig ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Paris? Wer hat was von Paris gesagt? Mein langjähriger französischer Verleger, Grasset, hat gerade <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> herausgebracht (<em>Après le Carnage</em>, übersetzt von Bernard Turle), aber weil ich gerade vom vielen Touren im vergangenen Jahr platt war, war ich nicht in der Lage, einen weiteren transkontinentalen/transatlantischen Flug auf mich zu nehmen, und werde deshalb Paris für die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> bei Grasset nächstes Jahr aufheben. (Auch wenn Sacramento nicht ganz dieselben Freuden bietet wie die Stadt des Lichts, liegt es, das müsst Ihr zugeben, verdammt viel näher.) In der Zwischenzeit sieht es so aus, als würde meine Geschichte <em>The Night of the Satellite</em> in der New Yorker-Ausgabe vom 8. April erscheinen (zusätzlich habe ich sie bereits für die Tablet-Ausgabe der Zeitschrift vorgemerkt), und es heißt, dass eine weitere, <em>Burning Bright</em>, jeden Tag in <em>McSweeney’s</em> dran sein müsste. Was die Erscheinungstermine von <em>Sic Transit</em> in <em>Harper’s</em> und <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em> im <em>Playboy</em> anbelangt, habe ich noch nichts gehört und keine Korrekturabzüge bekommen. Ich werde es Euch ganz sicher wissen lassen, wann diese Geschichten veröffentlicht werden sollen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu guter Letzt: Das Foto anbei, das hier in einem der ältesten Blogs des bekannten Universums zu sehen ist, wird für das Cover von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> in Betracht gezogen, voraussichtlicher Erscheinungstermin ist Oktober. Wir arbeiten noch daran, die Farben anzupassen, aber ich denke, das wird es werden. Viele von Euch werden es wiedererkennen, wenn auch in veränderter Form, vom Autorenbild auf der Rückseite von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>. Es ist hier vor zwei Jahren von Jamieson Fry gemacht worden. Danke, Jamie. </p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. März 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Jamieson Fry. </span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/">What&#8217;s New? 31/03/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/08/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2012/</link>
		
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 21:49:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aufregende Zeiten. Ich bin gerade von einer Forschungsreise nach Nordkalifornien zurückgekommen und denke darüber nach, was als nächstes kommt, sobald <em>San Miguel</em> die Regale (oder, je nachdem, die Pads) erreicht hat und ich zurückkehre, geschafft und müde, um wieder einmal hier zu sitzen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2012/">What&#8217;s New? 30/08/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/02/news_152i1.jpg" alt="" width="197" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6419" />Aufregende Zeiten. Ich bin gerade von einer Forschungsreise nach Nordkalifornien zurückgekommen und denke darüber nach, was als nächstes kommt, sobald <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> die Regale (oder, je nachdem, die Pads) erreicht hat und ich zurückkehre, geschafft und müde, um wieder einmal hier zu sitzen und den leeren Bildschirm anzustarren. Ich bin fast bereit, mit dem Schreiben des nächsten Romans anzufangen, aber stattdessen werde ich mich lange Zeit damit begnügen müssen, die Dinge im Kopf durchzuspielen, während ich wieder einmal meine vom Reisen abgenutzten Taschen von einem Flughafen zum nächsten schleppe. Wie ihr dem Zeitplan für die Tour entnehmen könnt, fange ich am 17. September in Tulsa an, ein praktischer Zwischenstopp auf dem Weg nach Boston und dann New York und überall sonst. Die Daten für die Tour durch Großbritannien sind nicht aufgeführt, aber hier sind sie für diejenigen unter Euch, die vorhaben, zu einigen dieser Veranstaltungen zu gehen: 07. Oktober, Cheltenham Festival, 8:30; 08. Oktober, London Waterstones, 8:15; 09. Oktober, Dublin, Dunleavy Townhall, Zeit kommt noch; 10. Oktober, University of East Anglia, 7:00; 11. Oktober, Warwick University, Zeit kommt noch. Dann geht’s weiter nach Houston, Tucson, San Diego und L.A.