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	<title>San Miguel Archive - www.tcboyle.de</title>
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		<title>What&#8217;s New? 04/08/2015</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 21:08:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (...) Ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8298" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/08/news_193i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier sind wir also nun, sechzehn Jahre später. Wer hätte das gedacht? Oder wer hätte sich vorstellen können, welche Veränderungen die elektonischen Medien bei unseren Kommunikationskanälen ausgelöst haben würden? (Man beachte Twitter, das läuft hier parallel zu diesem altehrwürdigen Blog; wenn dieser Blog eine Art lang andauernde Autobiografie war und ist, so ist Twitter eine Möglichkeit, mein Leben hier an der Küste Kaliforniens in scherzhafter Form zu kommentieren, vielleicht als geisterhafte elektronische Hommage an E.B. White, dessen wunderbare Essays – z. B. <em>One Man’s Meat</em> – sein Leben auf einer »Salzwasserfarm« in Maine in den 1930er Jahren beschrieben.) Wie auch immer, ich möchte allen, die mich durch all die Jahre hier begleitet haben, meinen tiefsten Dank aussprechen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vor sechzehn Jahren habe ich meinen australischen Lesern versprochen, sie zu besuchen, aber leider habe ich dieses Versprechen bisher nicht eingelöst, obwohl ich hoffe, es bald zu tun. Vor sechzehn Jahren hatte ich mehr Haare, mehr Zähne (jedenfalls einen mehr), und ich konnte immer noch gehen und sprechen, als ob es darauf ankäme, und ungefähr zu der Zeit, als Milo diese Website ins Leben rief, hob ich aktiv (mit meinen eigenen Händen) den Teich hinten aus, der im Laufe der Jahre zur Heimstatt unzähliger durstiger Lebewesen geworden ist. Vor sechzehn Jahren hatte ich noch nicht <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/schluss-mit-cool/"><em>Schluss mit cool</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/drop-city/"><em>Drop City</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/dr-sex/"><em>Dr. Sex</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-fliegenmensch/"><em>Der Fliegenmensch</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/zaehne-und-klauen/"><em>Zähne und Klauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/talk-talk/"><em>Talk Talk</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-frauen/"><em>Die Frauen</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wild-child/"><em>Wild Child</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> oder <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> veröffentlicht. Vor sechzehn Jahren hatte ich nicht die leiseste Ahnung, dass ich zu dem Zeitpunkt, da ich dieses hier schreibe, 330 Seiten von <em>Die Terranauten</em> geschrieben haben würde, noch wusste ich, dass ich die hundertste (2015) Ausgabe von <em>The Best American Short Stories</em> herausgeben würde, oder sogar, dass der Regen aufhören und ich in einer versengten und ausgetrockneten Feuerzone leben würde (obwohl mir <a href="https://www.tcboyle.de/werke/ein-freund-der-erde/"><em>Ein Freund der Erde</em></a> sicherlich eine Ahnung davon gab). Ja, all dies, und ich bin nach wie vor wirklich gesegnet.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was Neuigkeiten angeht, so werden viele von Euch wissen, dass ich kürzlich von einem einwöchigen Aufenthalt an einem exotischen Ort zurückgekehrt bin: Buffalo. Was mich an dieser feuchten Stadt im Osten am meisten beeindruckt hat, war das Gras. Gras in Hülle und Fülle, das uns die Natur durch ihre sintflutartigen Regenfälle geschenkt hat, Rasenflächen, die sich ausbreiteten, so weit man sehen konnte, sobald man die Stadt verließ, und jede einzelne wurde gekrönt von einem einsamen Ritter hoch auf seinem Aufsitzrasenmäher, und der Geruch von frisch gemähtem Gras war für mich wie der von Prousts Madeleinekuchen. Ja, ja, ja, ich weiß, dass die Einwohner von Buffalo einen Preis für die grüne Üppigkeit im Sommer zahlen, einen Preis, der sich in Schnee und Eis und Matsch bemisst, aber mir, der auf der Veranda von F. und L.s Haus sitzt, keine zwei Straßen vom prächtigen Darwin-Martin-Haus entfernt, schien es das wert zu sein. Ich paddelte mit dem Kayak auf dem Buffalo River im Schatten verfallener Fabriken und sah, wie sich die Natur wieder durchsetzte, und ich fuhr mit dem Kanu an den Ufern des Ontario-Sees entlang, wo die Natur triumphierte (oder zumindest die Szene beherrschte). Ich besuchte den Talking Leaves Buchladen. Fuhr mit F.s rostfreier Mercedes-Oldtimer-Limousine hinunter nach Springville, wo Frau B. mit ihrer Highschool-Klasse wieder zusammentraf. Habe Chicken Wings gegessen. Habe zugesehen, wie Frau B. ihr Roastbeef im Brötchen verschlungen hat. Speiste bei Faso’s, (siehe das beigefügte Bild, das mir für unser 16-jähriges Jubiläum genügend festlich erschien; lasst uns doch alle zum siebzehnten dort zusammentreffen – oder vielleicht wollt Ihr lieber nach Paris?) Dabei fällt mir ein: Im März werde ich in Paris sein, wegen der Veröffentlichung von Bernard Turles Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, und, noch etwas früher, in den Niederlanden zur Veröffentlichung der niederländischen Übersetzung desselben Romans.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Zusammengefasst ungefähr: Ich bin dankbar für die vergangenen sechzehn Jahre und freue mich auf die nächsten sechzehn, wenn wir alle das Glück haben sollten, so weit zu kommen. Schwer am Arbeiten. Der Spaß ist nicht ganz so schwer, obwohl ich daran denke, in meiner Freizeit mit dem Klettern anzufangen, mit Stierkampf und Polo. Was noch? Oh, natürlich Frau B. unterhalten – das ist mein Hauptzweck in diesem Leben, vergesst das nie.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Genießt es. Stoßt mit mir an. Willkommen, ihr Twitterer, und Euch allen viel Spaß!</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 04. August 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-04-08-2015/">What&#8217;s New? 04/08/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 22/05/2015</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2015 21:45:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht) ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-8201" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2025/05/news_191i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie schön ist es doch, nach den Strapazen der Reise wieder zu Hause zu sein. Natürlich vermisse ich Frau B., meinen Hund, das vertraute Bett und das ganze Leben, das hier um mich herum sprießt, während sich unser karger Frühling entfaltet (ich habe neulich erst Ratte Nr. 69 in die Berge gebracht), aber am meisten vermisse ich meine Musik. Ich nehme weder einen i-Pod noch meinen Laptop mit, denn ich reise mit leichtem Gepäck, nur ich mit meinen beiden Umhängetaschen, vollgestopft mit Unterwäsche in verschiedenen Stadien der Sauberkeit oder Schmutzigkeit. Zu Hause begleitet mich Musik während des ganzen Tages, und sie hält mich auf eine Weise aufrecht, die mir solange nicht wirklich klar ist, bis sie mir vorenthalten wird. Unterwegs. Dort esse ich dreimal am Tag im Restaurant, wenn auch für gewöhnlich in einem sehr guten Restaurant. Aber je besser das Essen ist, desto mehr isst man, und natürlich versetzen sie alles reichlich mit Butter, Zucker und Salz, sogar Brokkoli, weshalb man immer wiederkommt. Jetzt bin ich also zu Hause. Ich habe die Frau, den Hund, den Garten, die Berge, die Hausmannskost – und das Bett, hier oben im Bild. Ich fühle mich gut.