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich im Forum erwähnt habe, sind in der Zwischenzeit zwei neue Geschichten erschienen: <em>Birnam Wood</em> in der Ausgabe vom <em>New Yorker</em> vom 3. September und <em>The Way You Look Tonight</em> in der Septemberausgabe vom <em>Playboy</em>. In beiden geht es um Beziehungen junger Leute, die schiefgegangen sind. Außerdem bringt <em>Narrative online</em> gerade einen Auszug aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>. Als ob das nicht genug wäre, gibt es im Blog des <em>New Yorker</em> ein Interview über <em>Birnam Wood</em>, in dem Deborah Treisman die Fragen stellt, und zusätzlich eine Aufnahme desselben Texts, gelesen vom Autor, direkt hier in Santa Barbara in den Sound Design Studios, wo ich in der Vergangenheit schon öfter Aufnahmen gemacht habe. Und bevor ich es vergesse, Jamieson Fry und Kerrie Kvashay Boyle werden den Trailer zum Buch für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> in den nächsten Tagen fertig haben und veröfentlichen. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich bin wahnsinnig neugierig, was sie sich ausgedacht haben, da die letzten drei, die sie für mich gemacht haben, nicht nur genial waren, sondern auch sehr verschieden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zum Schluss ein Wort zu <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>. Wie ich auf meiner Website unter »Books« erwähne, ist das meine erste längere Erzählung in einer realistischen Art, ohne Ironie, etwas anderes als Bücher wie <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/worlds-end/"><em>World’s End</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> und so. Die Geschichten, die ich hier erzähle – von Marantha Waters und ihrer Tochter Edith in den 1880ern und 1890ern und von Elise Lester in den 1930er und 1940ern – stammen aus Tagebüchern, Memoiren und Nachrichten, und der Roman wird ausschließlich aus der Perspektive dieser drei Figuren erzählt. Ich bin zum ersten Mal bei den Recherchen für meinen letzten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, auf dieses Material gestoßen, und dann, nach einer Zeit, in der ich die ersten sechs der vierzehn Geschichten schrieb, die nächstes Jahr schließlich den vierten Band der <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> ausmachen werden, habe ich mich hingesetzt, um Marantha, Edith und Elise zu kanalisieren. Wie bei den nicht-komischen Kurzgeschichten wie <em>Chicxulub</em> oder der oben erwähnten, <em>Birnam Wood</em>, hat sich die Erzählweise von allein angeboten. Mein deutscher Übersetzer, Dirk van Gunsteren, von dem ich erst heute Morgen zum Abschluss seiner Übersetzung gehört habe, hat gesagt, dass der Roman zuerst wirkte, als hätte ihn ein anderer Autor geschrieben, aber als er in den Rhythmus der Sätze hineinkam und sich in die Figuren und ihre Nöte auf dieser vom Wind umwehten Insel vor der kalifornischen Küste vertiefte, fing er an zu sehen, wie das Buch zu meinen anderen passt, und er findet tatsächlich, dass es mein bestes sein könnte. (Was, meiner Meinung nach, eine tolle Nachricht ist.) Leser werden die Umweltthemen wiedererkennen, obwohl sie anders als in <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei</em></a> ist oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> nicht im Vordergrund stehen, und sie werden auch sehen, dass <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> eine Fortsetzung meiner Erforschung der amerikanischen Sehnsucht nach Utopie ist. Viel Spaß beim Lesen. Und seid gewarnt: Das Ende könnte zu einem großen Kloß in Eurem Hals führen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Verkaufsstart? 18. September.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dann.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. August 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-30-08-2012/">What&#8217;s New? 30/08/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 22/07/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-07-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2012 21:11:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich gerade aus der Küche komme, von einem Bagel und der Lektüre der Sonntagsausgaben der L.A. Times und Santa Barbara News Press, muss ich sagen, dass ich ziemlich deprimiert bin. Schon wieder war ein Verrückter unter uns, voll ausgerüstet mit einer Rüstung aus Kevlar ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-07-2012/">What&#8217;s New? 22/07/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/07/news_157i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6541" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/07/news_157i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/07/news_157i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem ich gerade aus der Küche komme, von einem Bagel und der Lektüre der Sonntagsausgaben der L.A. Times und Santa Barbara News Press, muss ich sagen, dass ich ziemlich deprimiert bin. Schon wieder war ein Verrückter unter uns, voll ausgerüstet mit einer Rüstung aus Kevlar und leicht erhältlichen Waffen und Munition, Syrien kämpft mit dem Tod, Afrika verhungert, Dürre plagt die USA und die Weltbevölkerung explodiert. Die Times bringt eine fünfteilige Serie über das Bevölkerungsproblem, ein Dilemma, über das sich Alma Boyd Takesue, die Heldin von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, Sorgen macht, und dem sich Ty Tierwater direkter annimmt, der Protagonist von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> (auch bekannt als »die menschliche Hyäne«, weil er vergeblich versucht hat, ein Trinkwasserreservoir zu vergiften). Wir sind eine produktive Art und eine maßlos erfolgreiche, aber der Planet ist endlich und unsere Zukunft sieht düster aus. Aber wartet, wartet: Es gab einen Hoffnungsschimmer in all diesen deprimierenden Nachrichten – die Behauptung, von Peter Howorth, einem lokalen Ozeanografen (lokal in Santa Barbara, heißt das), dass alle Zeichen darauf hindeuten, dass es ein El-Niño-Jahr geben wird. Das könnte überdurchschnittliche Niederschläge für diese ausgedorrte Region bedeuten – und vielleicht sogar für den Mittleren Westen, in den Fängen der schrecklichsten Dürre seiner Geschichte. Natürlich könnte das wiederum das Aus für viele Meeresbewohner bedeuten, wie mein verstorbener Freund Mike DeGruy in seinem Film über die Auswirkungen von El Niño auf solche normalerweise fröhlichen Camper wie die Seelöwen gezeigt hat, deren Beute nach Norden wandert, während der Ozean sich aufheizt. Manche gewinnen, manche verlieren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zufällig war ich während der Dürre von 1988 in Iowa. Frank Conroy, der damals im zweiten Jahr den Iowa Writers Workshop geleitet hat, hatte mich gebeten, für das Semester nach Iowa City zu kommen, um den Lehrkörper zu unterstützen, und so zog ich in ein gemietetes Haus, das einem Professor für Asienstudien gehörte, der das Jahr in Japan verbrachte (ein glücklicher Zufall, da ich damals gerade an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-samurai-von-savannah/"><em>Der Samurai von Savannah</em></a> schrieb und freien Zugang zu seinem Arbeitszimmer und seiner Bibliothek hatte). Ich kam dort mit meiner Familie Ende August an und erbte den Gemüsegarten des besagten Professors, der am Vertrocknen war. Ich hatte keine andere Wahl als ihn weiter verdorren zu lassen, da es zu dem Zeitpunkt sinnlos schien, Wasser zu verschwenden. Die Temperaturen waren hoch. Die Felder gelb. Aber der Workshop war eine Freude (in dem Semester stieß mein alter Freund und früherer Klassenkamerad Allan Gurganus zur Fakultät), die Straßen