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und die Neuigkeiten? <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> kam wohl besser an als alle anderen meiner letzten Bücher, wurde sehr häufig besprochen und verkaufte sich gut – und verkauft sich immer noch. Wir warten nun auf die Veröffentlichung als Taschenbuch im nächsten Jahr und, wenn ich es bis dahin fertigstellen kann, die Erstveröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> im Jahr darauf, mit dem ich mich jetzt endlich wieder beschäftige. Ich muss immer mit mir kämpfen, wieder dort weiterzumachen, wo ich aufgehört habe (und nein, ich versuche gar nicht erst zu schreiben, wenn ich unterwegs bin; Schreiben ist so gut wie heilig für mich, und muss in einer geheiligten Umgebung erfolgen). Aber ich bin daran gewöhnt. Das letzte Buch, das ich in einem Rutsch zu Ende schreiben konnte, ohne Unterbrechungen durch Lesereisen im In- und Ausland, war <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a>, damals gegen Ende des letzten Jahrhunderts. Warum das so war, weiß ich nicht mehr, aber zwischen der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> im Jahr 1995 und der von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/riven-rock/"><em>Riven Rock</em></a> und dann von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories/"><em>T.C Boyle Stories</em></a> 1998 lagen drei Jahre, und das könnte etwas damit zu tun haben. Wie dem auch sei, ich bin wieder bei der Arbeit und fange an, mich wieder in meine Figuren hineinzufühlen (<a href="https://www.tcboyle.de/werke/die-terranauten/"><em>Die Terranauten</em></a> ist ein Buch mit drei Ich-Erzählern bzw. –Erzählerinnen) und hoffe auf das Beste, also wie sich Themen und Ereignisse aus mir ergießen und mich auf das Ende hin mitreißen werden.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und damit komme ich zu den Franzosen. Mein langjähriger Verlag, Grasset, hat gerade <em>Une Mort à Kitchawank</em> herausgebracht, übersetzt von Simone Arous; enthalten sind die vierzehn neuen Kurzgeschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>, die in Sektion IV unter dem Titel <em>A Death in Kitchawank</em> zu finden sind, plus eine längere Geschichte, die in früheren französischen Sammlungen nicht enthalten war, <em>Die Unwägbarkeit des Wassers</em>, um dem Ganzen noch mehr Gewicht zu verleihen. Da bekommt man wirklich etwas für seine Euros. Wegen der anstrengenden 23-Städte-Tour durch Amerika war ich noch nicht bereit, zur Veröffentlichung des Buches nach Frankreich zu reisen, so wie es bei der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> in Großbritannien durch Bloomsbury Anfang des Monats der Fall war. Tut mir leid, aber ich bin einfach erschöpft. Übrigens hat Grasset im letzten Frühjahr <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> in der Übersetzung von Bernard Turle herausgebracht, ich war jedoch nicht in der Lage, zur Veröffentlichung nach Paris zu fliegen, da ich hier in den USA schon für einige Sachen gebucht war, bevor ich für Paris angefragt wurde (ich habe versprochen, im nächsten März zu reisen, wenn <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, was Bernard gerade übersetzt, auf Französisch erscheint). Das Kuriose im letzten Frühjahr, als ich nicht kommen konnte, war: Anstatt nach Paris zu fliegen, um mich mit Journalisten zu treffen, meine vielen lieben alten Freunde zu sehen, exquisit zu speisen und im feinen, ruhigen und mir vertrauten Hotel in der Rue des Saints-Pères zu übernachten – alles inklusive – bin ich nach Arizona gefahren und fand mich auf eigene Kosten auf dem Salat-Fest in Yuma wieder. Ein schöner Tausch, oder?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls haben viele von Euch wohl mibekommen, dass ich inzwischen in Twitter vernarrt bin, weil mein amerikanischer Verlag (Ecco) ein Twitter-Konto für mich eingerichtet hat. Das macht mir viel Spaß, ich entwickle verschiedene Routinen, dokumentiere meinen überaus aufregenden Alltag und so weiter, aber ich weiß nicht, wie lange ich damit beschäftigt sein werde. Darüber hinaus warten wir immer noch auf die Veröffentlichung der neuen Kurzgeschichten <em>Der Fünf-Pfund-Burrito</em> in <em>The Kenyon Review</em> und <em>Die argentinische Ameise</em> in <em>McSweeney’s</em>, während die Essays, die ich anlässlich der Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> geschrieben habe, inzwischen online sind: einer über meine augenblicklichen Lieblings-Rocksongs auf der Website <a href="https://largeheartedboy.com/" target="_blank">Largehearted Boy</a> und einer über Schizophrenie auf Buzzfeed. Und schließlich enthält die aktuelle Online-Ausgabe von <em>Narrative</em> meine Erzählung über die Dürre <em>Was Wasser wert ist, weißt du (erst, wenn du keins mehr hast)</em>, die Joe Spano am vergangenen Sonntag und am Montag bei <em>Speaking of Stories</em> hier in Santa Barbara so brillant (und urkomisch) vorgetragen hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So, das war’s. Erstmal. Guckt euch den Twitter-Feed an, solange er noch da ist. Und ihr Twitterer, die ihr auf dieser ehrwürdigen Seite hier vorbeischaut, um auf dem Message Board weiter zu diskutieren, seid willkommen. Wir sehen uns alle bald wieder. Irgendwo. Vielleicht in den Bergen. Und bevor ich es vergesse: Braucht jemand Ratten? Ich habe Unmengen davon.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 22. Mai 2015 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann. </span></p>
<hr />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-22-05-2015/">What&#8217;s New? 22/05/2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 25/09/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 2013 21:30:43 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/">What&#8217;s New? 25/09/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Ulrich Tepelmann</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7228" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/10/tcbwn250913-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Reden wir hier also mal kurz über den Jetlag. Ich bin vorletzten Abend von München (über San Francisco) zu Hause angekommen, um Mitternacht. Dann bin ich zu Bett gegangen. Ich bin zur gewohnten Zeit aufgestanden, oder was sich wie die gewohnte Zeit anfühlte, und habe versucht, meine kaputte Welt so gut wie möglich wieder zusammenzusetzen, aber alles vor meinen Augen schien wie mit einer klebrigen Substanz glasiert zu sein – Vaseline vielleicht – und ich kam mir vor wie ein oder zwei Schritte zurückgesetzt, als wäre ich halbwegs betrunken oder hätte plötzlich etwa dreißig IQ-Punkte weniger. Oder beides. Heute ist es ein bisschen besser, aber nicht viel. Ich war halb fünf Uhr morgens wach, von dunklen Gedanken heimgesucht. Das Quaken des Ochsenfrosches, der kürzlich im Teich eingezogen war, ermöglichte es mir, die Augen wieder zu schließen. Dieses Quaken tröstete mich und ich fiel beruhigt erneut in einen kurzen Schlaf, und ich dachte kein bisschen darüber nach, dass Ochsenfrösche hier draußen an der Westküste eine invasive Art sind und eine große Gefahr für die einheimischen Frösche darstellen, die auch jetzt noch im Sumpf ihrer stetigen Abnahme verschwinden (wenn ihr fröhlichere Bilder wollt, siehe meine Geschichte <em>Keimende Hoffnung</em>).