lagen im Schatten und in den ehrenhaften Bars floss kaltes Bier und Eiswürfel klirrten in Cocktailgläsern. Es hat vielleicht ein- oder zweimal geregnet, aber es kam bald der Herbst und der Bann war gebrochen. Ich reiste im Dezember ab, während ein Eissturm aufzog, und schlitterte den ganzen Weg zur Westküste zurück, möglicherweise für einen nassen Winter (daran erinnere ich mich nicht mehr genau, und aus dieser Distanz habe ich kein Verlangen, in den Wetteraufzeichnungen nachzusehen). Jedenfalls sehe ich vor meinem inneren Auge den Regen auf die Wasseroberfläche im Swimming Pool prasseln, während all die kleinen Kreaturen aus dem Wald und Busch vorsichtig daraus tranken.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt fragt Ihr vielleicht nach all diesen Abschweifungen, was es Neues gibt? Neu ist, dass die letzte der Geschichten für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, Band II der <em>Collected Stories</em>, fertig ist, und ich meine Gedanken jetzt dem nächsten Roman zuwenden werde – jetzt bereits zuwende. Ich war den Großteil der letzten zwei Monate oben in den Bergen, wo, wie ich glücklich berichten kann, nicht mehr viel an den Freeman Grove Brand erinnert, obwohl es nicht geregnet hat, zumindest nicht solange ich dort war. Die alte Waschbärin – die aus der Szene in <em>Killing</em> – klettert immer noch in den meisten Nächten die drei Stockwerke des Hauses hinauf, um sich mit Vogelfutter vollzustopfen, die brillanten Häher machen so viel Lärm wie eh und je und ein junger Rabe, so groß wie ein Truthahn, landet jeden Morgen und isst, was er kann. Die Flüsse trocknen aus und der Wasserspiegel des Sees ist niedrig, obwohl sich das Wasser auf Schwimmtemperatur aufgeheizt hat. Ich wandere durch die Wälder und lese und denke darüber nach, was als nächstes kommt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich im Forum erwähnt habe, gibt es einen neuen Filmvertrag für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, das ein deutscher Produzent für eine internationale Verfilmung gekauft hat. Bei vielen anderen Dingen bleiben die Optionen offen, darunter <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a>, die tapfer weitermachen. Es gibt nichts Neues von den Geschichten zu berichten, außer was ich schon erzählt habe: dass <em>Birnam Wood</em> bald im <em>New Yorker</em> erscheinen wird und <em>The Way You Look Tonight</em> im <em>Playboy</em> (September). In der Zwischenzeit habe ich Interviews für das Erscheinungsdatum 18. September von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, dem neuen Roman, gegeben, und ich erwarte, hier bald einen vollständigen Tourenplan zu veröffentlichen sowie eine Vorschau auf das Buch, mit einem Auszug und ein paar Worten vom Autor, dem entsprechend, was wir für jedes Buch vorgestellt haben, wofür der Beweis nur einen Klick entfernt ist. Dazu kommt, dass Jamieson und Kerrie, nachdem sie ihre Arbeit an einer Internetserie für Warner’s beendet haben, ihre Aufmerksamkeit jetzt der Verfilmung eines Buchtrailers für <em>San Miguel</em> zuwenden, den wir hier einstellen werden, sobald er seine endgültige Gestalt angenommen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Habt Spaß, bleibt gesund und tragt keine enge Kleidung, wenigstens bis die Hitze nachlässt. Falls sie das je tun wird.</p>
<p><strong>Tour Dates &#038; Cities for SAN MIGUEL</strong></p>
<p>TULSA, OK<br />
Tuesday, September 18<br />
7:00PM Talk &#038; Signing<br />
CAIN’S BALLROOM (2nd Stage)<br />
»Literary Rockstar: An Evening with T.C. Boyle«<br />
423 N Main St, Tulsa, OK 74103</p>
<p>BOSTON, MA<br />
Wednesday, September 19<br />
6:30 PM Talk &#038; Signing<br />
BOSTON PUBLIC LIBRARY<br />
700 Boylston St, Boston, MA 02116</p>
<p>NEW YORK, NY<br />
Thursday, September 20<br />
7:00P PM Talk &#038; Signing<br />
BARNES &#038; NOBLE UPPER EAST SIDE<br />
150 E 86th St, New York, NY 10028</p>
<p>WASHINGTON, DC<br />
Saturday, September 22<br />
2:30 PM &#8211; 3:30 PM Signing<br />
4:25 PM &#8211; 5:10 PM Reading<br />
NATIONAL BOOK FESTIVAL</p>
<p>SEATTLE, WA<br />
Monday, September 24<br />
7:30 PM Talk &#038; Signing<br />
SEATTLE ARTS &#038; LECTURES<br />
Meany Hall for the Performing Arts<br />
UNIVERSITY OF WASHINGTON</p>
<p>BELLINGHAM, WA<br />
Tuesday, September 25<br />
6:30 PM Radio Show,<br />
With booksigning to follow<br />
CHUCKANAUT RADIO SHOW<br />
Hosted by Village Books<br />
Community College in the Heiner Theater<br />
237 W. Kellogg Road, Bellingham, WA, 98226</p>
<p>SANTA ROSA, CA<br />
Wednesday, September 26<br />
7:00 PM Talk &#038; Signing<br />
COPPERFIELD’S BOOKS &#038; MUSIC<br />
Authors in the Village Court<br />
Outdoor Summer Series<br />
775 Village Court, Santa Rosa, CA</p>
<p>SANTA MONICA, CA<br />
Thursday, September 27<br />
6:30-7:30 PM Reception<br />
8:00PM Talk &#038; Signing<br />
LIVE TALKS LA @<br />
TRACK 16 GALLERY<br />
Smart Art Press<br />
2525 Michigan Avenue, Bldg C-1<br />
Santa Monica, CA 90404</p>
<p>SANTA BARBARA, CA<br />
Tuesday, October 2<br />
7:00 PM SIGNING<br />
CHAUCER’S BOOKSTORE<br />
3321 State Street<br />
Santa Barbara, CA 93105</p>
<p>HOUSTON, TX<br />
Monday, October 15<br />
7:30 PM Talk &#038; Signing<br />
INPRINT MARGARETT ROOT BROWN READING SERIES<br />
Hubbard Stage, Alley Theatre<br />
615 Texas Avenue, Houston, TX</p>
<p>SAN DIEGO, CA<br />
Monday, October 22<br />
7:00 PM Talk &#038; Signing<br />
UNIVERSITY OF CALIFORNIA AT SAN DIEGO<br />
REVELLE FORUM<br />
@ The Institute of the Americas<br />
10111 N. Torrey Pines Rd, La Jolla, CA</p>
<p>PASADENA, CA<br />
Tuesday, October 23<br />
6:45 PM Arrival<br />
7:00 PM Talk &#038; Signing<br />
VROMAN’S BOOKSTORE<br />
695 E Colorado Blvd, Pasadena, CA 91101</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Juli 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-07-2012/">What&#8217;s New? 22/07/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What&#8217;s New? 29/01/2011</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-29-01-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 09:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Alma Boyd Takesue]]></category>
		<category><![CDATA[Buchtrailer]]></category>
		<category><![CDATA[Die Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Good Home]]></category>
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		<category><![CDATA[US-Tour 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Wenn das Schlachten vorbei ist]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Child]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufregende Zeiten, meine Freunde. Während ich mich wieder einmal darauf vorbereite, mich auf verschiedenen Flughäfen für die Genitalbefummlung und Bestrahlung durch fremde Hände zu präsentieren, möchte ich Euch gerne den jetzigen Stand des kompletten Tour-Plans präsentieren. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-01-2011/">What&#8217;s New? 29/01/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2021/01/news_140i1.jpg" alt="" width="300" height="176" class="alignleft size-full wp-image-5722" />Aufregende Zeiten, meine Freunde. Während ich mich wieder einmal darauf vorbereite, mich auf verschiedenen Flughäfen für die Genitalbefummlung und Bestrahlung durch fremde Hände zu präsentieren, möchte ich Euch gerne den jetzigen Stand des kompletten Tour-Plans präsentieren. Da ich sehe, dass ich in so arktischen Klimastrichen wie New York, Minneapolis und Milwaukee sein werde, fange ich an mich zu fragen, ob ein paar Hawaii-T-Shirts reichen oder ob ich mich um etwas Wärmeres kümmern sollte. Auf jeden Fall startet der Verkauf von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei</em></a> ist am 22. Februar, und ich freue mich darauf, es an all den verschiedenen Orten auf dem Tour-Plan zu Euch zu bringen. (Wie viel besser wäre allerdings eine Art Wahlkampfreise, in der ich ein paar hundert Städte aus dem Abteil eines Zuges erreichen könnte, während mein Verleger geschäftig Exemplare in die angesammelten und aufgeregten Massen wirft, die Bands spielen und die Hunde heulen. Vielleicht nächstes Mal.