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie viele von Euch wissen werden, ist der Grund für diesen Jetlag meine Reise nach Österreich und Deutschland, um die Übersetzung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> zu promoten und in Wien aufzutreten, wo <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/"><em>América</em></a> für <em>Eine Stadt, ein Buch</em> ausgewählt worden war; 10.0000 Exemplare wurden kostenlos verteilt, um die Leser zum Lesen zu bringen und um, vermutlich, über die politische Bedeutung dieses kontroversen Buches zu diskutieren. Fotos und Texte von dieser Tour sind hier auf dem Message Board zu sehen, mit Dank an (unter anderen) Fons, Vicky und Moni. Wie fühlte ich mich? Ich fühlte mich gut. Die Masse an Publikum war gewaltig (1.400 in Hamburg, erster Preis, was Dichte angeht), die Schauspieler, die mit mir auftraten, waren absolut genial, ebenso die Moderatoren. Das Beste von allem war, im Café zu sitzen und auf die Bücherstapel zu schauen, die dort zur Mitnahme bereit lagen und den Leuten dabei zuzusehen, wie sie sich zu einer kleinen Forschungsreise in das Reich von Rassismus, Ausgrenzung und der Abschottung unserer verängstigten und im Schwinden begriffenen Egos in der Mitte der neunziger Jahre verhalfen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich habe schwer gearbeitet, aber es hat mir auch Spaß gemacht, in der Gewissheit, dass der neue Roman, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, genau in der Woche, bevor ich das Flugzeug bestiegen habe, fertig geworden ist. Einer der Höhepunkte war Schloss Elmau in den bayerischen Alpen. Von da aus konnte ich zum Schachen hinaufgehen, dem abgelegenen, sehr kleinen Schloss des verrückten Königs Ludwig, hoch am schroffen Berg gelegen, wo es gerade an dem Abend schneite. Und, ich sah den Umzug zum Oktoberfest (Maibaum ade) und genoss ein Bierchen. Alles gut. Alles Bestandteil dessen, was ein Autor auf Reisen ab und zu mal tun darf. Ich bin froh, dass ich mir auf dieser Tour die zusätzliche Zeit genommen habe, Tourist zu sein, wenn auch nur in kleinem Rahmen. Danke an alle, die erschienen sind, Dank an meine Gastgeber und ein besonderer Dank an die guten Menschen bei Hanser, meinem langjährigen deutschen Verlag.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Natürlich geht ein Jetlag vorüber, nicht wahr? Es ist ja nicht so, als müsste ich mich für immer durch eine Wand aus Vaseline kämpfen. Das ist auch gut so, denn am Samstag beginnt die amerikanische Tournee für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a>. Diese Tour ist vergleichsweise kurz (auf meinen Wunsch: Ich muss gestehen, nachdem ich in den letzten fünf Jahren jedes Jahr ein Buch veröffentlicht habe, bin ich ein kleines bisschen tourmüde), aber ich freue mich darauf, ein paar der neuen Geschichten und dazu vielleicht einen oder zwei alte Lieblinge zu präsentieren. Hier ist der vorläufige Tourneeplan:</p>
<ul>
<li>28.09.: Malibu, Bank of Books, 2169 Heathercliff Road. 14:00 (Nur Signieren)</li>
<li>29.09.: Los Angeles, West Hollywood Book Fair. 12:00</li>
<li>05.10.: Portland, Live Wire Radio Show, Alberta Rose Theater. 19:30 (Live-Bühneninterview)</li>
<li>06.10.: Portland, Wordstock, Oregon Convention Center. 14:00</li>
<li>08.10.: Albany, New York State Writers‘ Institute, 1400 Washington Avenue. 20:00</li>
<li>09.10.: Cold Spring, Chapel of Our Lady of the Restoration, 45 Market Street. 19:00</li>
<li>10.10.: New York, 92nd St. Y, 1395 Lexington Ave. 20:00</li>
<li>18.10.. San Francisco, LitQuake, Z Theater, 450 Florida St. 20:00</li>
<li>19.10.: San Francisco, West Coast Live, Port Commission Hearing Room, S.F. Ferry Building. 10:00 (Live-Bühneninterview)</li>
</ul>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das ist erst einmal alles, was ich habe, obwohl noch mehr Auftritte dazukommen könnten. Ich werde auch in meiner Lieblings-Fernsehshow auftreten, die Travis-Smiley-Show, und noch weitere Interviews in den Medien geben. Der obige Plan ist nur für Live-Auftritte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was schließlich Neuigkeiten über Veröffentlichungen betrifft, so möchte ich hinzufügen, dass die letzten beiden der neuen Geschichten aus <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> jetzt abgedruckt werden, <em>Sic Transit</em> in der Oktober-Ausgabe von <em>Harper’s</em>, und <em>Slate Mountain</em> in <em>The Kenyon Review</em>, und Blackstone Audio bringt das Buch mit den letzten vierzehn Erzählungen, <em>Tod in Kitchawank</em>, als Hörbuch heraus, gelesen vom Autor. Also, ich weiß, dass ich Euch damit eine ganze Menge auf einmal zumute, aber so ist es nun mal, Leute. Wenn wir erst einmal das neue Buch promotet haben (und die Taschenbuch-Ausgabe des letzten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>), habe ich vor, für eine Weile unterzutauchen. Aber nicht verzweifeln: <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> ist wahrscheinlich nur zwölf bis sechzehn Monate von der Veröffentlichung entfernt, das hängt davon ab, wann Viking es herausbringen will. Und dann fängt für mich alles von vorne an. Wir sehen uns dann.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Tschüss.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 25. September 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Tepelmann.</span></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-25-09-2013/">What&#8217;s New? 25/09/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>Hamburg 2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/hamburg-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Norm Sender]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2013 21:39:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Audimax der Uni Hamburg ist zum Bersten gefüllt. Etwa 1.300 Besucher rutschen mit ihren Pobacken ungeduldig auf den Stühlen. Sie warten auf den Auftritt des amerikanischen Schriftstellers T.C. Boyle, der in die Hansestadt gekommen ist, um seinen neuen Roman <em>San Miguel</em> vorzustellen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/hamburg-2013/">Hamburg 2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von Norm Sender</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/tcb-hamburg-2013-300x156.jpg" alt="tcb-hamburg-2013" width="300" height="156" class="alignleft size-medium wp-image-1094" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/tcb-hamburg-2013-300x156.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2016/11/tcb-hamburg-2013.jpg 480w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Audimax der Uni Hamburg ist zum Bersten gefüllt. Etwa 1.300 Besucher rutschen mit ihren Pobacken ungeduldig auf den Stühlen. Sie warten auf den Auftritt des amerikanischen Schriftstellers T.C. Boyle, der in die Hansestadt gekommen ist, um seinen neuen Roman <a href="https://www.tcboyle.de/romane/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> vorzustellen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Auch ich bin im Publikum, sitze zusammen mit einem Freund in einer der hintersten Reihen. Zehn Jahre lang habe ich die deutschsprachige Website von T.C. Boyle betreut. Ich kenne alle seine Bücher, habe viele seiner Lesungen besucht und ihn auch etliche Male persönlich getroffen. Ich beneide ihn, um seine Erzählkunst, sein Arbeitspensum, seine Fans und um das Leben, das er führt. Er steht im Rampenlicht, lässt sich feiern, aber immer nur für ein paar Wochen im Jahr. Zum Schreiben zieht er sich zurück in seine Frank-Lloyd-Wright-Villa in den Bergen von Montecito, 140 Kilometer nördlich von Los Angeles. Es ist ein Ort mit etwa 10.000 Einwohnern. »Ein eigenes kleines Dorf«, behauptet Boyle. Aber manchmal ist es ihm auch hier noch zu laut. Dann mietet er sich ein Haus im Sequoia Nationalpark, wo er ganz allein sein kann, wo es keine Menschen gibt und auch kein Licht, sondern nur noch ihn und seine Schreibmaschine. »Hier werde ich ruhig, dann ist es okay«, sagt Boyle.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Im Hamburger Audimax ist es gerade alles andere als ruhig. Der Schriftsteller betritt unter tosendem Applaus die Bühne, zusammen mit der NDR-Moderatorin Shelly Kupferberg, und es ist wie immer bei seinen öffentlichen Auftritten: Es wird nicht nur vorgelesen, sondern auch viel gescherzt und gelacht – trotz der ernsten Themen, die Boyle in seinen Büchern behandelt, und als er sich nach 90 Minuten von seinen Zuhörern verabschiedet, rennen wie gewohnt mehrere hundert Fans zum Bühnenrand, um sich ihre Bücher signieren zu lassen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich lasse mich derweil von der Presseleiterin des Verlages in die Künstlergarderobe entführen, wo Frau Boyle sitzt. Sie ist eine ganz wunderbare Frau. Sehr herzlich, sehr interessiert und sehr unamerikanisch. Sie fragt viel, ist eine aufmerksame Zuhörerin. Ich helfe ihr, die Flasche Rotwein auszutrinken, die eigentlich für ihren Mann bestimmt war, weil er sie nach seinem Auftritt als Geschenk und vielleicht zusätzlichen Teil seiner Gage erhalten hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Als ich mich von ihr und später auch ihrem Mann verabschiede, habe ich eine Einladung in der Tasche. Eine Einladung nach Montecito, in das kleine Dorf von T.C. Boyle. Ich fühle mich geehrt und hoffe, dieser Einladung eines Tages nachkommen zu können. Denn ich bin sicher, es wäre eine gute Gelegenheit, mein Wissen über das Landleben zu vertiefen, und überdies eine gute Anleitung, das beneidenswerte Leben eines weltweit gefeierten Schriftstellers im Kleinen nachzubauen.</p>
<hr/>
<p><span class="note">Aus dem Buch: <a href="http://www.wortmax.net/oeuvre/stadt-land-flucht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stadt. Land. Flucht. Kuhmist oder Kohlenmonoxid? Auf der Suche nach dem wahren Leben</a>. Von Holger Reichard &#038; Karsten Weyershausen, Schwarzkopf &#038; Schwarzkopf, Berlin, Mai 2015. Foto: Holger Reichard</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/07/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2013 21:21:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Oben in den Sequoias, als ich das schreibe, bevor ich den Berg hinabsteige, um es zu Euch zu bringen. Ein Tag mit außergewöhnlichem Wetter, wirklich ein Wunder: Wasser ist in seinem natürlichen Zustand erschienen, wenn auch kaum genug davon, um den Staub zu legen, geschweige denn ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2013/">What&#8217;s New? 31/07/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/07/news_169i1.jpg" alt="" width="225" height="300" class="alignleft size-full wp-image-7186" />Oben in den Sequoias, als ich das schreibe, bevor ich den Berg hinabsteige, um es zu Euch zu bringen. Ein Tag mit außergewöhnlichem Wetter, wirklich ein Wunder: Wasser ist in seinem natürlichen Zustand erschienen, wenn auch kaum genug davon, um den Staub zu legen, geschweige denn die ausgetrockneten Flüsse oder den unschwimmbaren See aufzufüllen, von dem jetzt nicht mehr übrig ist als knapp ein Meter tiefes, trübes Wasser, unglückliches Seegras und ein Fundament aus einem reinen, reichhaltigen, stinkenden Schlamm. Trotzdem muntern die Wolken und die Feuchtigkeit mich auf – wie ich hier schon einmal erwähnte, habe ich so viel Sonnenschein gehabt, dass es mir für sechs Lebensspannen reichen würde. (Ah, Irland, grüne Insel meiner Vorfahren, wie konnte ich deine Nebel, deine Finsternis, deinen duftenden Regen, deinen Whisky für einen Wüstenort wie diesen verlassen!) Jedenfalls ist das alles nur Vorspiel für das Leitthema der Depesche dieses Monats: Grundbesitz.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ja, trotz meiner anderslautenden Proteste, bin ich an diese Berge gebunden, sogar in der trockensten der trockenen Zeiten, und nach so vielen Jahren als Mieter bin ich schließlich eingeknickt und habe ernsthaft darüber nachgedacht, mir selbst eine kleine, schöne Hütte zu kaufen (und danke, meine Leser, dass Ihr mir durch den großzügigen und enthusiastischen Kauf meiner Bücher das Einkommen dafür beschert habt). Wie ihr auf dem Bild anbei sehen könnt, muss man ein bisschen Arbeit hineinstecken (ich denke an Wände, einen Boden und ein Dach, für den Anfang), aber Ihr müsst das Positive sehen: sie ist sicher gut durchlüftet. Und einladend. Und sie ist ein Paradebeispiel für das Mantra der Grundstücksmakler: Standort, Standort, Standort.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich neige hier oben wirklich dazu, länger und härter zu arbeiten, wenn auch vielleicht nur wegen des Langeweilefaktors, und ohne das Gefrett des wirklichen Lebens habe ich mehr Zeit zum Lesen, Nachdenken, die Natur anzustarren und natürlich tägliche Besuche bei der Hütte, um einen gleichgültigen Rotwein auf der Terrasse unter der Schirmherrschaft der großen Kiefern und der Zitterpappeln zu trinken. Jeden Tag nach der Arbeit mache ich mit dem Hund eine Wanderung, die normalerweise an der besagten Hütte endet, die von dort, wo ich jetzt sitze, ungefähr eine halbe Meile die Straße hinauf liegt. Aber ich entscheide mich für den längeren Weg, durch den Wald und dann eine Holzfällerstraße entlang und schließlich den fast immer verlassenen Western Divide Highway hinauf, eine Reise von ungefähr drei Waden massierenden Meilen. Nach der Hütte kehre ich wieder nach Hause zurück, zu dem Topf Marinara, den ich letzten Monat erwähnt habe (immer noch genießbar, oder zum Großteil), mehr Lektüre, ein Film, geliefert in diesem antiken Format (eine DVD, geliehen aus der S.B. Bücherei) und dann ab ins Bett mit diesem ehrenwerten Dampfkessel, Frau Boyle (sie in ihrem Kopftuch und ich mit meiner Mütze, bereit für ein langes Sommerschläfchen).