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dahin genießt bitte die neue Geschichte <em>Good Home</em>, die in der März-Ausgabe des Playboys erscheint und bald veröffentlicht sein sollte, ebenso wie den Artikel, den ich im Auftrag des <em>Smithsonian</em> geschrieben habe, den die aktuelle Ausgabe enthält. Zusätzlich werde ich hier bald das neue Video für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei</em></a> ins Netz stellen, unter der Regie von Jamieson Fry. Was nun diese Videos – Buch-Trailer – angeht, tappe ich im Dunkeln und bin immer überrascht und aufgeregt über die Ergebnisse (die vorherigen beiden, jeweils für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a> und <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, sind auf der Homepage www.tcboyle.com abrufbar.) Ich habe zwei Anekdoten für Euch von den Aufnahmen zu dem neuesten, für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei</em></a>, das an einem dreitägigen Wochenende Mitte Januar stattfand, nämlich folgende:<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nachdem ich den Vormittag und den Großteil des Nachmittags damit verbracht hatte, in Lumpen gehüllt an <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, dem neuen Roman, zu schreiben, schlich ich mich aus dem Haus, um mich vor den Schauspielern und der Filmcrew zu verstecken – es geht mich schließlich nichts an – was damit endete, dass ich einen langen Spaziergang im Sonnenuntergang am Strand machte. Das Wetter war ungewöhnlich warm und schön und die Touristen waren in all ihrer Macht und ihren Herrschaftsgebieten draußen. Während ich dahin schlenderte, bemerkte ich abseits ein enges Gedränge von vier Leuten – und die verräterische Kamera. Es waren Jamieson, sein Kameramann, der Assistent seines Kameramanns und die Schauspielerin, die die Heldin spielte, Alma Boyd Takesue. Sie haben mich nicht gesehen, also ging ich langsam weiter, da ich nicht stören wollte, aber ich musste kämpfen, um mich davon abzuhalten, mich an die Schauspielerin heranzuschleichen und ihr zuzuflüstern: »Ich, der Gott und Machthaber dieses fiktiven Universums, habe dich erschaffen!« (Ich hielt mich zurück, weil ich dachte, dass ihre Eltern schließlich auch etwas damit zu tun gehabt haben könnten.)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das ist eine Geschichte, bei der ich nicht widerstehen konnte, sie im Forum von <a href="http://www.tcboyle.com/" rel="noopener" target="_blank">www.tcboyle.com</a> vor ein paar Wochen zu erzählen, aber damals habe ich nicht den zweiten kleinen Leckerbissen im Zusammenhang mit dem Dreh erzählt. Hier ist er: Die Crew hatte aufgebaut, um eine Szene in unserem Bad zu drehen. Wie sich herausstellt, war das die Szene, in der die Heldin sich durch einen Schwangerschaftstest kämpft, während ihre Mutter draußen vor der verschlossenen Tür steht und schwer atmet. Die Schauspielerin war aber nicht schwanger und das ist der Punkt, wo die Magie des Filmreichs ins Spiel kommt: Die Aufnahmeleiterin ist zufällig ungefähr im siebeneinhalbten Monat schwanger und deshalb lieferte sie, jenseits der Kamera, den nötigen Urin. Der anzeigte, kaum zu glauben, dass sie in der Tat schwanger war. Aber es kommt noch mehr, und besser: Die besagte Aufnahmeleiterin – nennen wir sie Rachel, denn, ja, das ist ihr Name – musste zu der örtlichen Apotheke gehen, ihren riesigen, angeschwollenen Bauch vor sich her schiebend, und den besagten Schwangerschaftstest kaufen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Na gut. Genug. Ich werde versuchen, mich wieder anzumelden, bevor ich nächsten Monat in den großen, glänzenden Vogel steige, aber ich verlasse Euch mit der gewöhnlichen Bitte von meinem Verleger, der, wie immer, in den Tag lebt, indem er an der Ecke Streichhölzer verkauft, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, Euer Exemplar des Buches bitte in der ersten Woche nach Verkaufsstart zu kaufen, um für die Zahlen zu sorgen, die später noch größere Zahlen erzeugen. Und denkt daran, es ist nie zu früh, um an Weihnachtsgeschenke zu denken.</p>