<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wie ich hier bereits erwähnt habe, heißt der Roman <em>The Harder They Come</em> (dt. <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>), beschäftigt sich mit amerikanischer Gewalt und spielt in der Gegenwart. Der Epigraf stammt aus D.H. Lawrences <em>Studies in Classic American Literature: The essential American soul is hard, isolate, stoic and a killer. It has not yet melted</em>. (Die essenzielle amerikanische Seele ist hart, abgesondert, stoisch und ein Killer. Sie ist noch nicht geschmolzen.) Das Buch eröffnet in Costa Rica (wo ich vor vier Jahren im Sommer war, und seht Euch bitte den <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-09-08-2009/">Blogeintrag vom 9. August 2009</a> im Archiv an für ein lebhaftes Bild und grausige Details), wechselt dann aber für die meiste Zeit nach Nordkalifornien. Es läuft so gut, dass der Roman, wenn ich den Herbst über hier in den Bergen bleiben könnte, vielleicht früher fertig wäre, aber die Pflicht ruft. Angenehme Pflicht. Denn in der zweiten Augustwoche werde ich im Studio sein und den letzten Teil der <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> für Blackstone aufnehmen und dann, Anfang September, werde ich an Bord des großen Vogels steigen und nach Wien fliegen, weil die Stadt <a href="https://www.tcboyle.de/werke/america/">América</a> feiert, in Werner Richters Übersetzung, wonach ich die deutsche Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, in Dirk Van Gunsterens Übersetzung, fortsetzen werde. Im Oktober (Details gibt es bald) wird die US-Tour für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> beginnen und im November werde ich als Gast der USC leben, atmen und herausgeben. Okay. Schön. Schriftsteller schreiben, aber sie machen auch andere Sachen, gewöhnen wir uns also daran. Abgesehen davon, wenn ich ohne Pause weiter bis zum Ende von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a> durcharbeiten würde, was würde ich mit dem Rest meines Lebens anfangen?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu guter Letzt, meine Freunde, muss ich Euch mitteilen, dass ich gerade, neben anderen, einen wundervollen Roman wiedergelesen habe, <em>Herzog</em>, von Saul Bellow, dem Philosoph-Komödiant, den ich all diese Jahre nicht gelesen habe. Er ist eine Freude. Hier ist meine Lieblingsstelle, die ich paraphrasieren werde: Als er zum ersten Mal jemanden Klavierspielen hört, bemerkte der Wilde, <em>»You fight ‘im, ‘e cry.«</em> (»Du kämpfst mit ihm, er weint.«) Toll. Genau was ich mit meiner eigenen, schweißbefleckten Tastatur mache.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Auf Wiedersehen, meine Damen und Herren. Bis zum nächsten Mal.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Juli 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
<hr/>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-07-2013/">What&#8217;s New? 31/07/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/03/2013</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 21:57:14 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-03-2013/">What&#8217;s New? 31/03/2013</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1.jpg" alt="" width="725" height="380" class="aligncenter size-full wp-image-7015" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1.jpg 725w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/03/news_165i1-480x252.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 725px, 100vw" /></p>
<p>Die Abenteuer gehen weiter (das heißt, ich war wieder einmal nicht an meinem Schreibtisch und bin in dem ein oder anderen Hotel aufgewacht, nachdem das Leben auf Tour wie immer, so traurig es ist, wie das Leben zu Hause geworden ist, dieser gewidmete Ort, wo meine Finger pflichtbewusst über der Tastatur schweben und mein Kopf zur Rhapsodie des Schreibens tanzt). Vorletzte Woche fand ich mich im arktischen Chicago, wo ich für zwei festliche Abende hinaus ins Palatine und Harper College driftete. Am zweiten Abend habe ich nach einer feurigen Einführung durch Greg Herriges auf der Bühne eine Geschichte zum Besten gegeben. Das war ein plethorischer Spaß, außer dass ich nicht mehr in der Lage war, irgendwohin zu gehen, dank Temperaturen um die minus 10 Grad und stürmischer Winde, die mein mageres, unvorbereitetes Gestell beutelten, sodass allein der Weg zum Ende des Hotelparkplatzes dem ähnelte, was Schiwago auf seinem Treck durch die heulende Steppe durchmachen musste. An dem Tag, an dem ich das Flugzeug nach Austin besteigen sollte, lag die Temperatur bei geizigen minus 13 Grad, aber keine Sorge, in Austin war es zehnmal so warm (genau, und das ist nicht übertrieben). Aha, dachte ich, das ist der richtige Ort für einen kleinen Spaziergang, um diese Chicago-erfrorenen Beine zu strecken. Und so war es. Ich lief vom einen Ende des Universitätscampus zum anderen und wieder zurück, bis ich, <em>mirabile dictu</em>, tatsächlich schwitzte. Wie nett, dachte ich. Wie passend. Wie paradiesisch.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Diesmal habe ich mein Archiv im Harry Ransom Center nicht besucht, aber ich war dort mit dem Direktor und einigen Mitarbeitern zum Mittagessen eingeladen. Direkt zu meiner rechten am Tisch im Sitzungssaal, wo wir aßen, saß die robuste Frau, die jetzt die zehntausende Seiten katalogisiert, die das Archiv enthält. Sie war fröhlich und ausgeglichen und schien mir nicht böse zu sein, obwohl sie in der absehbaren Zukunft täglich das ganze Material durchblättern muss, das so viele Jahre keine menschliche Hand berührt oder menschliches Auge angesehen hat. Sie hatte zwei Geschenke für mich. Das erste war eine Xerokopie von einer einzelnen Seite einer handgeschriebenen Geschichte, die bei den Arbeitsnotizen von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/willkommen-in-wellville/"><em>Willkommen in Wellville</em></a> gefunden wurde. Soweit wir feststellen konnten, handelte es sich dabei um einen der frühen Versuche meiner Tochter in Kurzgeschichten (sehr früh: sie wäre zu der Zeit noch keine dreizehn gewesen). Das andere war ein Briefumschlag mit fünf knisternd neuen amerikanischen Geldscheinen frisch von der Bank: ein Zwanziger, ein Zwei-Dollar-Schein und drei Ein-Dollar-Scheine. Das war in der Mappe von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/der-samurai-von-savannah/"><em>Der Samurai von Savannah</em></a> vergraben – unsere beste Erklärung ist, dass ich auf dem Rückweg von Japan (1989) Yen in Dollar umgetauscht habe und sie dann in eins meiner Notizbücher gesteckt und vergessen haben. Schön, natürlich, aber leider waren es nicht, ach, sagen wir, einige Hunderttausend in sogar noch neuen knisternden Hundert-Dollar-Scheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Meine nächste Serie funkelnder Abenteuer trug sich vergangene Woche in L.A. zu, wo ich mich in Vorbereitung darauf, meine Pflichten für eine Woche als ansässiger Autor zu leisten, in einem gewissen Hotel gegenüber von der USC einmauerte. Am Dienstagabend marschierte ich über die Bühne, am Mittwoch waren wir zu einem Konzert von Bachstücken von meinem Distinguished Professor-Kollegen Midori eingeladen, und am Donnerstag waren wir wieder eingeladen, diesmal zu einer erstaunlichen und witzigen Dichterlesung vom diesjährigen Magill-Leser, James Tate. Alles gut, alles eine Freude, aber beim besten Willen keine echte Arbeit – das heißt Schreiben. Aber jetzt ist alles klar zum Gefecht, oder ziemlich (ich habe immer noch Auftritte an meiner Alma Mater vor mir, SUNY Potsdam, und in Stanford und Sacramento), und ich freue mich darauf, mich wieder in den Roman zu stürzen, an dem ich gerade arbeite, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/hart-auf-hart/"><em>Hart auf hart</em></a>, von dem der erste, fünfzig Seiten lange Teil fertig ist.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Paris? Wer hat was von Paris gesagt? Mein langjähriger französischer Verleger, Grasset, hat gerade <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> herausgebracht (<em>Après le Carnage</em>, übersetzt von Bernard Turle), aber weil ich gerade vom vielen Touren im vergangenen Jahr platt war, war ich nicht in der Lage, einen weiteren transkontinentalen/transatlantischen Flug auf mich zu nehmen, und werde deshalb Paris für die Veröffentlichung von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> bei Grasset nächstes Jahr aufheben. (Auch wenn Sacramento nicht ganz dieselben Freuden bietet wie die Stadt des Lichts, liegt es, das müsst Ihr zugeben, verdammt viel näher.) In der Zwischenzeit sieht es so aus, als würde meine Geschichte <em>The Night of the Satellite</em> in der New Yorker-Ausgabe vom 8. April erscheinen (zusätzlich habe ich sie bereits für die Tablet-Ausgabe der Zeitschrift vorgemerkt), und es heißt, dass eine weitere, <em>Burning Bright</em>, jeden Tag in <em>McSweeney’s</em> dran sein müsste. Was die Erscheinungstermine von <em>Sic Transit</em> in <em>Harper’s</em> und <em>The Marlbane Manchester Musser Award</em> im <em>Playboy</em> anbelangt, habe ich noch nichts gehört und keine Korrekturabzüge bekommen. Ich werde es Euch ganz sicher wissen lassen, wann diese Geschichten veröffentlicht werden sollen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Zu guter Letzt: Das Foto anbei, das hier in einem der ältesten Blogs des bekannten Universums zu sehen ist, wird für das Cover von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> in Betracht gezogen, voraussichtlicher Erscheinungstermin ist Oktober. Wir arbeiten noch daran, die Farben anzupassen, aber ich denke, das wird es werden. Viele von Euch werden es wiedererkennen, wenn auch in veränderter Form, vom Autorenbild auf der Rückseite von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a>. Es ist hier vor zwei Jahren von Jamieson Fry gemacht worden. Danke, Jamie. </p>
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<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. März 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders. Foto: Jamieson Fry. </span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/01/2013</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 22:08:22 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2023/01/news_163i1.jpg" alt="" width="225" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6975" />Bevor wir mit den News an sich anfangen, würde ich Euch gerne ein kleines Loblied auf die südlichen Sierras singen, wo ich, mit Unterbrechungen, seit Weihnachten war. Für jemanden, der sein Winterwetter mietet, wie ich, hätte das Wetter nicht erfrischender sein können, rundum schneereich und inspirierend. Am Montagnachmittag habe ich zum Beispiel eine knapp fünf Kilometer lange Wanderung unternommen, mit dem neuen Welpen an meiner Seite, unter einem bedeckten Himmel, bei Temperaturen um die minus fünf Grad und einem strengen Wind (nach der Arbeit natürlich, wobei es sich bei der besagten Arbeit um die ersten zwei Kapitel des nächsten Romans handelt, mein 25. Werk Belletristik, das da gerade entsteht). Wir hatten ordentlich Schnee, es fing am Weihnachtsabend an zu schneien und hielt ganze vierundzwanzig Stunden an, dann folgten mehrere kleine Stürme im Lauf des nächsten Monats. Letzte Woche hat es geregnet, zwei Tage lang, die Temperatur nie unter dem Gefrierpunkt, nicht einmal nachts. Der Regen hat den Schnee verdichtet und danach setzte ein harter Frost ein, wodurch man auf der Oberfläche laufen konnte, was mir die Freiheit verschaffte, die von den Schneemobilen geschaffenen Dämme zu verlassen. Jetzt kann ich zwar nicht viel Gutes über diese Maschinen sagen, die Lärm machen, die Luft verschmutzen und weggeworfene Bierdosen (und Schlimmeres) an Orte der Wildnis bringen, aber sie machen es den Wanderern möglich, im Tiefschnee rauszukommen. Ich habe im Lauf der Jahre Geländeski und Schneeschuhe ausprobiert, aber wenn möglich – wenn die Bedingungen stimmen – gehe ich lieber zu Fuß. Und das habe ich getan, nicht nur am Montag, sondern auch mehrmals an anderen Tagen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ach, die hoch aufragenden Wälder, still bis auf das Krächzen der Raben und ihr Flügelschlagen. Die versunkene Landschaft. Die Festung der Fichten. Das Knirschen des Schnees unter deinen Schuhen. Und dann nach Hause zum Holzofen, ein Buch, ein Glas Wein und die Spaghetti-Sauce, die ich vor zwei Wochen zubereitet habe, aber die dank der Dienste des Gefrierschranks in der Hütte halbwegs genießbar geblieben ist. War mir langweilig? Sicher, nach einer Weile. Aber was für eine Idylle, solange sie anhielt! Natürlich gibt es hier prosaische Probleme wie zum Beispiel, dass wir in der zweiten Woche dieses Monats ein oder zwei Tage früher als geplant fahren mussten, weil der Energieversorger beschloss, den Strom von acht Uhr morgens bis vier Uhr nachmittags wegen Leitungsarbeiten abzuschalten, als der Frost gerade einmal länger anhielt (unter null in der Nacht und nur wenig drüber am Tag – und warum konnten sie damit nicht bis Juli warten?), was sich noch durch meine Entdeckung verschlimmerte, dass wir kein Gas mehr zum Heizen und für heißes Wasser hatten.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine Kleinigkeit. Wir hätten es aushalten können – wir hatten schließlich den Holzofen, und wer muss sich schon waschen, wenn man sein Gesicht einfach in den Schnee stecken kann? – aber ich hatte das Gefühl, dass es vielleicht ganz nett wäre, für ein paar Tage nach Santa Barbara ans Meer zurückzukehren. Hier war es auch kältlich, aber wir hatten Strom, Erdgas und eine ganze Stadt voll Annehmlichkeiten, einschließlich, aber nicht nur, Restaurants (vergesst die uralte Spaghetti-Sauce), Bars, Geschäfte (zu Frau Boyles Freude), Theater und Kino.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;So. Das hat mich Ende Dezember und diesen glänzenden Monat des neuen Jahres, der jetzt zu Ende geht, beschäftigt. In der Zwischenzeit haben sich alle möglichen berichtenswerten Dinge zusammengebraut. Erstens sollte ich Euch alle darauf aufmerksam machen, dass ich am 16. Februar um halb zwei am Nachmittag auf dem Savannah Buch Festival in der Telfair Rotunda auftreten werde, und dass ich am 19. März am Harper College auftrete und an der Texas University in Austin am 21. Darüber hinaus habe ich meinem Verleger die redigierten Manuskripte der <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> zurückgegeben – vor und in gespannter Vorfreude auf den Erscheinungstermin im Oktober. Neue Geschichten aus dieser Sammlung erscheinen in <em>Harper’s</em> (<em>Sic Transit</em>); im <em>Playboy</em> (<em>The Marlbane Manchester Musser Award</em>) und in <em>McSweeney’s</em> (<em>Burning Bright</em>). Es ist noch zu früh für den Tourenplan, aber sobald er Gestalt annimmt – wahrscheinlich im Laufe des Sommers – veröffentliche ich ihn hier für Euch. Und zu guter Letzt habe ich gerade vom Hanser Verlag gehört, dass ich im September in Deutschland sein werde für die zeitgleiche Veröffentlichung der gebundenen Ausgabe meines neusten Romans, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a>, und meines ersten, <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wassermusik/"><em>Wassermusik</em></a>, in einer neuen Übersetzung von Dirk van Gunsteren. In Wien wird außerdem eine Feier für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> stattfinden, das zum Buch des Jahres dieser erhabenen Stadt gewählt wurde. Mehr darüber, sobald die Details eintrudeln.