<p><strong>Tourdaten</strong></p>
<p>NEW YORK, NY<br />
Tuesday, February 22, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
BARNES &#038; NOBLE #1979<br />
Upper West Side, 2289 Broadway (@82nd St), New York, NY 10024</p>
<p>NEW YORK, NY<br />
Wednesday, February 23, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
BOOK COURT INC.<br />
163 Court Street, Brooklyn, NY 11201</p>
<p>MILWAUKEE, WI<br />
Thursday, February 24, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
BOSWELL BOOK COMPANY<br />
2559 N. Downer Ave., Milwaukee, WI 53211</p>
<p>MINNEAPOLIS &#8211; ST. PAUL, MN<br />
Friday, February 25, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
TALKS OF THE STACKS &#8211; MINNEAPOLIS CENTRAL LIBRARY<br />
300 Nicollet Mall, Minneapolis, MN 55401</p>
<p>SANTA BARBARA, CA<br />
Sunday, February 27, 2:30 PM, Talk and Signing<br />
SANTA BARBARA MUSEUM OF ART<br />
1130 State Street, Santa Barbara, CA. 93101</p>
<p>SEATTLE &#8211; TACOMA, WA<br />
Tuesday, March 1, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
SEATTLE PUBLIC LIBRARY<br />
Co-Hosted by University Books, Washington Center for the Book<br />
1000 Fourth Ave, Seattle Central Library, Seattle, WA</p>
<p>PORTLAND, OR<br />
Wednesday, March 2, 7:30 PM, Talk and Signing<br />
POWELLS<br />
1005 W. Burnside, Portland, OR</p>
<p>LOS ANGELES, CA<br />
Thursday, March 3, 8:00 PM, Talk and signing<br />
LIVE TALKS LOS ANGELES AT TRACK 16 GALLERY<br />
Bergamot Station, 2525 Michigan Avenue, Santa Monica, CA</p>
<p>SANTA CRUZ, CA<br />
Monday, March 7, 7:30 PM, Talk and Signing<br />
CAPITOLA BOOK CAFE<br />
1475 41st Ave., Capitola, CA 95010</p>
<p>SANTA ROSA, CA<br />
Tuesday, March 8, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
COPPERFIELD&#8217;S BOOKS &#038; MUSIC &#8211; MONTGOMERY VILLAGE STORE<br />
2316 Montgomery Drive, Santa Rosa, California 95404</p>
<p>SAN FRANCISCO, CA<br />
Wednesday, March 9, Program starts: 7 pm<br />
JCC OF SAN FRANCISCO &#8211; FISHER FAMILY HALL<br />
3200 California St., San Francisco, CA 94118</p>
<p>PALM DESERT, CA<br />
Thursday, March 24, 6:00 PM, Talk and Signing<br />
UC RIVERSIDE PALM DESERT GRAD CENTER<br />
Ron Willison, Conference and events manager<br />
75080 Frank Sinatra Drive, Palm Desert,CA 92211</p>
<p>SANTA BARBARA, CA<br />
Sunday, April 3, 3:00 PM, Talk and Signing<br />
CHAUCER&#8217;S BOOKS<br />
Loreto Plaza, 3321 State Street, Santa Barbara, CA 93105</p>
<p>LOS ANGELES, CA<br />
Thursday, April 7, 7:00 PM, Talk and Signing<br />
BOOTLEG THEATER<br />
Co-Hosted by Vroman&#8217;s/BookSoup<br />
2220 Beverly Boulevard, Los Angeles, CA 90057</p>
<p>LOS ANGELES, CA<br />
Saturday, April 30, Time TK<br />
LA TIMES FESTIVAL OF THE BOOK<br />
University of Southern California</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 29. Januar 2011 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-29-01-2011/">What&#8217;s New? 29/01/2011</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>What&#8217;s New? 24/12/2010</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-24-12-2010/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 18:10:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[What's New?]]></category>
		<category><![CDATA[Fröhliche Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Happy Hanukkah]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Jamieson Fry]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin McCarey]]></category>