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Und jetzt, da ich wieder zu Hause im sonnigen Santa Barbara bin, muss ich mit einer ganzen Reihe Aktivitäten weitermachen, wie mich tiefer in den neuen Roman einwühlen, mich um die verschiedenen umgestürzten und verrottenden Bäume und die Erziehung des Welpens kümmern, der drei Monate alte Pulli, der mich mal wieder nach all den Jahren zu einem Vertrauten von Exkrementen gemacht hat. Braver Hund. Ganz braver Hund. Und lass uns lernen, unsere Ablagerungen draußen zu verrichten, nicht?</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Januar 2013 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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		<title>What&#8217;s New? 20/11/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-20-11-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 22:32:48 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/11/news_161i1.jpg" alt="" width="300" height="153" class="alignleft size-full wp-image-6869" />Friedliche Zeiten, meine Freunde, zumindest für mich und dieses knarzende alte rattenverseuchte Haus (obschon ich höre, dass es in anderen Teilen der Welt nicht ganz so friedlich zugeht – wie Gaza, Afghanistan und Mexiko, um einige zu nennen). Vorletzte Woche, nach einem Auftritt im Performing Arts Center in Thousand Oaks, wo <a href="https://www.tcboyle.de/werke/wenn-das-schlachten-vorbei-ist/"><em>Wenn das Schlachten vorbei ist</em></a> die Gemeindelektüre war, habe ich mein wöchentliches Arbeitspensum an der USC in meiner neuen Funktion als Gastautor geleistet – ungefähr fünfundvierzig Studenten, sowohl aus dem Grund- als auch dem Aufbaustudium, reichten Manuskripte ein, und ich habe mich mit jedem von ihnen getroffen, auf eine produktive Weise, hoffe ich. Ich kam am Sonntag dort an und reiste am Freitag ab und war schon geneigt, in Erinnerungen an die tausend Pendelfahrten zu Stoßzeiten in der Vergangenheit zu schwelgen. Nachts ruhte mein Haupt auf einem Kissen im Radisson Hotel gegenüber des Figuera Boulevard der Universität, und das war, ich weiß nicht wie, erholsam, denke ich. Doch es ist besser, ein bisschen zu Hause zu sein und über dem nächsten Roman zu brüten, Notizen durchzublättern, im Regen spazieren zu gehen (ja, wundersamerweise habe ich erst gestern zum ersten Mal seit letztem Winter Wasser in seinem natürlichen Zustand gesehen, wenn man von meiner Woche in London absieht, wo der Regen weniger hartnäckig als einfach nur Dauerregen war), und mich die ganze Zeit dazu zu bringen, in einem Monat oder so mit dem eigentlichen Schreiben anzufangen. Letzte Nacht gab es einen Drink bei Lucy’s, dann ab nach Hause zu einer heißen, von Frau Boyle gekochten Hühnersuppe und gemütlichem Liegen vorm Kamin mit einem Buch in der Hand, während mir mein guter Freund Party Shuffle eine gleichmäßige und abwechslungsreiche Dosis meiner Lieblingsmusik verabreichte.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;All das bedeutet, dass ich zur Zeit suizidal bin, da ich nicht wirklich schreibe, während David Quammens <em>Spillover</em> (über zwischen uns und den anderen Tieren übertragbare Mikroben) in meinem Gehirn dröhnt und ich gleichzeitig wieder einmal darüber nachdachte, wie unbedeutend wir im großen (oder nicht so großen) Plan der Dinge sind, während ich Alan Lightmans Text (<em>Unser Platz im Universum</em>) im neuen <em>Harper’s</em> durchlese und mich an einer von Mackern ins Leben gerufenen Diskussion auf der Internetseite beteilige, die sich mit dem Ende von San Miguel beschäftigt, nämlich »Ist wirklich alles umsonst?« Entspann dich, sage ich mir. Hab Spaß. Du hast es verdient. Philip Roth geht in Rente. <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> ist fertig und wird, noch während ich schreibe, in Druckfahnen für die Veröffentlichung nächsten Oktober verwandelt. Und doch, so viel Spaß Recherche auch macht, kann ich mich nicht wirklich ganz fühlen, wenn ich nicht tatsächlich mitten im Schaffensprozess begriffen bin. Alles zu seiner Zeit, sage ich mir. Lass es reifen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich werde Euch garantiert wissen lassen, wohin das alles geführt hat.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bis dahin wünsche ich all jenen in den USA, die Thanksgiving feiern, eine gute Ernte. Ich habe noch nichts vor, aber ich vermute, dass ich sehr viel kochen, dezimieren und schließlich die Trümmer aufräumen werde, genau wie das irische Dienstmädchen, das ich in einem anderen Leben gewesen sein muss. Kümmert Euch um Freude, Glück im Überfluss und Produktivität im Schatten der großen Nichtigkeit. Und, bevor ich es vergesse, um meine neue Geschichte, <em>Sic Transit</em>, über genau diese Themen. Sie wird in einer künftigen Ausgabe von <em>Harper&#8217;s</em> erscheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Adieu, alle.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 20. November 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-20-11-2012/">What&#8217;s New? 20/11/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 31/10/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 22:13:49 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2012/">What&#8217;s New? 31/10/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/10/news_160i1.jpg" alt="" width="300" height="171" class="alignleft size-full wp-image-6850" />Und so naht meint Lieblingsfeiertag wieder einmal. Ich habe vor, mir die Festivitäten unten im Dorf anzusehen, wo aus der Coast Village Road für einen Tag die »Ghost Village Road« wird, und im Sonnenlicht des Spätnachmittags zu baden, während die Knirpse in ihren Insignien vorbeiwanken, und dann etwas wirklich Wildes zu unternehmen, zum Beispiel zu einer weiteren Kneipe humpeln, einen Bissen zu essen finden und mit Frau Boyle nach Hause fahren, um das Feuer zu schüren, Süßigkeiten zu verteilen und abgedroschene, alte Schwarz-Weiß-Horrorfilme auf TCM anzusehen (»Es lebt!«). Ich wünsche Euch allen das Beste zu diesem Anlass, vor allem Euch von der Ostküste, die, nehme ich an, erst jetzt vor dem großen Sturm flüchten. Wir hier an der anderen Küste machen Halloween ganz schön auf, aber es ist kein Vergleich zu dem, was in New York und New England oder sogar im mittleren Westen vor sich geht (wo ich fünfeinhalb Jahre als Doktorand an der Universität von Iowa gewohnt habe). Ich sehne mich nach dem kalten Cidre, den pulverartigen Donuts (ja, es gibt sie hier auch, aber es ist nicht dasselbe), den herabfallenden Blättern, dem Rauch der Laubfeuer, der Kälte, die nach der Dunkelheit einsetzt. Als ich ein Kind in den Vororten von New York war und in den Emery Hill Gardens aufwuchs, außerhalb von Peekskill, war die Halloween-Nacht für uns alle eine Zeit, um frei herum zu streifen, ohne Aufsicht der Eltern, in einer Gegend, die ziemlich sicher war, oder so sicher, wie man es in einer vom launigen Zufall regierten Welt erwarten kann. Ich liebte das Gefühl des Abenteuers, der Freiheit, der Möglichkeiten, die in der Nachtluft lagen. Ich erinnere mich an ein Halloween&#8230; aber ich denke, ich werde einfach einen kleinen Essay anhängen, den ich vor ein paar Jahren über Mahlzeiten in meiner Kindheit geschrieben habe, ein Essay, der genau dieses Halloween erwähnt, also lest unten weiter, wenn ihr mehr erfahren wollt.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Was meine Neuigkeiten betrifft, so ist die größte, dass ich endlich von der anstrengenden Lesereise für <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> zurück bin, die mich von Zeitzone zu Zeitzone springen ließ und mich zwang, mich von einem Flughafen zum nächsten zu schleppen (ganz zu schweigen von den endlosen Fahrten in Autos und Zügen) hier und im Ausland. Die Tour lief gut, alles in allem, und es hat Spaß gemacht, all jene von Euch zu unterhalten und zu treffen, die gekommen sind. Die Reaktionen auf das Buch waren zum Großteil ziemlich gut, die meisten Kritiker – und Fans – wissen zu schätzen, was ich getan habe, indem ich eine Erzählung versucht habe, die so sehr von meinen früheren Büchern abweicht. Ich konnte nur ein paar von ihnen überfliegen, weil ich solange nicht zu Hause war und keine E-Mails lesen konnte, aber ein paar habe ich gelesen. Meine liebste Rezension? Nicht nur von diesem Buch, sondern aller Zeiten? Die ist letzte Woche in der Londoner <em>Financial Times</em> erschienen und wurde von Lionel Shriver geschrieben. Er lobte das Buch, und aus den richtigen Gründen, was sehr zufriedenstellend war. Und was noch besser war, er endete seine Rezension so: »Schlaue Zeitungsleser nehmen oft an, dass Schriftsteller sich alle untereinander kennen und dass das Rezensionswesen korrupt ist – dass die Lobeshymnen Vetternwirtschaft sind und die Verrisse Rache. Lasst und deshalb Klartext reden: Ich habe T. C. Boyle noch nie getroffen. Außerdem ist das hier nicht wirklich eine Rezension. Es ist ein Liebesbrief.«<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Könnt Ihr Euch vorstellen, dass Willa Frank das geschrieben haben könnte?<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jedenfalls ist alles gut. Wir leben noch, zumindest die meisten von uns. Wir schreiben gerne, wir lesen gerne, wir lieben gerne. Halloween liegt in der Luft. Was kann man daran nicht mögen?</p>
<p>P.S. Ich habe meinem Lektor gestern das Manuskript von <a href="https://www.tcboyle.de/werke/t-c-boyle-stories-ii/"><em>T.C. Boyle Stories II</em></a> zurückgegeben, also kann es jetzt vom Drucker gesetzt werden und weiter an den Korrekturleser gehen. Paul Slovak – mein Lektor – sagt mir, dass Viking nächsten Oktober als Erscheinungsdatum plant, also hoffe ich, dass wir nächstes Halloween auch etwas zu feiern haben.</p>
<p><a href="https://www.tcboyle.de/leber-und-zwiebeln/">Zum Essay: Leber und Zwiebeln</a></p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 31. Oktober 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tcboyle.de/whats-new-31-10-2012/">What&#8217;s New? 31/10/2012</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tcboyle.de">www.tcboyle.de</a>.</p>
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		<title>What&#8217;s New? 30/09/2012</title>
		<link>https://www.tcboyle.de/whats-new-30-09-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[T.C. Boyle]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2012 21:25:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Foto zum Blogeintrag von diesem Monat war eins von mehreren, die Spencer vor ein paar Monaten gemacht hat, und ich präsentiere es Euch hier als eine Art stummen Ausdruck davon, wie ich mich gefühlt habe, als ich auf den vielen Flughäfen, die ich in den letzten zwei Wochen besucht habe ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5 style="text-align: center;">Von T. Coraghessan Boyle</h5>
<p style="text-align: center;"><em>Deutsch von Sabine Anders</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/09/news_159i1.jpg" alt="" width="300" height="300" class="alignleft size-full wp-image-6824" srcset="https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/09/news_159i1.jpg 300w, https://www.tcboyle.de/wp-content/uploads/2022/09/news_159i1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Foto zum Blogeintrag von diesem Monat war eins von mehreren, die Spencer vor ein paar Monaten gemacht hat, und ich präsentiere es Euch hier als eine Art stummen Ausdruck davon, wie ich mich gefühlt habe, als ich auf den vielen Flughäfen, die ich in den letzten zwei Wochen besucht habe, die Fürsorge der Transportation Security Administration über mich ergehen lassen musste. Ja, wie ich versprochen habe und wie die honigsüßen Diskussionsteilnehmer im Forum bemerkt haben, war ich mit <a href="https://www.tcboyle.de/werke/san-miguel/"><em>San Miguel</em></a> auf Tour. Von dem sehr coolen Rockpalast Cain’s Ballroom in Tulsa über die Staatsbibliothek in Boston bis hin zur oberen East Side in New York, einem Einkaufszentrum in Washington D.C., dem Arts &#038; Lectures Programm in Seattle, von Bellingham über Santa Rosa bis Santa Monica, war ich auf einer bis obenhin vollgepackten Tour, auf der ich alte Freunde und leidenschaftliche Leser getroffen habe (darunter unser Datsi in Boston und DMAC in D.C.). Es hat Spaß gemacht, aber es war anstrengend. Und am Donnerstag werde ich wieder einmal in den großen Vogel steigen, um den britischen Teil der Tour zu bereisen, wo Gerüchten zufolge Fons persönlich auftauchen könnte. Soweit, so gut.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Beste daran ist, dass ich meine Leser treffe und höre, was sie zu sagen haben, was sehr befriedigend ist. Ich danke Euch allen, die ihr den Weg auf Euch genommen habt, um mich zu grüßen, und ich freue mich darauf, diejenigen zu treffen, die vorhaben, zu den Veranstaltungen in Großbritannien und den restlichen in der (westlichen) USA zu gehen (in Houston, Tucson, Thousand Oaks, L.A., Pasadena, San Diego und in meiner Heimatstadt Santa Barbara). Ich werde auch eine Reihe Pressetermine wahrnehmen, darunter ein Kommentar für das National Public Radio, Tavis Smileys Show und Porträts für das <em>New York Times Magazine</em> und New York sowie eine ganze Menge anderer Dinge, die mir gerade nicht einfallen. Im November dann komme ich hier ein bisschen zur Ruhe, während ich das Haus streichen lasse (färben eigentlich, weil es aus Rotholz ist) und daran arbeite, die Ratten hinauszuwerfen, so gut ich kann. Die humanste Methode ist übrigens, sie in Lebendfallen zu fangen und ihre Zähne zu beschichten, sodass sie das Holz nicht mehr durchnagen können, und ich werde darüber nachdenken, wenn es soweit ist. Bis dahin wie immer Danke für Eure Leidenschaft und Unterstützung – das lässt die Last dieser ganzen Reisen so viel leichter erscheinen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Cheerio.</p>
<hr />
<p><span class="note">Im Original erschien der Text am 30. September 2012 auf www.tcboyle.com. Veröffentlichung des Textes auf www.tcboyle.de mit freundlicher Genehmigung von T.C. Boyle. Verwendung der deutschen Übersetzung mit freundlicher Genehmigung von Sabine Anders.</span></p>
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