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		<category><![CDATA[Regen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Happy Hanukkah, fröhliche Weihnachten und eine funkelnde Wintersonnenwende! Hier an der Central Coast in Kalifornien haben wir die siebentägige Überschwemmung überlebt und heute mageren Sonnenschein bei der tollen und frohen Aussicht, dass es morgen noch mehr regnet. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-12-2010/">What&#8217;s New? 24/12/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/12/news_139i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-5654" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/12/news_139i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2020/12/news_139i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Happy Hanukkah, fröhliche Weihnachten und eine funkelnde Wintersonnenwende!<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Hier an der Central Coast in Kalifornien haben wir die siebentägige Überschwemmung überlebt und heute mageren Sonnenschein bei der tollen und frohen Aussicht, dass es morgen noch mehr regnet. Das erinnert mich an das Gedicht von Merwin, das ich als Epigraph für meinen ersten Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, benutzt habe: »Hört, ihr, die ihr in einem trockenen Landstrich geboren seid, Regen von den Fingern des Harfenspielers.« Tja, in den letzten paar Jahren der Trockenheit konnten wir diesen Harfenspieler sicher gut gebrauchen, aber heute kann er das Instrument einpacken, weil wir Regen in echt hatten, und ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Solange es weiter regnet, heißt das. Und nett regnet. Wir brauchen keine solchen Erlebnisse mehr wie ich in <em>La Conchita</em> geschildert habe.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was gibt es Neues? Nun ja, ich arbeite, wie immer, und ich kann berichten, dass der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, nach dem jetzigen Stand zur Hälfte fertig scheint. Oder zumindest fast. Ich werde das Schreiben daran unterbrechen, wenn ich mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> auf Tour gehe, aber ich hoffe nach wie vor (hoffe fieberhaft), dass ich irgendwann nächstes Jahr, vielleicht im Spätsommer oder am Herbstanfang, fertig werde. Außerdem hoffe ich, dass dann weitere Geschichten kommen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Weihnachtsgeschenke angeht: Vor drei Tagen habe ich einen Brief von meinem lieben alten Freund Kevin McCarey, dem Filmregisseur, bekommen. Drinnen war eine DVD. Vor langer Zeit, Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts, war Kevin einer der ersten Mitarbeiter eines aufstrebenden Fernsehunternehmens namens Turner Broadcasting, und er wurde als Regisseur und Produzent für mehrere Fernsehserien angestellt, die auf TBS zu sehen sein sollten. Eine Show, die er konzipierte und bei der er Regie führte, hieß <em>Winners</em>, wo er verschiedene Leute kurz interviewte, die Dinge taten, die die Zuschauer interessieren könnten. Ja, richtig geraten: Er hat auch mich kurz interviewt, das erste Fernsehinterview, das ich je gegeben habe (oder an das ich mich erinnere). Und jetzt, nachdem das Band für viele Jahrzehnte verloren war, hat er es wieder gefunden, auf eine DVD überspielt und an mich geschickt. Und ich, im Sinne des gegenseitigen Gebens, zeige es Euch <a href="http://www.tcboyle.com/multimedia/content/winners_12_1981.mp4" rel="noopener" target="_blank">hier</a>.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fröhliche, fröhliche.</p>
<p>P.S. Das Foto auf dieser Seite zeigt nicht den Weihnachtsmann, allem Anschein zum Trotz. Es ist das Werbe- und Umschlagfoto für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/" rel="noopener" target="_blank"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>. Jamieson Fry hat es vor einem Monat hier in Santa Barbara aufgenommen.</p>
<hr/>
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 24. Dezember 2010 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Jamieson Fry</span></p>
<hr/>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-24-12-2010/">What&#8217;s New? 24/12/2010</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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